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Titel / Referat: Internetsucht - vom Netz besessen

Schlagwörter: WWW, World-Wide-Web, E-Mails, Newsgroups, Chatrooms, Online, Gefahren des Internets Hausaufgabe, Referat

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Internetsucht - Internetsucht von Kindern

,,Sucht" wird im Lexikon als krankhafte oder leidenschaftliche Gier bezeichnet. Internetsucht ist keine physische Droge, die dem Körper unmittelbar schadet, jedoch hat sie ähnliche Ursachen und Folgen. Alkoholiker, Drogen- und Betäubungsmittelabhängige zerstören Ihre Gesundheit durch Ihr Verhalten und verringern dadurch Ihre Leistungsfähigkeit, bis schließlich ihre Persönlichkeit zusammenbricht. Es ist kaum möglich, eine Stundenzahl festzulegen, die als Limit der Internetsucht gilt. Eine Umfrage unter Internetsurfern ergab, dass Deutsche das Netz 9,3 Stunden pro Woche benutzen. Die Internetsüchtigen werden wohl deutlich über diesem Wert liegen. Das Internet ist ein Medium, welches meist von allen Altersgruppen genutzt wird. Studien konnten noch keine Mehrheit von Internetsüchtigen bei bestimmten Geschlechtern oder Generationen festlegen. Jedoch bei Kinder und Jugendlichen besteht eine höhere Suchtchance.

Bereits zweijährige schauen ihre Kindergeschichten lieber auf dem Bildschirm an, als sie sich von ihren Eltern vorlesen zu lassen. Natürlich ist das für die Eltern zeitsparend, doch kaum sind sie aus dem Windelalter raus, werden die neuen Computerprofis bald feststellen, wie Sie selbst Ihre Lieblingscomputerspiele, CDs oder Klamotten online bestellen können. Ein kleiner Griff in die Handtasche der Mutter und schon kann er nach Lust und Laune mit der Kreditkartennummer im World Wide Web einkaufen.

Gegen die Internetsucht kann von sich aus meistens nichts getan werden. Hier gelten nämlich die selben Regeln zur Bekämpfung der Sucht wie beispielsweise bei Essstörungen, wobei sich der Kranke am besten mit Hilfe eines Psychotherapeuten damit auseinandersetzt und somit seine Sucht besiegt. Das Web ist keine schlechte Angewohnheit, es ist ein fester Bestandteil unseres Lebens.


Verschiedenheit der Internetnutzung

Interaktive Spiele
Kinder lieben das Spiel. Ob draußen im Wald, mit Puppen oder im Internet. Das Computerspiel ist im Vergleich zum Fernseher interaktiv, man erlebt etwas mit. Man kann eine neue Stadt aufbauen oder ein neues Level erreichen, ständig hat man Erfolgserlebnisse. Kindern sind kaum zeitliche Grenzen gesetzt. Während es draußen einmal dunkel wird, kann man die meisten Computerspiele endlos und zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen.


E-Mails
In der Pubertätsphase entdecken die Teenager das Interesse am anderen Geschlecht. Nach dem Ferienflirt werden täglich liebe Worte über den Bildschirm geschickt. Glücklicherweise ist das E-Mail-Schreiben offline möglich, damit die Rechnung nicht allzu hoch ist. Anstelle von Hand einen kreativen Brief zu gestalten, werden E-Cards versandt und E-Mails getippt. Rechtschreibung kümmert nicht mehr, denn das erledigt der Computer ja ganz von alleine.


Chatrooms
Jeder Chatteilnehmer hat seinen eigenen Namen. Rechts auf dem Bildschirm sieht man wer alles online ist. Hoschy und Prinz Friedrich sind bereits online, aber Pamela leider noch nicht. Völlig frei kann man die verrücktesten Namen, als Pseudonym auswählen und die wildesten Geschichten erzählen, die meist gar nicht wahr sind. Niemand weiß wie Du aussiehst, wie gut du in der Schule bist und ob du wirklich so bist wie du dich gibst. Du kannst schreiben was du willst.


