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Titel / Referat: Kant, Immanuel - Was ist Aufklärung (Inhaltsangabe)

Schlagwörter: Immanuel Kant, Hauptthese, Unmündigkeit, Selbstverschuldung, Zeitalter der Aufklärung Hausaufgabe, Referat

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„Was ist Aufklärung“ -> Ansätze beschreiben und erklären

Der Originaltext von Immanuel Kant

Inhaltsangabe
Kants Hauptthese zur Beantwortung dieser Frage lautet : „ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ (Z. 1-2) , wobei er im weiterem Verlauf die Begriffe „Selbstverschuldung“ und „Unmündigkeit“ weiter definiert um seine These zu „untermauern“ und um sie zu bekräftigen. Er sagt nämlich, dass Unmündigkeit das Unvermögen sei sich seines eigenen Verstandes zu bedienen ohne zutun eines anderen ( z.3-5) . Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass Unmündigkeit aus einem beeinflussten nicht Denken besteht, denn wenn man alles vorgelebt bekommt und man praktisch über nichts nachdenken muss, weil es einem schon als Wahrheit präsentiert wird, ist man nach einem gewissen Zeitraum nicht mehr in der Lage eigenständig zu denken, denn man ist vollkommen darauf fokussiert sein Leben und sein Denken von anderen (vor-)bestimmt zu bekommen...Genauso argumentiert auch Kant in dem er Beispiele anbringt wie : „habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt usw. so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen“ (Z.20-24). Neben der Definition der „Unmündigkeit“ liefert Kant auch eine Definition des Begriffes „Selbstverschuldung“ : er sagt nämlich, dass die Unmündigkeit dann selbst verschuldet ist, wenn man nicht den Mut oder den Willen hat sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, bzw. diesen zu nutzen, woraus auch sein Appell resultiert : „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, was in der Aufklärung zu einer Art Wahlspruch wurde.

Im weiteren Verlauf geht er näher auf die Gründe ein, warum die Menschen bzw einer großer Teil von ihnen nicht in der Lage sind eigenständig zu denken : das liegt nämlich daran, dass diese Menschen eine gewisse Gefahr darin sehen ihren Verstand zu benutzen denn es wurde ihnen von der wie Kant sie nannte „Oberaufsicht“ beigebracht, dass es gefährlich ist seinen eigenen Verstand zu benutzen . Kant vergleicht dies mit einem Hausvieh, was zuerst dumm gemacht wurde und beschützt, dass es ja nicht nach draußen geht, und ihm nachher die Gefahr aufzuzeigen, die ihm droht, wenn es doch gehen will ( Z.33-40). Ein ebenfalls zentraler Begriff der in Kants These über die Aufklärung ist der Begriff der „Freiheit“ . Er meint damit nicht di generelle Freiheit sondern die „unschädlichste unter allen“ (Z 46-47) : die Freiheit wie wir sie heute allerdings unter dem Begriff der freien Meinungsäußerung kennen. Gleichzeitig aber sagt Kant, dass die Freiheit der öffentlichen Meinungsäußerung keinesfalls eingeschränkt werden darf, denn würde man sie einschränken wie soll sich denn der Gedanke der Aufklärung bzw. die Aufklärung selber verbreiten? Die einzigen Einschränkungen die nach Kant gemacht werden dürften bzw. die eher zu tolerieren wären ist die Einschränkung der privaten Nutzung dieses inzwischen Grundrechtes, solange nicht der Fortschritt der Aufklärung beeinflusst wird ( Z.61-68 ).

Zusammenfassend sagt Kant, dass sie zu der damaligen Zeit nicht in einem aufgeklärten Zeitalter leben würden, sondern ein einem Zeitalter der Aufklärung. Dieser Unterschied in der Formulierung macht deutlich, dass die Menschen zu der damaligen Zeit noch nicht aufgeklärt waren bzw. noch nicht viele und dass sie sich gerade in dem Prozess der Aufklärung befanden haben, indem sich die Aufklärung so langsam in den Köpfen der Menschen verbreitete und diese somit zu eigenen Denken anregte. Man könnte dies als eine Art Schneeball-Prinzip bezeichnen, bei dem ein kleiner Schneeball von einem hohen Berg ins Tal runterrollt, immer größer wird und immer mehr Schnee in sich aufnimmt bzw. sich immer mehr Schnee sich an diesen einen Schneeball ranheftet. 

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