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Titel / Referat: Hitler, Adolf - sein Eintritt in die Politik und die Machtergreifung

Schlagwörter: Adolf Hitler, Biographie, der zweite Weltkrieg, Hitlers Tod, Wie sicherte Hitler seine Macht?, Nationalsozialismus, 2. Weltkrieg Hausaufgabe, Referat

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Adolf Hitler - Biographie in Stichpunkten

1. Die Jugendjahre 1889 - 1913

  • geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn als Sohn von Alois, ein Zollbeamter und Klara
  • Geschwister Edmund und Paula, Halbgeschwister Alois sowie Angela
  • wuchs in Braunau, Passau, Linz und ab 1898 in Leonding bei Linz auf
  • besuchte Volks- und Realschule, brach aber 1905, zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters, den Schulbesuch ohne Abschluß ab, da er erneut nicht versetzt wurde
  • Zwei Jahre lang lebte er ohne Ausbildung und Beruf in Linz bis 1907 seine Mutter starb.
  • ging nach Wien, um die Allgemeine Malschule an der Akademie der Bildenden Künste zu besuchen, scheiterte jedoch zweimal an der Aufnahmeprüfung
  • hatte zwar genügend Geld durch Waisenrente, Erbe und durch das Verkaufen von Zeichnungen, lebte aber in einem Männer- bzw. Obdachlosenwohnheim, weil er durch sein ausschweifenden Lebensstil kaum noch Geld zur Verfügung hatte
  • entwickelte schon in Wien antisemitische und nationalistische Gedanken
  • verließ im Mai 1913 Wien und ging nach München, um sich dem Militärdienst in Österreich zu entziehen
  • Österreichische Behörden spürten ihn auf; bei der Musterung allerdings wurde er für untauglich erklärt.


2. Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918

  • meldete sich 1914 freiwillig nach dem Ausbruch des Krieges bei der bayrischen Armee und wurde bis 1918 Meldegänger an der Westfront
  • erhielt Dienstgrad eines Gefreiten und wurde mit dem Eisernen Kreuz beider Klassen ausgezeichnet
  • Auch im Krieg blieb er ein Eigenbrötler und Sonderling, der in Gefechtspausen seine Mal- und Zeichenutensilien hervorholte oder oft stundenlang in einer Ecke kauerte.
  • Sein einzig wirklicher Freund war damals ein weißer Terrier, dem Hitler den Namen ,,Foxi" gab.
  • Der Krieg prägte ihn durch die militärische Hierarchie, der Werteordnung und die Gemeinschaft sehr.
  • Durch einen Gasanschlag vorübergehend erblindet, faßte er in einem Lazarett den Entschluß, Politiker zu werden.


3. Eintritt in die Politik 1919 - 1932

  • Aufgrund seiner agitatorischen Fähigkeiten wurde er in die Deutsche Arbeiter Partei (DAP) aufgenommen und entwickelte sich zu ihrem Propagandachef.
  • 1920 benennt sich die DAP in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) um.
  • Im Parteiprogramm von 1920 war unter anderem auch der Antisemitismus enthalten:
    • ,,Die Juden sollen die deutsche Staatsbürgerschaft verlieren."
  • Im Juli 1921 wurde er zum Vorsitzenden gewählt und mit umfassenden Vollmachten ausgestattet.
  • Im November 1923 scheiterte der Putsch, den Hitler zusammen mit Ludendorff geplant hatte und die NSDAP wurde verboten.
  • Hitler wurde am 1.4.1924 zu fünf Jahren Haft verurteilt, wurde aber schon im Dezember des selben Jahres vorzeitig entlassen.
  • In dieser Zeit schrieb er den ersten Band seines Buches ,,Mein Kampf".
  • Februar 1925: Er übernimmt die Führung der wiedergegründeten NSDAP.
  • Durch groß angelegte Propaganda und die Weltwirtschaftskrise 1929, nach der Reichskanzler Brüning Neuwahlen ansetzte, gewann die Partei immer mehr Anhänger und Wähler.
  • 1931: NSDAP und DNVP bilden ein Oppositionsbündnis (Harzburger Front) gegen die Regierung Brünings
  • Hitler kandidiert 1932 für die Reichspräsidentenwahl, unterliegt aber Hindenburg.


