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Titel / Referat: Tauchen - Geschichte, Taucherkrankheiten und Ausrüstung

Schlagwörter: UW Regeln, Taucher, Veränderung der Dinge unter Wasser (Sehen, Druck Hören), Tauchphysik Hausaufgabe, Referat

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Referat aus dem Fach Deutsch

Thema: Tauchen


Übersicht:

  1. Geschichte
  2. Veränderung der Dinge unter Wasser (Sehen, Druck Hören)
  3. Taucherkrankheiten
  4. UW Regeln
  5. Ausrüstung


1. Geschichtliches
Die ursprüngliche Motivation des Menschen, in die Tiefe abzutauchen, ist der Nahrungserwerb (Fische, Krebse, Algen), die Gewinnung von Rohstoffen (Schwämme, Korallen, Perlen), die Bergung verlorener Wertgegenstände oder die Zerstörung feindlicher Schiffe. Schon die alten Römer versuchten das lebensfeindliche Medium Wasser mit technischen Hilfsmitteln zu erringen. In seinem Werk Problemata berichtet Aristoteles (384-322 v. Chr.) von einer Tauchglocke namens Colimpha, einem Fass aus Holz und Eselshaut, mit dem Alexander der Große (356-323 v. Chr.) Fischbeobachtungen durchgeführt haben soll. Es wurde auch versucht tauchende Soldaten mit langen Schorcheln zu versehn. Dies ist aber in der Praxis gescheitert, da der Druckunterschied zwischen Lugnevolumen und Wasser schon ab einer Tauchtiefe von 50 Zentimeter einen unüberwindlichen Atemwiderstandt bildet. Es gibst auch heutzutage noch Naturvölker, die das ganze Jahr Tag für Tag viele Male im Meer nach Naturprodukten tauchen und dabei Tauchzeiten von circa drei Minuten und Tauchtiefen von bis zu 30 Metern erreichen. Einzelnen Tauchern geliengt es regelmäßig in Tiefen von über 60 Meter zu kommen. Viele wissenschaftliche Erkentnisee und Ausrüstungsteile für das Tauchen stammen von dem Alround Genie Leonardo da Vinci. 200 Jahre bevor die ersten brauchbaren Taucheranzüge in England entstanden sind, skiezierte er den ersten Schnorchel und einen Taucheranzug.

Die ersten funktionierende Tauchgeräte wurden 1828 von den Gebrüdern Dean entwickelt. Es war ein Helmtauchanzug gewesen, der lange Einsatzzeiten und bis 60 Meter Tauchtiefe gestattete. In verbesserter Form kommt dieser Anzug bis heute bei Berufstauchern zum Einsatz.


2. Veränderung der Dinge unter Wasser (Druck, Sehen, Hören)


Tauchphysik
Es gibt verschiedene physikalische Gegebenheiten und Gesetze, die man beim Tauchen unter Wasser beachten muß.

Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten:

Archimedes
Er sagte, ein Taucher verliert im Wasser an Gewicht (und zwar soviel wie das von ihm verdrängte Wasser wiegt). Dies betrifft uns beim Tauchen insoweit, dass wir unter Waser weniger Gewichtskraft haben und somit nicht untergehen können, wenn wir einen Tauchanzug tragen. Dies ist mit Bleistücken, die man an Gurten trägt, auszugleichen. Je tiefer man taucht, umso mehr Luft muss man in sein Jacket geben, um das Absacken zu verhindern.


Druck
Boyle-Mariotte 
Unter Wasser betrifft dies hauptsächlich unsere Ohren. Der Druck macht sich hier am ehesten bemerkbar. Habt ihr sicherlich alle schon mal im Hallenbad in 2-3 m Tiefe beim normalen Untertauchen gemerkt. Betroffen sind hier alle Körperhöhlen, die dem Druck ausgesetzt sind. (Luftdruck + Waserdruck = Umgebungsdruck)

Ausgleichen kann man das ganz einfach indem man einen Druckausgleich macht. (vormachen wie der geht !!!)


Sehen unter Waser
Durch die Langwelligkeit des Lichtes kann man rote Farben nur noch bis zu einer Tiefe von ca. 5 m sehen, Blaues hingegen bis in Tiefen von über 60 m. Dies ändert sich sofort, wenn man künstliches Licht z.B. aus einer Tauchlampe zuführt und etwas anstrahlt, das nur noch dreckbraun aussieht. Dies erstrahlt dann wieder in vollen Farben.

