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Titel / Referat: Frisch, Max - Der andorranische Jude (das Bilderverbot als Zeichen der Freiheit)

Schlagwörter: Max Frisch, Abbildungsverbot Hausaufgabe, Referat

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Max Frisch: Der andorranische Jude - Das Bilderverbot als Zeichen der Freiheit

Bei dem Wort Verbot denkt man sofort an etwas negatives, etwas, das schlecht ist, denn das Verbot steht für die Einhaltung der Regeln, und diese müssen ja zu etwas nütze sein. Doch kann das Verbot eines Bildes auch einen positiven Aspekt haben, zum Beispiel den der Freiheit. Ich denke schon, dass man mit dem Verbot, sich ein Bild von Gott zu machen, ein positives Resultat erzielt. Ich denke, dass man aus der Bibelstelle vom Arbeitsblatt, dem Verbot sich ein Bild von Gott/Göttern zu machen, eine Lehre ziehen soll, näher über den eigenen Glauben nachzudenken. Einerseits muss man sagen, die Stelle kommt einem so vor, als ob Gott egoistisch wäre, und nur man nur ihn als wahren Gott akzeptieren soll. Anderseits soll es dem guten Christen helfen, denn meiner Meinung kann man sich erstens kein Bild von einem Gott machen, der so weit entfernt und unbegreiflich für uns Menschen ist (ich denke sowieso, dass man so eine hohe Macht nicht in Bilder oder Worte fassen kann), aber anderseits so tief in unserem Herzen wohnt. Und zweitens regt einen diese Stelle zum Nachdenken über Gott an, so dass man sieht, was er uns in unserem alltäglichen Leben eigentlich bedeutet. Wenn man das Verbot übertritt und dann bemerkt, dass es einen guten Hintergrund hat, dass man nicht von einem Bild gelenkt wird, sondern von etwas unbeschreiblichem, und realen, und wenn man tief in sich schaut, und diese Macht erblickt, dann braucht man sich auch kein Bild mehr zu machen.

In diesem Sinne hat das Bilderverbot etwas richtig gutes. Entweder man weiß das vorher und sieht, dass das Verbot an sich einen Zweck erfüllt, oder man erkennt durch das Verbot, dass es einen guten Zweck erfüllt, nämlich indem man die Erfahrung macht, dass man Gott nicht in Bilder fassen kann, und dass andere Figuren keine Schicksale lenken, sondern nur symbolisch für etwas stehen sollen. Aber der eigentliche Zweck, das Gute dahinter, erkennt man allein durch die Figuren nicht.

Im zweiten kleinen Abschnitt auf dem Arbeitsblatt geht es um Herrn K. . Dort sehe ich das Bilderverbot nicht im ersten Moment als gut oder schlecht, weil ich zwei Deutungsweisen finde.

Erstens: Das Bilderverbot drückt die Unfreiheit aus. Herr K. scheint unfrei zu sein, weil ich denke, dass die erste Reaktion vom Leser Empörung über Herr K. hervorruft. Allgemein wird gesagt, dass man, wenn man einen Menschen liebt, ihn akzeptiert, wie er ist. Das habe ich zu erst auch gedacht und mich über die kleine Geschichte gewundert. Jedoch denke ich, dass Herr K. ein kluger Mann ist. Er sieht, dass er einen Menschen liebt. Er ist aber nicht blind vor Liebe, er sieht vermutlich, dass es auch kritische Momente geben wird, die die Beziehung auf die Zerreisprobe stellen werden. Zu diesem Zweck versucht er die Person, die er liebt zu ändern, und zwar um bestimmte Dinge, zum Beispiel große Streitfaktoren, aus dem weg zu räumen. Dabei geht er nach einem bestimmten Entwurf vor, einem Entwurf, der für die Beziehung ideal ist, und somit die Liebe nicht entzwei geht. Nach dieser Interpretation ist es durchaus sinnvoll, ein Bild zu machen. Jedoch ist Herr K. in diesem Moment unfrei und wird dadurch, dass er sich ein Bild von seiner Liebe macht, und er vom Frager vermutlich verurteilt wird, unfrei.

Zweitens: Die Liebe von Herr K. kann diesem Bild, dass Herr K. sich macht, vielleicht nicht gleichkommen, weil Herr K. zu spezielle Vorstellungen hat. Somit wäre es sinnvoll, wenn man es ihm verbieten würde, sich ein ideales Bild von seiner großen Liebe macht. Seine Beziehung würde somit länger halten. Er wäre zwar eingeschränkt, aber dennoch auf eine andere Art frei. Genauso wäre die große Liebe durch das Verbot für Herr K. frei. Sie muss sich keinen Zwängen ihres Mannes hingeben, beide könnten Sorgenfrei leben, weil keiner von beiden den jeweils anderen durch ein Bild einschränken kann.

Das Bild des Andorranischen Juden stellt einen ähnlichen Sachverhalt dar. Durch das bereits bestehende Judenbild ist Andri extrem eingeschränkt und wird durch dieses allgemein gültige Bild in der Bevölkerung diskriminiert. Letztendlich muss Andri und seine gesamte Familie, seine Schwester, seine Mutter und sein Vater leiden, bzw. mit dem Leben bezahlen. Wenn es der Bevölkerung in Andorra verboten worden wäre, hätte keine der Personen leiden müssen. Die Botschaft des Buches von Max Frisch lässt sich auf die Gegenwart übertragen. Wenn es für alle Menschen verboten wäre, sich ein Bild von einer anderen Bevölkerungsgruppe oder gar einen anderen Menschen zu machen, ohne die/den Menschen zu kennen, dann gäbe es keine Diskriminierung, oder Vorurteile. Theoretisch wäre es also Sinnvoll, so ein Bilderverbot einzuführen bzw. durchzusetzen, jedoch ist es leider nicht möglich, diese Bilderverbot durchzusetzen. 

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