4. Machtergreifung 1933 - 1939

  • Hindenburg ernennt Hitler am 30.1.´33 zum Reichskanzler.
  • Ziele Hitlers: siehe ,,Entdecken und Verstehen", Band 3
  • Wer nicht für die nationalsozialistische Herrschaft war, war in den Augen Hitlers und seinen Anhängern ein Gegner.
  • Hitler sah sich als eine übermenschliche Persönlichkeit und stellte sich dem Volk als gottgesandt vor.
  • Durch die Reichtagsbrandverordnung (28.2.), das wichtige Grundgesetze außer Kraft setzte, und das Ermächtigungsgesetz, das die Gewaltenteilung aufhob, wurden die Grundlagen für das auf Hitler ausgerichtete Herrschaftssystem geschaffen.
  • NSDAP ist einzige Partei im Deutschen Reich.
  • Nach dem Tod Hindenburgs am 2.8.1934 ernennt sich Hitler zum ,,Führer und Reichskanzler".
  • Durch die massive Aufrüstung und die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes verstieß er offen gegen den Versailler Vertrag.
  • Nach der Gleichschaltung der Länder konzentrierte er sich auf die Rassen- und Außenpolitik:
    • Durch die Nürnberger Gesetze vom 15.9.´35 wurde eine juristische Grundlage für die Diskriminierung und Verfolgung der Juden geschaffen, die dann in der sog. Reichskristallnacht vom 9.11.´38 erstmals eskalierte.
    • Seine außenpolitischen Erfolge:
      • 1935 Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht
      • 1936 Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes; 1938 Anschluß Österreichs und des Sudetenlandes
    • Diese Erfolge und der Abbau der Arbeitslosigkeit verschafften ihm eine beträchtliche Popularität.
    • Hitlers wirkliches Ziel war jedoch ein Krieg um ,,Lebensraum" im Osten und letztendlich um die Vorherrschaft in Europa.


5. Der zweite Weltkrieg 1939 - 1945

  • 23. August 1939: Nichtangriffspakt mit Stalin (Hitler-Stalin-Pakt)
  • Der Auslöser des 2. Weltkrieges war der Angriff Deutschlands auf Polen am 1. September.
  • Durch die militärischen Erfolge der ersten Feldzüge, begann Hitler sich auch als Feldherr für unfehlbar zu halten. Im Dezember ´41 übernahm er selbst den Oberbefehl über das Heer.
  • Hitler greift die Sowjetunion an, nachdem deutsche Truppen Norwegen, Dänemark, die Niederlande und Belgien schon besetzt hatte und Frankreich zur Kapitulation zwang.
  • Mit dem Kriegseintritt der USA wird der Krieg zu einem weltweiten Konflikt.
  • Ab 1941 befahl er die ,,Endlösung der Judenfrage", der 5-6 Mio. Juden zum Opfer fielen.
  • Als sich sein Kriegsglück im Winter 1941/42 zu wenden begann, verfiel Hitler immer mehr in den Starrsinn; die eingeschlagene Richtung wollte er auf keinen Fall verlassen.
  • Am 20. Juli 1944 scheitert ein Attentat auf Hitler.


6. Hitlers Tod 1945

  • Adolf Hitler, körperlich aufgezehrt, starb zusammen mit Eva Braun am 30. April 1945. Am Tag hatte er sie geheiratet, obwohl sie stark unter ihm gelitten hatte. Er biß erst in eine Zyankalikapsel und schoß sich danach in den Kopf. Eva Braun vergiftete sich allein mit dem Zyankali, das er zuvor an seiner Hündin ,,Blondi" ausprobiert hatte.


