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Titel / Referat: Vereinte Nationen (UNO) - ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von 192 Staaten

Schlagwörter: UN, VN, die Vereinten Nationen, der Völkerbund, Geschichte, Aufgaben, Organe, Sicherheitsrat, Wirtschafts- und Sozialrat, Internationaler Gerichtshof, Ständiges Sekretariat Hausaufgabe, Referat

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Die Uno, UN oder auch die Vereinten Nationen

Was ist die UNO?

  1. Einleitung - Was ist die UNO
  2. Die Vorgeschichte- Der Völkerbund
  3. Die Geschichte der UNO
  4. Die Organe der UNO
  5. Quellen

1. Einleitung - Was ist die UNO
In der Geschichte unserer Welt haben sich immer wieder Staaten und Völker zusammengeschlossen, da sie so größere Macht und mehr Einfluss hatten. Dies taten sie um verschiedenste Ziele zu rreichen: Vor Allem ging es darum Land zu erobern, Schätze zu rauben oder verschiedene Religionen zu verbreiten. Alles in Allem ging es also jedes mal darum Kriege zu führen. Doch die Vereinten Nationen entstanden durch genau gegenteiliger Absicht: Sie wollen den Weltfrieden erhalten.

So kam es dazu, dass nach den schrecklichen Erfahrungen von zwei Weltkriegen die Siegermächte und 46 weitere Staaten 1945 die Vereinten Nationen gründeten. Die UNO bzw.die "Vereinten Nationen" ist eine Vereinigung von heute 192 Staaten die es sich zum Ziel gesetz hat:

  • Internationalen Frieden und Sicherheit erhalten,
  • freundschaftliche Beziehungen zwischen den Staaten entwickeln,
  • zur internationalen Problemlösung und zur Förderung der Achtung der Menschenrechte zusammenarbeiten sowie
  • den Mittelpunkt zur Harmonisierung des Staatenhandelns bilden.

Doch schon vor der UNO gab es eine gemeinschaft verschiedener Staaten die sich das selbe zur Aufgabe gestellt hat - Der Völkerbund.


2. Der Völkerbund
Die Idee eines "Völkerbundes" gab es schon recht früh. Sie wurde bereits 1625 vom niederländischen Rechtsgelehrten Hugo Grotius in seinem Buch De iure belli ac pacis („Über das Recht des Krieges und des Friedens“) als „Grundlagen für das Völkerrecht“ dargestellt.

1795 fordete der Königsberger Philosoph Immanuel Kant in seinem Buch "Zum ewigen Frieden" das "Völkerrecht" ein, wobei die Idee einer „durchgängig friedlichen Gemeinschaft der Völker“ erstmals ausführlich beschrieb. Duch die schlimmen Erfahrungen der Menschen im 1. Weltkrieg, wuchs der Wunsch eines geregelten und friedlichen Zusammenleben aller Völker in den Menschen stark an und drängte auf eine Verwirklichung der Völkerbundsidee. Ein vergleichsweise ausgearbeitetes Programm zur Verwirklichung der Idee Kants fand man in dem am 18. erschienenen "14-Punkte-Programm" des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson.

Im letzten seiner vierzehn Punkte forderte der US-Präsident: Eine allgemeine Gesellschaft der Nationen muss auf Grund eines besonderen Bundesvertrags gebildet werden zum Zweck der Gewährung gegenseitiger Kategorien für politische Unabhängigkeit und territorialer Integrität in gleicher Weise für die großen und kleinen Staaten.

Die Satzung des Völkerbundes war Teil der Pariser Friedensverträge und wurde als Artikel 1-26 Teil des Versailler Vertrages. Ein wichtiger Bestandteil war die Monroe-Doktrin die später auch in die Charta der Vereinten Nationen aufgenommen wurde. Mit Inkrafttreten des Vertrags am 10. Januar 1920 nahm der Völkerbund mit Hauptsitz in Genf seine Arbeit offiziell auf. Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages am 28. Juni 1919 unterzeichneten die beteiligten Staaten auch die Satzung des Völkerbunds.

