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Titel / Referat: Fuchs (Säugetier) - Vertreter der Familie der Hunde (Canidae)

Schlagwörter: Hunde, Füchse, Körperbau, Nahrung Hausaufgabe, Referat

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Der Fuchs

Der Fuchs ist ca.0,6 - 0,8m groß (Körperlänge) dazu die Länge des Schwanzes (Lunte) von 32-48 cm, und hat eine Schulterhöhe um die 38 cm. Das Gewicht beträgt 6-10 kg. Damit gehört er zu den großen Wildhundearten. Er hat eine spitze Schnauze (Fang) und aufrecht stehende Ohren und ein langer buschiger Schwanz (Lunte). Das Fell (Balg) ist in der Regel rotbraun, die Bauchseite und die Schwanzspitze (Blume) weiß, die Ohren und Pfoten (Branten) dunkel gefärbt. Er ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Einzelgänger, der tagsüber seinen Bau aufsucht der sich meistens in Waldungen mit Felspartien und Gestrüpp befindet. In seinem Bau befindet sich an der tiefsten Stelle der Kessel zu dem mehrere Röhren führen. Den Bau (Röhrensystem mit Wohnkessel) übernimmt er meistens vom Dachs. Im allgemeinem wird ein Bau nicht als regelmäßiger Tagesunterschlupf benutzt. Meistens liegt er tagsüber zusammengerollt in windgeschützter niedriger Deckung oder sonnt sich in Althölzern. Bei anhaltendem Regen, windigen Tagen während des Laubfalls und nach den ersten Schneefällen bleibt er in seinem Bau.

Der Fuchs ist mit seiner Nahrung nicht wählerisch und nimmt in Notzeiten sogar mit Aas vorliebe. Aber sein Hauptspeisezettel besteht aus Mäusen (über 40%) und andere Kleinsägetiere, Käfer, Larven, Raupen, Heuschrecken (Insekten 8%), Obst, Wildfrüchte, und allerlei Beeren (20%). Auch Junghasen, Kaninchen und Rebhühner und andere Bodenbrüter verspeist er gerne. Vorwiegend reißt er aber kranke Tiere (20%).

Die Losung (Kot) ist so ähnlich wie beim Hund, etwa 2 cm dick und endet in einer Spitze. Sie enthält Federreste, Haare, feine Knochenteilchen, und auch Beerenreste entsprechend seiner Nahrung. Er setzt sie gerne an erhöhten Plätzen ab z.B. auf Baumstümpfen, Steinen, Erdhaufen usw.

Seine Spuren sind leicht zu erkennen. Sie sehen aus wie eine Linie (Schnürspur genannt). Der Abdruck von den Pfoten (Ballen) ist rund und schlanker als der herzförmige Abdruck vom Hund. Die Paarungszeit (Ranzzeit) erstreckt sich über die Monate Januar bis März. Zu dieser Zeit sind sie auch tagsüber mehr unterwegs. Die hitzige Fähe (weiblicher Fuchs) wird dann oft sogar von mehreren Füchsen gleichzeitig verfolgt. Nach der Ranz dauert es 7 ½ Wochen dann wirft sie 3-8 Welpen, die anfangs noch blind sind. Ihr erstes Haarkleid ist grau-wollig. Die ersten zwei Wochen ernähren sie sich nur von Muttermilch und werden dann an feste Nahrung gewöhnt, die die Fähe fängt. Im Alter von 11-12 Wochen beginnen die Jungfüchse die Fähe auf der Jagd zu begleiten danach werden sie sehr schnell selbstständig und mit 4-5 Monaten verlassen sie ihren Bau.

Der Fuchs ist der stärkste Überträger der Virus-Erkrankung Tollwut. Kennzeichen bei Ausbruch der Krankheit sind: Das Wild zeigt anomales Verhalten, verliert die Scheu vor dem Menschen, leckt und scheuert Bisswunden, ist angriffslustig, die Nahrungsaufnahme unterbleibt der Krankheitsverlauf ist tödlich. Der Mensch kann sich auch mit ihr infizieren, wenn er mit ungeschützten Händen mit dem Speichel, Gehirn oder Rückenmark in Berührung kommt und dabei der Erreger über kleine Hautwunden in die Blutbahn eindringt. In der Bundesrepublik sind seit 1945 acht Menschen an Tollwut gestorben.

Seit 1994 wird jährlich eine Schluckimpfung für Füchse durchgeführt. Dadurch sind die Tollwutfälle bis auf ein paar Einzelfälle zurückgedrängt worden. Die Zahl der Füchse hierzulande ist dadurch jedoch deutlich gestiegen. Mehr Füchse heißt aber auch mehr potentielle Endwirte für den kleinen Fuchsbandwurm. Dabei nimmt sowohl die Verbreitung dieses Parasiten zu.

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