7. weitere Betrachtungen

  • Alles was das Leben eines Menschen ausmacht, was es lebenswert macht, fehlte ihm: Bildung, Freundschaft, Liebe und Ehe. Er trank und rauchte nicht, er konnte keinen Genuß empfinden.
  • Widerspruch duldete er nur am Anfang seines Lebens, ein konstruktives Gespräch konnte er nicht führen.
  • Er umgab sich nur mit Personen, die sich ihm bedingungslos unterordneten: Sekretärinnen, Chauffeure, Kinder, seine Geliebten und auch seine Hunde.
  • Aufgrund der ungeklärten Familiengeschichte, wußte er nie richtig, wer sein Großvater war. Da damals viele Gerüchte kursierten, konnte er auch nie ausschließen, daß dieser der jüdische Dienstherr seiner Großmutter war. Dies wurde aber später widerlegt.
  • Ein Mitschüler berichtete später, daß der damals Zwölfjährige sich eines Morgens vor den Klassenraum stellte und seine Mitschüler in zwei verschiedene Ecken verwies; eine für ,,Germanen", eine für ,,Nicht-Germanen".
  • Nachdem Hitler auf die städtische Schule in Linz wechselte, versagte er so, daß er zweimal nicht versetzt wurde. Diese Versagen läßt sich im wesentlichen einmal dadurch erklären, daß er im städtischen Linz ein bäuerlicher Außenseiter blieb, und nicht mehr die ,,Vorherrschaft" über seine Mitschüler besaß.
  • Hitler besaß eine Vorliebe für junge Frauen, aber er brachte ihnen eine generelle Geringschätzung entgegen.
  • Bei seinen jeweiligen Beziehungen bevormundete er sie so, daß manche seiner Geliebten glaubten, sich ihm nur durch Selbstmord entziehen zu können.
  • Hitler besaß eine panische Angst, in irgendeiner Weise lächerlich zu wirken und Respekt zu verlieren, was dazu führte, daß er nie schwimmen ging oder er seine Hunde, wenn andere anwesend waren, bei Ungehorsam mit der Peitsche behandelte.


7.1 Wie sicherte Hitler seine Macht?

  • er ließ alle ihm gefährlich werdenen Politiker, wie Ernst Röhm (SA) und General v. Schleicher erschießen
  • folgende Reichsgruppen wurde neben dem „Stahlhelm“ gegründet:
    • die SS (Schutzstaffel) – persönliche Leibwächter von Hilter. Reichsführer SS = Heinrich Himmler
    • die Gestapo (Geheime Staatspolizei) – Suchte und tötete Spitzel, Spione und politische Gegner
    • die SA – Sturmabteilung – Bauten Konzentrationslager und töteten dort Juden und Zigeuner
  • er hatte außerdem noch das Gleichschaltungsgesetz veranlasst, welches Länderregierungen das
    Gesetzgebungsrecht gibt
  • er hatte auch das Ermächtigungsgesetz veranlasst, welches der Reichregierung erlaubte Gesetze zu
    beschließen
  • Die Reichgruppen und Gesetze, die Hitler herbeigerufen hatte, schützen ihn nun rundum


7.2 Was waren Hitlers Pläne und Gedanken?

  • Hitler plante Deutschland zu einer Weltmacht zu führen, was er mit einer Landeroberung im Osten möglich machen wollte
  • Seine ersten Erfolge waren die Annektierung des Sudetenlandes und der Tschechoslowakei
  • Diese ersten Siege entstanden aus der Not heraus und Deutschland musste ihr Militär verstärken, um z. B. mit Frankreich mitzuhalten
  • Nach fünf Jahren beispielloser Aufrüstung, von der die anderen Großmächte natürlich etwas mitbekommen haben, fingen diese ebenfalls an sich aufzurüsten
  • Hitler hatte Angst frühzeitig zu sterben und wollte deshalb so schnell, wie möglich einen Krieg beginnen, um Deutschland zur Weltmacht zu führen
  • Nachdem England und Frankreich sich bereit erklärten Hitler das Sudetenland kampflos zu übergeben, sah dieser das als schwere Niederlage an und fühlte sich hintergangen
  • Der Kriegsverlauf in den ersten beiden Jahren war aus Hitlers Sicht scheinbar gegen den Westen gerichtet, was sich aber dann in einer seiner Reden wiedersprach; Er sagte, dass alles, was er unternähme gegen die Sowjetunion wäre
  • Hitler plante ebenfalls einen Angriff auf Frankreich, jedoch nicht gegen England, mit denen er ein Bündnis eingehen wollte, was dann aber nicht geschah
  • Als Hitler im Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, führte er, nach seiner Aussage, den Krieg, den er schon immer führen wollte; Er wollte den Osten vernichtend schlagen
  • Hitlers Überzeugung nach war dieser Krieg einer, bei dem der stärkere gewinnen würde und das Naturgesetz einen neuen Standpunkt erreicht hatte
  • Der „totale Krieg“ konnte nur mit „Weltherrschaft“ oder „Vernichtung“ enden

 

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