So versuchte man Sieger- und Verliererstaaten gemeinsam auf den Grundsatz einer friedlichen internationalen Zusammenarbeit festlegen. Alle Siegerstaaten treten bei außer der Vereinigten Staaten von Amerika, da deren Senat die Erklärung des Abschlusses des Versailler Vertrages ablehnte. Dies passierte, weil sich der Senat von Woodrow Wilson übergangen fühlte, da dieser den Abschluss der Satzung des Völkerbundes ohne Rücksprache mit dem Senat eigenmächtig vorran trieb.

Aufgaben:

  1. Sicherung des Weltfriedens
  2. Förderung der internationalen Zusammenarbeit
  3. Erhaltung des neuen politischen Systems 
    auffgrund der Koppelung mit den Pariser Friedensverträgen
  4. Schlichtung internationaler Streitfragen
  5. Durchführung der Friedensverträge
  6. Schutz der nationalen Minderheiten
  7. Wirtschaftliche Hilfe für bestimmte Länder
  8. Flüchtlingshilfe
  9. Daneben hatte der Völkerbund noch viele andere Aufgaben, wie
    a) Unterbindung des Opium- und Sklavenhandels
    b) Krankheits- und Seuchenbekämpfung
    c) Registrierung und Veröffentlichung internationaler Verträge

Gründe für das Scheitern des Völkerbundes:
Ein Grund ist, dass ihm – abgesehen von Großbritannien und Frankreich – zu keiner Zeit alle Groß- und Mittelmächte dauerhaft angehörten (so die USA nie; das Deutsche Reich, Italien, die Sowjetunion und Japan nur zeitweise). Ein weitrer Grund war, dass die Satzung kein absolutes Kriegsverbot beinhaltete. Außerdem vermochte der Völkerbund sich nicht in Konflikten durchzusetzten an
denen Großmächte beteiligt waren. Er verlohr unteranderem auch an Ansehen durch die Austrittserklärungen Deutschlands, Japans und Italiens. Des weiteren forderte der Völkerbund nach der Abrüstung die Deutschland durch den Versailler Vertrag auferlegt wurde weiterreichende Abrüstung. Doch mit dem Beginn des 2. Weltkriegs wunden diese Bemühungen vollends zerschlagen, denn der Völkerbund hatte der aggressiven Aufrüstungs- und Expansionspolitik des NS-Regimes nichts entgegen zu setzen. Nachdem der Völkerbund jegliche Macht verlohren hatte wurde er am 18. April
1946 durch den Beschluss der Völkerbundsversammlung aufgelöst. Noch im selben Jahr wurde dann die Nachflgeorganisation die "Vereinten Nationen" gegründet.


3. Die Geschichte der UNO
Auch die Gründung der Vereineten Nationen geht maßgeblich auf einen amerikanischen Präsidnten zurück: Franklin D. Roosevelt, von dem auch der Name "Vereinte Nationen" stammt. Das 1. mal tauchte der Name in der "Erklärung der Vereinten Nationen" auf, in der sich die Vertreter von 26 Nationen unter der Führung der USA, der UdSSR, Großbritaniens und Chinas am 1. Januar 1942 feierlich verpflichteten, den Kapf gegen die Achsenmächte des 2. Wltkriegens- vor allem das Deutsche Reich, Italiens und Japans- bis um Sieg fortzusetzen. Wärent des Verlaufs des 2. WK schlossen sich noch 21 weitere Staaten der Erklärung an.

1943 beschlossen die Führungsmäche der Erklärung der VN so früh wie möglich eine allgemeine internationale Organisation zur erhaltung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit zu schaffen. Etwa ein halbes Jahr später fingen Erxperten der vier Mächte an, die Grundsätze der neuen Organisation auszuarbeiten. Anfang 1944 stimmten dann Roosevel, Churchil und Stalin auf der Konferenz von Jalta den neuen Grundsätzen zu.

Ein Jahr später wurden dann alle anderen Staaten die sich der Erklärung angeschlossen hatten eingeladen, um die besagte "internationale Organisation zur Aufrechterhaltung des Freidens und der Internationalen Sicherheit" zu gründen. An der Konferenz in San Francisco nahmen so schließlich 50 Länder teil.