Durch die unterschiedliche Brechung des Lichtes ( über Wasser am Auge, unter Wasser an der Taucherbrille) unterscheidet sich auch das Sehen unter Wasser. Und zwar in dem Ausmaß, dass man 1/3 größer sieht und ¼ näher. Vergleich: Hallenbad Beckenrand anfassen und er ist nicht greifbar weil er weiter weg ist als wir ihn eigentlich sehen.

Taucherlatein: jeder Fisch ist 1/3 kleiner als ein Taucher ihn beschrieben hat


Hören unter Wasser 
Durch die unterschiedliche Schallgeschwindigkeit über und unter Wasser kommt es zu unterschiedlichem Hören. Unter Wasser ist der Schall um ein vilefaches schneller als über Wasser, dadurch hören wir viel besser.

Aber tückisch dabei ist:

Die Schallwellen können nicht genau geortet werden, weil sie durch das Wasser und den Tauchanzug nicht genau wie über Wasser an beide Ohren heran getragen werden. Somit kann man nicht sagen, aus welcher Richtung genau der Schall kommt. Dieses kann gefährlich werden bei Booten und Surfern.

Es gibt natürlich noch einige andere physikalische Gesetze, bei denen es aber hier zu weit gehen würde, alles auszuführen. Für die Praxis sind dies die wichtigsten.


3. Grund- und Sicherheitsregeln + UW Zeichen
Beim Tauchen müssen gewisse Regeln eingehalten werden:

  • Tauche nie allein
  • Tauche nicht tiefer als 40 Meter
  • Tauche nur bei körperlichem Wohlbefinden
  • Tauche nicht in unbekannten Gewässern
  • Kenne deine Ausrüstung


Die Unterwasserzeichen
Unter Wasser ist ein Sprechen nicht ohne aufwendige technisches Ausrüstung möglich. Da man sich aber auch unter Wasser über einige wichtige Dinge verständigen muss, wurden weltweit anerkannte und deshalb überall gleiche Unterwasserpflichtzeichen aufgestellt. Diese muss jeder Taucher auswendig beherrschen, um nicht selbst eine Gefahr für die Gruppe zu werden. Die Zeichen können jeweils eine Frage, eine Antwort oder eine Aussage sein. Daher ist es immer wichtig, auf ein erhaltenes Zeichen entsprechend zu antworten.


4. Taucherkrankheiten


Tauchmedizin
Es gibt einige Krankheiten, die vor allem beim Nichtbeachten von Tauchregeln auftreten können, einige von ihnen können sogar zum Tode führen. Daher ist auch eine unbedingte Einhaltung der erlernten Regeln nötig.

Die wichtigsten und schlimmsten Taucherkrankheiten nun in Kurzform:

  • Die Dekokrankheit / Caisson-Krankheit
    • Entsteht durch zu schnelles Auftauchen, vor allem nach langen oder tiefen Tauchgängen. Gasblasen können nicht schnell genug abgeatmet werden wie normal und bahnen sich ihren Weg nach draussen und somit in unsere Blutbahn. 
    • Anfangs macht es sich durch ein heftiges Jucken, Schwellungen, Gelenkschmerzen bemerkbar. Später können Atemlähmungen auftreten.
    • Gegenmaßnahme ist eine sofortige Druckkammerbehandlung. Hier wird der Taucher in einer Kammer wieder auf den Druck gebracht, der unter Wasser herrschte, um dann die Blasen im Blut zu lösen und abatmen zu lassen. (Lebensgefährlich !!!!) Behandlung in der Druckkammer kann mehrere Tage dauern und kostet schnell bis zu 50.000 Euro.
  • Lungenüberdruckunfall
    • Ensteht wie bei der Dekokrankheit bei zu schnellem Auftauchen
    • Luftblasen verlassen die aufgeplatzte Lunge und gehen ins Blut über.
    • Diese verstopfen dann Adern im Körper und im schlimmsten Fall auch im Rückenmark oder im Gehirn. Akute Lebensgefahr !!!!
    • Sofort reinen Sauerstoff geben und schnellstmögliche Druckkammerbehandlung um die Blasen wieder aus dem Körper zu lösen.
  • Barotraumen
    • Tritt auf z.B. bei Tauchen mit Schnupfen.
    • Körperhöhlen (z.B. das Ohr) sind nicht frei verbunden mit dem Mund-Rachen-Raum, über den wir den Druckausgleich herstellen.
    • Durch den Schnupfen und den Schleim ist die Eustachsche Röhre zu.
    • Der Außendruck nimmt zu, der Innendruck bleibt gleich.
    • Dadurch entsteht wie ein Vakuum, das das Gewebe und Blut nach außen zieht, ähnlich wie ein Knutschfleck.
    • Gegenmaßnahmen sind sich Zeit lassen beim Auftauchen, da die eingeschlossene Luft nach und nach entweichen wird. Kann aber bis zu einigen Stunden (im Schlimmstfall) dauern. Ansonsten droht ein Reißen des Trommelfells.
    • Das Verschlucken und Husten unter Wasser kann im schlimmsten Fall zum Ertrinken führen.


