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Titel / Referat: Krieg und Frieden - Konflikt- und Friedensforschung

Schlagwörter: Friedensforschung, Kulturelle Gewalt, Personale Gewalt und Strukturelle Gewalt, Was ist ein Konflikt, Konfliktlösungsstrategien Hausaufgabe, Referat

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Referat zum Thema „Krieg und Frieden“

Einleitung:
Heute möchte ich ein Referat halten zum Thema „Krieg und Frieden“. Ich habe mein Referat in vier Teile eingeteilt, der erste punkt ist verschieden Definitionen für Krieg und Frieden.

Friedensforschung: Die Bedeutung des Begriffs Krieg hat schon immer für Diskussionsstoff gesorgt. Schon im alten Testament hat man sich damit auseinandergesetzt. „Auge um Augen, Zahn um Zahn“ um nur ein Beispiel dafür zu nennen. Alles im allen kann man sagen seid dem es die Menschen gibt befasst man sich mit dem subjektiven Thema Krieg und Frieden. Im laufe der Geschichte kam es zu vielen verschiedenen Thesen von Philosophen. Ich werde nun einige Ansichten von Philosophen wieder geben. Meine ersten Thesen stammen von Thomas Hobbes. Hobbes' Leben wurde stark beeinflusst von zahlreichen politischen Unruhen. So sind der 30-jährige Krieg (1618-1648) zu nennen, der Bürgerkrieg zwischen englischer Krone und Parlament (1642-1648), die Hinrichtung Karls I. (1649) und die Militärdiktatur Oliver Cromwells (1653-1658). Dabei hatte Hobbes mit seinen eher absolutistischen Ansichten häufig Probleme mit dem zu dieser Zeit recht starken Parlament. Hobbes war der Meinung das die Menschen nie zu frieden sind mit dem was sie haben. Dem zu Folge wünschen sich die Menschen immer mehr, und dies nicht nur für eine kurze zeit sonder sie wollen ihren Wohlstand auch beibehalten. Kommt es zum Wunsch zweier Parteien, wo beide dasselbe haben wollen, so kommt es zum Konflikt, da der Wunsch nur für einen in Erfüllung gehen kann. Der Konflikt hat zu Folge, dass sich die Parteien verfeinden und sich als Ziel setzten den anderen zu töten oder zu unterwerfen, so dass der Gewinner sein Wunsch bekommt. Dieses Geschähen hätte, nach Hobbes Theorie, eine Kettenreaktion zu folge welche wäre das es zum Krieg alle gegen alle kommen würde. Als Lösung für dieses Problem ist bzw. war Hobbes der Meinung, dass dies der Absolutismus wäre. Er war davon überzeugt das ein Herrscher der über sein Volk die macht hat dies vermeiden könnte da der Heerschar den Konflikt der Parteien regeln würde und nicht die Parteien unter sich. Ein anderer Philosoph der gegen Absolutismus und eine Gewaltherrschaft war, ist der Demokrat Jean Jacques Rousseau. Er war einer der wichtigsten französischen Schriftsteller des 18. Jahrhunderts, die man die "Vorläufer der Französischen Revolution" nennt. Seine erziehungs- und demokratietheoretischen Gedanken übten großen Einfluss auf Kant, Fichte, Goethe, Schiller und Pestalozzi aus, um nur einige zu zitieren. Er begründete seine Antihaltung gegen über der Gewaltherrschaft mit folgenden Thesen. Er meint zwar das der Gewaltherrscher seinen Untertanen die bürgerliche Ruhe sichere doch nur bis zu einem bestimmten Punkt wo der Herrscher einen Krieg führen will, weil er der Meinung ist das der Krieg richtig sei. Demzufolge muss das ganze Volk, die Untertanen des Herrschers, in den Krieg ziehen obwohl sie vielleicht gar nicht konform mit der Meinung ihres Herrschers sind.

Ein anderer Philosoph über den ich sprechen möchte ist der französische Soziologe Raymond Aron, einer der bekanntesten politischen Publizisten Frankreichs und Verfasser eines umfangreichen Werks über „Frieden und Krieg“. Er bringt eine ganz neue Theorie des Friedens ein und zwar der „Terrorfrieden“. Der Terrorfrieden geht davon aus, dass alle Parteien die gleiche Militärische Macht haben den anderen zu vernichten z.B. mit Atombomben. Um seine These zu verstehen muss man in seine Zeit schauen wo er gelebt hat. Er lebte von 1905 bis 1983, die Zeit des Kalten Krieges.

Während dieser Zeit hatten Russland und die USA eine sehr identische Militärische Kraft da sie beide in besitz der Atombombe waren. Also griff niemals einer der beiden den anderen direkt an. Von der Seite aus betrachtet ist die These Arons verständlich. Doch betrachtet man die These heute nur zwanzig Jahre später so kommen einige Zweifel zum Vorschein. Zum Beispiel hätte jemand ein Abwehr System gegen die Atom bombe früher als der direkte Konkurrent so wäre dieser im Vorteil und würde wahrscheinlich, wenn es zum Krieg kommen würde, diesen Gewinnen.

