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Titel / Referat: Jugendkriminalität - Gewalt unter Jugendlichen in Deutschland

Schlagwörter: Jugendliche, das Leben in den Ghettos, Jugendkriminalität in Deutschland, Mobbing, die Clique Hausaufgabe, Referat

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Jugendkriminalität - Das Leben in den Ghettos

Jugendliche die in Ghettos aufwachsen haben praktisch keine Chance aus dem ständigen Kreislauf von Armut, Gewalt und Arbeitslosigkeit herauszukommen. In Sachen Diebstahl, illegale Einwanderung, Rauschgifthandel und Aidserkrankungen belegen solche Ghettos internationale Spitzenplätze. Komplette Siedlungen gelten für Fremde als tabu. Kommen Menschen aus solchen Siedlungen und versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen, so kommen sie aus diesem Kreislauf nur selten raus. Bewerben sie sich um einen Job und sagen sie, dass sie aus so einem Stadtviertel kommen, dann werden sie meistens mit Vorurteilen wieder weggeschickt. Schaffen sie es jedoch eine Arbeitsstelle zu bekommen, da kann es leicht passieren dass die Nachbarn neidisch werden. Sie haben keinen Job und deswegen soll auch kein anderer einen haben. Noch hat der junge Mensch nicht genug Geld gespart um in eine andere Siedlung zu ziehen, deswegen muss er mit ansehen wie Freunde ihm anfangen den Rücken zu kehren. Er muss sich entscheiden: Job oder Freunde?

Auch ihre Eltern sind meistens ohne eine Arbeit und deshalb ertränken sie ihren Frust in Alkohol, wobei es oft zu Gewaltanwendungen gegenüber den Kindern kommt. Wenn die Eltern einer Beschäftigung nachgehen, so kommen sie erst sehr spät nach Hause. Die ganze Arbeit zu Hause fällt auf den Jugendlichen ab, der das natürlich auch nicht alles machen möchte. So entwickelt sich langsam der Hass gegen die Eltern und diese Aggressivität muss an anderen Jugendlichen abgebaut werden. Dadurch kommt es vielleicht zu Konflikten mit der Polizei und auch die schulischen Leistungen lassen nach.

Nur wenige Kids sind in der Lage sich anderweitig zu beschäftigen, sich beispielsweise ein Hobby zu suchen z.B. das Boxen. Dort können sie diese Aggressivität abbauen. Die Jugendlichen trainieren hart und engagieren sich um gut zu werden. Sie haben eine Perspektive vor ihren Augen und einen Traum den sie sich erfüllen wollen. Sie sitzen nicht mehr auf der Straße herum und greifen durch Lust und Langeweile andere Menschen an.


Jugendkriminalität in Deutschland
Die Jugendkriminalität ist dramatisch gestiegen. Immer mehr und vor allem jüngere Kids (12-14) schlagen, klauen, rauben und erpressen. Die Polizei ist meistens machtlos, denn Kinder unter 14 können nicht zur Verantwortung gezogen werden. Immer mehr Jugendliche sind bereit zur Gewalt- auch aus Angst, sonst selbst in die Opferrolle zu geraten. Jeder zehnte Jugendliche in Deutschland ist nach Ansicht der Polizei bereits angegriffen worden. Während bundesweit die Kriminalitätsrate eher sinkt, ist sie nach einer Statistik der Polizei bei Jugendlichen bis zu 17,6 Prozent gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Raubdelikte bei Kids unter 18 verdreifacht, die der Körperverletzungen verdoppelt.

Viele Jugendliche tragen Waffen bei sich: Schlagringe, Messer, Wurfsterne oder Gaspistolen. Eine Ursache für diesen dramatischen Anstieg der Gewalt, ist vermutlich die neue Armut (Geldmangel als Folge von Arbeitslosigkeit). Sie macht die Jugendlichen zu Straftätern. Vor allem Kinder die selbst in der Familie geschlagen werden, haben die Voraussetzungen zu Straftätern zu werden. Sie tragen bleibende Schäden davon.

Ein weiterer Auslöser für Kriminalität ist die Brutalität im Fernsehen. Kinder die lange vor dem Bildschirm sitzen, glauben, dass die Welt genauso brutal ist wie dargestellt und deswegen die Probleme genauso zu lösen sind. Aber auch „normale“ Jugendliche sind gefährdet, da diese auch keine Perspektive haben. Sie wissen nicht, was sie mit ihrer Zeit anfangen können, da der Staat der örtlichen Verwaltung nur wenig Geld für Jugendliche zur Verfügung stellt. Es können keine Jugendzentren gebaut werden, wo die Kids verschieden Kurse besuchen könne, statt dessen müssen sie oft stundenlang draußen sitzen und da sie nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen, verprügeln sie beispielsweise andere Kinder.

Auch Gruppenzwang gilt als Ursache für die seit Jahren ansteigende Jugendkriminalität. Fast die Hälfte aller Straftaten von Jugendlichen wurde gemeinschaftlich begangen. Der Zuzug von Aussiedlern hat die Gewalt unter Kids stark ansteigen lassen. Die Ausländerkriminalität ist dagegen deutlich zurückgegangen.


Mobbing
Das Wort "Mobbing" stammt ursprünglich aus Skandinavien und steht für Gewalttätigkeit oder Probleme mit Gewalttätern- oder opfern. Sowohl im Englischen als auch im Skandinavischen wird darunter Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz verstanden. Ein Schüler oder eine Schülerin wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit den negativen Handlungen eines/einer oder mehrerer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist.

Negative Handlungen können begangen werden durch:

  • Worte (verbal); z.B.: Drohen, Spotten, Hänseln und Beschimpfen
  • Körperkontakt; z.B.: Schlagen, Stoßen, Treten; Kneifen oder Festhalten
  • ohne Worte oder Körperkontakt; z.B.: Fratzenschneiden,
    • schmutzige Gesten,
    • Ausschluss aus einer Gruppe

Das Problem "Aggressivität und Gewalt an der Schule" hat eine lange Geschichte. Nur selten wir dies in den Medien und in der Öffentlichkeit angesprochen oder diskutiert. Es ist nach wie vor für viele ein Tabuthema. In den Schulen jedoch ist dies ein fortwährendes Problem. Ein dramatischer Anstieg von Gewalt an Schulen konnte in den letzten Jahren festgestellt werden.


Die Clique
Gewalt ist eine schlimme Sache, vor allem, wenn sie von scheinbar unschuldigen Kindern begangen wird. Doch diesen Kindern fehlen oft soziale Bindungen in der Familie. Keiner kümmert sich um sie. Sie sind praktisch ganz allein auf der Welt und deswegen ist es kein Wunder, dass sie sich einer Gang anschließen. Dort werden sie akzeptiert und gleichzeitig fühlen sie sich stark. Die Clique gibt ihnen Geborgenheit. Dann ist es den Jugendlichen auch egal, wenn sie Straftaten begehen. Ist man älter als die anderen und natürlich auch stark und durchsetzungsfähig, so wird man vielleicht Bandenchef. Jetzt kann man bestimmen, was die Gruppe unternimmt. Möchte man jedoch kein Bandenmitglied mehr sein, so ist es sehr schwer auszusteigen. Die Anderen haben Angst, dass der Junge bzw. das Mädchen die anderen bei der Polizei verpfeift. (Dabei ist von einer normalen Clique und einer Gang zu unterscheiden, denn eine Clique begeht nur selten irgendwelche Straftaten.) In solch einer Gruppe besteht auch oft Gruppenzwang. Möchte man bei einem Nervenkitzel nicht mitmachen, so wird man sofort als Schwächling dargestellt. 

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