5. Ausrüstung


5.1 Die ABC-Ausrüstung

  • Hallenbadflossen Geräteflossen
  • Die Maske
  • Der Schnorchel


5.2 Die Tauchflasche
Aus Aluminium oder Stahl. Muß alle 6 bzw. 2 Jahre zum TÜV. Extrem hoher Druck zusammengepresst in der Flasche, daher Druckluftflasche.

Verschiedene Größen, von 2 l bis 15 l und Doppel-Flaschen. Je nach Größe und Luftverbrauch des Tauchers.


5.3 Atemregler/Lungenautomat
Atemregler wird mit einem Schlauch an der Flasche befestigt
Das Ventil an der Flasche ( 1. Stufe) reduziert den Flaschendruck schon mal vorab, der Atemregler selbst (2. Stufe) reduziert den Druck nochmals auf den Umgebungsdruck
Gründliche Pflege von Nöten, da sehr empfindlich
Muß einmal pro Jahr zur Revision, bei der das Innenleben sauber gemacht wird und evtl. Kaputte oder beschädigte Teile erneuert werden.


5.4 Das Taucherjacket
Eine Schwimmblase überzogen mit sehr strapazierfähigem Material, Nylon

Hat verschiedene Aufgaben:

  • Bergungshilfe, kann Leben retten
  • Hilft zum Austarieren, d.h. Schweben unter Wasser und nicht am Boden zu streifen
  • Als Halterung für die Taucherflasche
  • Zum Aufbewahren und Verstauen von z.B. Bojen, Lampen etc.

Wichtig ist, dass Luft nicht nur per Mund sondern auch durch das Anbringen eines Schlauches zur Flasche eingelassen werden kann.


5.5 Das Tauchzubehör

  • Das Tauchermesser
    • Kann Leben retten, dient nur zur eigenen Sicherheit oder der der Tauchpartner z.B. beim Verfangen in einem Netz oder in einer Angelschnur ist nicht gedacht um Tiere oder Pflanzen zu beschädigen
  • Die Taucherlampe
    • Dient der besseren Sicht unter Wasser, vor allem auch bei Nacht
    • Farben können unter Wasser durch das Anstrahlen mit der Lampe wieder sichtbar gemacht werden
    • Es gibt spezielle Lampensignale für Tauchgänge bei Nacht
  • Signalboje
    • Ein reines Notfallzeichen, das unter Wasser mit Luft befüllt wird und dann senkrecht aus dem Wasser steht um Unfällen vorzubeugen oder Notfallzeichen z.B. an ein Boot zu geben.
  • Der Tiefenmesser
    • Oft am Atemregler befestigt oder in eine Konsole eingearbeitet.
    • Diese Funktion kann auch ein Tauchcomputer übernehmen.
  • Das Finimeter
    • Oft bereits in die Konsole des Atemreglers mit eingebaut
    • Verbindung zur Tauchflasche mit einem Hochdruckschlauch
  • Die Konsole
  • Der Kompass


Quellen

  • Encarta Lexikon (PC)
  • Tauchlehrerin
  • Leonardo da Vinci CD-Rom
  • Praxis des Tauchens von Delius Klasing 1997
  • Tauchsicherheit/ Medizin und Rettung von Lutz Odewald 1999

 

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