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Titel / Referat: Gewitter - richtiges Verhalten bei Gewitter

Schlagwörter: Gefahrenabwehr bei Gewitter, Blitze, Sturmschäden durch Fallböen oder Tornados, Überschwemmungen, Regen Hausaufgabe, Referat

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Gefahrenabwehr bei Gewitter

In manchen Fällen bergen Gewitter Gefahren z.B. Sturmschäden durch Fallböen (Downbursts) oder Tornados, Überschwemmungen durch starken Regen und Schäden durch Hagel. Doch der Aufenthalt im Wald, während eines tosenden Gewitters, kann lebensgefährlich sein! Schlägt der Blitz in einen Baum ein, kann dieser durch das in ihm enthaltene Wasser und die schlagartige Hitze des Blitzes explodieren, da das Wasser verdampft und den Baum sprengen kann. Zwar sagt man Gewitter kündigen sich an- das stimmt auch, aber manchmal holt es einen schneller ein als gedacht. Beim Wandern erreicht man seine Unterkunft, das Auto oder die Wohnung nicht rechtzeitig und steht entweder mitten im Wald, auf dem Feld, der Wiese, eben inmitten der Natur. Doch, was tun, wenn es plötzlich heftig gewittert?

Während eines Gewitters ist vor allem derjenige gefährdet, der sich auf einem freien Feld oder einem Berg aufhält. Auch das Baden in einem See oder im Schwimmbad ist dann besonders gefährlich. Wer sich bei Blitz und Donner im Freien aufhält muss sich folgendermaßen verhalten:

  • Wer im Meer oder Freibad schwimmt, sollte sofort das Wasser verlassen, denn Wasser leitet schon geringste Blitzströme.
  • Zunächst nach einer Hütte oder Scheune umsehen, um dort Schutz zu finden. Auch dichte Wälder oder eine Bodenmulde können Sicherheit bieten.
  • Autos bieten einen hohen Schutz. Sie wirken wie ein Faradayscher Käfig.
  • Man sollte vermeiden durch Alleen oder Waldstrecken zu fahren. Es besteht die Gefahr von umstürzenden Bäumen oder herabfallenden Ästen getroffen zu werden.
  • Zusätzlich sollte man die Geschwindigkeit drosseln, um jederzeit bremsen zu können.
  • Wer mit dem Fahrrad oder Motorrad unterwegs ist, sollte die Tour unterbrechen und das Zweirad min. 50 Meter entfernt abstellen. Auch von frei stehenden Bäumen oder Masten sollten min. 5 Meter Abstand gehalten und andere Menschen oder Tiere sollten nicht berührt werden.
  • Alte Weisheiten wie „Buchen sollst du suchen – Eichen sollst du meiden!“ kann man getrost vergessen, denn Blitze werden vom höchsten Punkt angezogen!
  • Nicht auf den Boden legen, sondern in die Hocke gehen. Die Füße dicht nebeneinander stellen und die Knie mit beiden Armen umfassen. Möglichst wenig Körperteile den Boden berühren lassen. Denn Gefahr geht nicht nur vom direkten Blitzeinschlag, sondern auch vom Blitzstrom aus. Dieser breitet sich etwa 20 Meter um die Einschlagsstelle des Blitzes herum im Erdreich aus! Gummisohlen und andere isolierende Materialien als Standfläche nutzen.
  • Metallische Gegenstände (z.B. Fahrräder, Schmuck, Gürtel, Brillen) vom Körper entfernen! Alles min. 50 Meter von sich entfernt lagern. Im Auto sollte man besser keine metallischen Gegenstände berühren.
  • Handy ausschalten und weit weg von sich legen. Besser nur in einem echten Notfall telefonieren!
  • Generell sind Häuser sichere Orte – vorausgesetzt, dass Gebäude verfügt über einen Blitzableiter.
  • Erste Hilfsmaßnahmen sind ungefährlich. Ein Blitzschlag verursacht meist schwere Verbrennungen, Lähmungen, Atemstillstand, Gehirnschäden und Bewusstseinsstörungen können eintreten. Bis ärztliche Hilfe eintrifft, können sich Ersthelfer problemlos um den Verletzten kümmern. Für Ersthelfer besteht generell keine Gefahr, denn der Blitzstrom entweicht in maximal zwei Sekunden aus dem Körper.

Wer in den eigenen vier Wänden auf Nummer sicher gehen will, sollte alle elektrischen Geräte wie Computer, Fernseher, Netz- und Antennenstecker aus der Steckdose ziehen. Leitungen aus Metall sollte man möglichst nicht berühren, erst duschen oder baden, wenn das Gewitter vorbei ist.

Quellen:

  • www.ruv.de;
  • www.wikipedia.de

 

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