Der letzte Friedensforscher meines Referates ist der große Friedens Forscher Johan Galtung. Er bekam den Alternativen Nobelpreis für seine Arbeit. Der Friedensforscher Johann Galtung weist darauf hin, dass drei unterschiedliche Formen von Gewalt von einander abhängig und gemeinsam auftreten. Diese Formen wären die direkte oder die persönliche Gewalt, die kulturelle und die strukturelle Gewalt. In diesem Dreieck der Gewalt kann in jeder Ecke Gewalt ausbrechen und wird dann leicht auf die anderen Formen übertragen.


Kulturelle Gewalt
Unter kultureller Gewalt wird jede Eigenschaft einer Kultur bezeichnet, mit deren Hilfe direkte oder strukturelle Gewalt legitimiert werden kann. Diese Form der Gewalt tötet nicht oder macht niemand zum Krüppel, aber sie trägt zur Rechtfertigung bei. Ein typisches Beispiel ist die rechtsextreme Ideologie der Ungleichheit, deren extremste Form die Theorie vom Herrenvolk darstellt.


Personale Gewalt und Strukturelle Gewalt
Den Typ von Gewalt, bei dem es einen Akteur gibt, bezeichnen wir als personale oder direkte Gewalt. Die Gewalt ohne einen Akteur wird als strukturelle oder indirekte Gewalt bezeichnet. In beiden Fällen können Individuen im doppelten Sinn der Wörter getötet oder verstümmelt, geschlagen oder verletzt und durch den strategischen Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche manipuliert werden. Aber während diese Konsequenzen im ersten Fall auf konkrete Personen als Akteure zurückzuführen sind, ist das im zweiten Fall unmöglich geworden. Hier tritt niemand in Erscheinung, der einem anderen direkt Schaden zufügen könnte. Die Gewalt ist in das System eingebaut und äußert sich in ungleichen Machtverhältnissen und folglich in ungleichen Lebenschancen.
Eigene Meinung: Alles in Allem kann man sagen das sich die Meinungen des Friedens im laufe der Zeit immer ändern werden da sich unsere Welt täglich verändert. Von daher kann man die Meinungen des Friedens nicht mit Meinungen aus vergangener Zeit vergleichen da es davon abhängt welche Geschehnisse vorgelegen haben. Trotz alledem würde ich mich den Worten von Galtung anschließen da ich der Meinung bin das der Auslöser von Gewalt von vielen wenn auch fast nichtigen Sachen abhängt.

Was ist ein Konflikt?
Wir definieren Konflikt als eine Eigenschaft eines Systems, in dem es miteinander unvereinbare Zielvorstellungen gibt, so dass das Erreichen des einen Zieles das Erreichen des anderen ausschließen würde.

Konfliktlösungsstrategien: Es gibt sieben große Konfliktbewältigungen, ich versuche diese nun kurz zu erläutern.

  1. Lösungen können auf dem Verhandlungswege zwischen den Parteien mit oder ohne die Hilfe einer dritten Partei gefunden werden. Solche Lösungen können Kompromisslösungen sein, die die beteiligten Parteien bereit sind zu akzeptieren. Beispiele dafür wären: die Saarfrage
  2. eine friedliche Lösung kann auch durch eine autoritative Entscheidung einer übergeordneten Instanz herbei geführt werden und kann für immer oder eine gewisse Zeit die Konfliktparteien beruhigen wie im Falle des Hoheitsstreits zwischen Frankreich und Großbritannien um die Minguiers- und Ecrhos-Inseln.
  3. Ergebnisse können zwar auf dem Verhandlungswege gefunden werden; deren Bedingungen sind aber von dominierenden Mächten festgelegt worden und können die unmittelbar Betroffenen nicht zufrieden stellen. Teilung des Landes oder territorial Kompensation zu lasten dritter kennzeichnen solcher Scheinlösungen wie das Münchner Abkommen von 1938; sie werden auch als Diktat bezeichnet.
  4. Bei Unbeweglichkeit etwa gleich starker Konfliktparteien kommt es meist zu offen bleibenden Ergebnissen bzw. zu nicht Entscheidungen wie im falle der Auseinandersetzung zwischen GB und Spanien um Gibraltar. Der Status quo bleibt erhalten, die Lösung wird in eine unbestimmte Zukunft verschoben. Koexistenz, Waffenstillstand. Nicht Anerkennung sind Beispiele für einen solchen Konflikt verhalten.
  5. Wird eine zumindest vorläufige Beendigung von Spannungszuständen durch nachgeben für Sinnvoll gehalten, so kommt es zum aktiv betrieben Rückzug. Jüngstes Beispiel ist der Rückzug der Sowjetunion aus Osteuropa.
  6. Die Beendigung eines Konflikts kann dadurch erzielt werden, dass eine Partei auf der Durchsetzung ihrer Interessen beharrt und unter Androhung und Anwendung von Durch ihre Forderung durchsetzt (Drohpolitik) wie die USA im Falle der Kubakrise 1962. 7. Militärische „Lösungen“ sind das letzte Mittel einer Konfliktbeendigung, die auf einseitigen Interessen beruht. Der Einsatz militärischer Mittel kann durch Schaffung einer vollendeten Tatsache, durch Intervention, Blockade oder Krieg erfolgen. Die Nachkriegs Geschichte kennt von 1945 bis 1990 86 Kriege.

 

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