Die USA, die UdSSR, China, Großbritannien und Frankreich wurden ständige Mitglieder des Sicherheitsrates. Am 25 Juni 1945 nahm das Plenum der Konferenz die entgültige Satzung die "Caharta der Vereinten Nationen" einstimmig an, die dann am 24. Oktober 1945 in Kraft trat. Als Hauptsitz der Organisation wurde New York gewähl. Mit heute 192 Staaten sind somit fast alle Staaten der Welt im Gremium vertreten.

2001 erhielten die Vereinten Nationen und ihr damals amtierender Generalsekretär Kofi Annan gemeinsam den Friedensnobelpreis für Verdienste um "eine besser organisierte und friedlichere Welt".


4. Die Organe der UNO 
Um alle Aufgaben erfüllen zu können, hat die UNO 6 Hauptorgane gebildet, die auch schon im 7. Artikel der Charta festgeschrieben wurden. Die hauptorgane sind: die Generalversammlung, der Sicherheitsrat, der Wirtschafts- und Sozialrat, der Treuhandrat, der Internationale Gerichtshof und das Sekreteriat.

Die Hauptorgane sind berchtigt zur Unterstützung Neben- und Hilfsorganisationen einzu setzen. Die Generalversammlung ist das zentrale Organ der VN, in dem alle Mitgliedsstaaten ohne Rangunter
schiede mit maximal 5 Delegierten vertreten sind. Jeder Mitgliedstaat hat, unabhängig von Größe und politischen Bedeutung, eine Stimme (Prinzip: one state – one vote) in der Generalversammlung. Sie ist zuständig für Satzungsänderungen der Charta, die Aufnahme neuer Staaten und die Wahl des Generalsekretärs auf Vorschlag des Sicherheitsrates. Beschlüsse erfordern eine 2/3-Mehrheit, die nur für die zustimmenden Staaten verbindlich sind.

Der Sicherheitsrat
Die Hauptaufgabe des Sicherheitsrates ist die Beilegung von Konflikten in der Welt. Er besteht aus fünf ständigen (Volksrepublik China, Frankreich, Großbritannien, USA und Russland) und 10 nichtständigen Mitgliedern, die auf 2 Jahre gewählt werden. Der Sicherheitsrat kann bei Konflikten als letzte Maßnahme zur Friedensgewinnung auch militärische Aktionen durchführen und
ist von der Generalversammlung unabhängig.

Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC)
Dieses UN-Organ unterstützt die wirtschaftliche, kulturelle, soziale und humanitäre Zusammenarbeit.

Internationaler Gerichtshof:
Der IGH zählt 15 Mitglieder. Er entscheidet über zwischenstaatliche Streitigkeiten.

Ständiges Sekretariat:
wird geleitet vom Generalsekretär (1946-1953 T. Lie; 1953-1961 D. Hammerskjöld; 1961-1971 S. U Thant; 1971-1981 K. Waldheim; 1982-1991 J. Pérez de Cuéllar; 1992-1997 B. B. Ghali; seit 1997 Kofi Annan).

Mit Charta (gr. χάρτα, χάρτης (möglicherweise mit dem ägyptischen Wort kheret-aa „Schreiberkästchen“ verwandt), lat. carta = Papierblatt, engl. charter, daher wohl auch die deutsche Schreibweise) bezeichnet man die für das Staats- und Völkerrecht grundlegenden Urkunden wie die Magna Carta, die Charta der Vereinten Nationen oder die portugiesische Verfassungscharta von 1826.


5. Quellen:

  • Das Buch "Stichwort UNO" von Michaela Wimmer
  • Das Buch: Die ZEIT Welt- und Kulturgeschichte in 20 Bänden: Band 16
  • http://www.chr.mergler.bnv-bamberg.de/initiativkreis/bilder/staatssystem-bilder/uno-organe.jpg
  • http://www.unric.org/index.php?option=com_content&task=view&id=7503
  • http://www.voelkerbund-geschichte.de/
  • http://www.lsg.musin.de/geschichte/geschichte/lkg/v-bund.htm
  • http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/aussenpolitik/voelkerbund/index.html
  • http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbund 

 

häufige Suchphrasen:
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