World-Wide-Web
Das Internet ist Ideal für die Informationssuche. Hierfür haben die Eltern sich die Anschaffung des Internets auch geleistet. Sie können aktuelle News direkt herunterladen und haben ein weltweites Nachschlagewerk. Anstatt jedoch Geschichtsdaten nachzuschlagen, widmet sich das Kind stundenlang seinen Hobbys. Die ganze Sportwelt ist online und auch die Lieblingsband ist im Netz sehr gut vertreten. Lieblingswebsites muss man täglich checken um auf dem neusten Stand zu sein. Im World Wide Web hat jeder auch die Möglichkeit seine Fanartikel direkt online zu bestellen. Per Rechnung oder einmal aufgeschnappten Kreditkartennummer könnte man innerhalb kürzester Zeit große Summen von Geld ausgeben. Zudem kann schutzlos an gefährliche Produkte wie Waffen, Medikamente und Alkohol sowie an unerlaubten Pornographieartikel zugegriffen werden.


Newsgroups
Für verschiedenste Alters- und Interessensgruppen gibt es die Newsgroups. Teilnehmer tauschen Ihr Wissen aus. Dieser Bereich wird wahrscheinlich weniger von Kindern benutzt. Jedoch auch Kinder haben das Bedürfnis nach Anerkennung und können sich in speziellen Jugendgroups eintragen. Bekannt sind auch gerade junge Internetcracks, die den Erwachsenen online Ihre neusten Erfahrungen vermitteln. Das Hauptproblem der Teilnahme an Newsgroups ist die Uhrzeit. Oft wird erst spätabends oder wegen der Zeitverschiebung mitten in der Nacht kommuniziert.


Gründe für die übermäßige Onlinezeit
Viele flüchten im Internet vor dem Alltag. Die Kinder sind in der Schule überfordert, werden mit familiären Problemen konfrontiert oder haben Auseinandersetzungen mit Ihren Freunden. Das Internet bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Alltagssorgen zu vergessen und in eine andere Welt abzutauchen. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich, viele suchen im Net ihre Erfolgserlebnisse und andere ihr Freunde.


Gefahren des Internets
Das ,,Abtauchen in eine andere Welt" soll klar unterstrichen werden. Wollen nicht alle einmal dem Alltag entfliehen? Das Internet bietet dafür eine virtuelle Welt. Jeder hat die Möglichkeit, seine eigenen Träume und Wünsche auf einer eigenen Homepage zu gestalten. Kinder können sich einen verrückten Namen zulegen und sich einen neuen Charakter ausmalen. Es ist fast alles erlaubt im Internet. Man kann in jedem zweiten Computerspiel sogar töten. Dem Helden stehen die gefährlichsten und modernsten Waffen zur Verfügung, um gegen seinen Feind zu kämpfen. Solche Medien wirken sich fast ausnahmslos negativ auf die Entwicklung der Jugendlichen aus.

Jedem ist schon aufgefallen wie schnell die Zeit vergeht, wenn Sie am Computer arbeiten. Während beim Fernsehen die nächste Werbung ein gewisses Zeitgefühl erhält, haben wir im Internet keine Anhaltspunkte. Die Gefahr besteht, dass man nicht merkt, wie die Zeit vergeht und notwendige Aufgaben vergisst. Besonders häufig erscheint dies bei Kindern die oft alleine zu Hause sind. Die arbeitenden Eltern haben keine Kontrolle darüber, wie lange ihr Kind im Internet surft. Im Internet kommt erst spätabends Stimmung auf. Schnell leiden speziell Kinder, die in Ihrer Wachstumsphase mehr Schlaf benötigen als Erwachsene, unter Schlafmangel. Oft wird dann auf Schlafmittel zurückgegriffen. Das wiederum eine Sucht hervorrufen kann.


Finanzielle und strafrechtliche Folgen
Unter den Internetsüchtigen ist die Verleugnung weit verbreitet, wie bei jeder Sucht. Der Vorwand der Arbeit bzw. der Schule ist ideal, man kann sich gut dahinter verstecken. Doch spätestens die nächste Internetrechnung verdeutlicht eine Sucht.
In einem Artikel stand, dass ein zwölfjähriger Junge aus Missouri für 1200 Dollar surft. Für die Mutter war die Rechnung hoch genug, um den Jungen vor das Jugendgericht zu bringen, worauf dieser seine Mutter und sich selbst erschoss.

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