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Titel / Referat: Shakespeare, William - Hamlet

Schlagwörter: William Shakespeare, Elisabethanisches Theater, Hamlets Reaktion, Ophelia, Tochter des Potonius Hausaufgabe, Referat

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Shakespeare (1564 – 1616) – Hamlet (1601)


William Shakespeare Kurzbiographie:

  • * 1564 in Stratford on Avon
  • † 1616
  • kommt aus einfachen Verhältnissen
  • kommt aus Familie mit 8 Kindern
  • 1590 Mitglied einer reisenden Schauspieltruppe
  • 1594/95 Sommernachtstraum, Romeo und Julia
  • 1599 Schauspieltruppe erwirbt Theater → the Globe
  • 1605/06 Macbeth
  • 1613 Grundstückserwerb, The Globe wird durch ein Feuer zerstört


Elisabethanisches Theater = englische Klassik

  • 1576: erstes, festes Theater „The Theatre“
  • 15 feste Theater zu dieser Zeit
  • Komödie, Tragödie, Königsdrama

* Edda: Sammlung von Sagen (9. Jh. v. Chr.) isländisch
Ort: Dänemark → Helsingör


Akt 1

Akt 1.1

  • Stimmungselement: Mitternachts-Schaudern
  • Exposition: Geist = Unheil, Nebenfiguren, Vorgeschichte, Fortinbras (Rahmenhandlung) → stolz, tatentschlossen
  • GEIST - das Ding - Erscheinung
  • Schreckbild - Phantom


Akt 1.2

  • König 2 Monate lang tot
  • Hamlet wütend auf Mutter wegen der schnellen Widerheirat
  • crusia: im 15. Jh. Sammelbegriff für alle Verwandten


Zeigen Sie, dass Claudius als Mensch mit 3 Gesichtern auftritt in Akt 1.2! Bedenken Sie Hamlets Reaktion auf das gesamte Geschehen!

Hamlets Reaktion:

  • zunächst kurz angebunden und zustimmend
    • → Unterwerfung; Liebe + Wut zur Mutter; Gefühl nicht zeigen
  • Wut auf seine Mutter (schnelle Heirat), gegenüber dem König → ignoriert ihn → Hamlet war König (L 50 „mein Fürst“)
  • allerdings Monolog: - lässt Schmerz raus

Vergleich Königreich: 319 – 321 - zeigt seine Trauer und Wut
ein kurzer Mond in einem Mond … → 343 → will es keinem zeigen
nicht annähernd Ersatz └→ Form von Schwäche, Liebe zu seiner Mutter
„Schwachheit, dein Nam ist Weib“
Claudius: Verkündung → Trauerrede, Fortinbras, Henchelei und Bruder
Hamlet „tapferen Bruder“ (207)
Laertes … behandelt wie einen Sohn (227 – 228)
zuviel Trauer nicht angebracht „eigenwilligen Klagen …“ (276 – 277)
→ drängt, den Vater zu vergessen „ Dies muss so sein“

- bezeichnet Hamlet vor dem Volk als seinen Sohn – verlangt den Gegenzug
294 – 296 → soll in Dänemark bleiben → Druckmittel Mutter
307 – 308
- Selbstmordgedanke 314 – 316 → Abhalt durch Gott (Christentum)
Dänemark → protestantisch Frau = Schwäche
- 3 Gesichter des Königs:

  1. Heuchler
  2. verständnisvoller Mann, König, „Vater“
  3. Säufer


Akt 1.3 Funktion:

  • neue Figur: Ophelia (Tochter des Potonius)
  • Hochadel angehörig
  • Warnung: Hamlet = Prinz → nicht mit ihm einlassen


Akt 1.4

  • Begegnung mit dem Geist „Etwas ist faul im Staate Dänemarks“


Akt 1.5

  • Brudermord-Motiv
  • Abschluss + Höhepunkt des 1. Aktes
  • Aufklärung der Vorgeschichte - Racheauftrag = erregendes Moment
    BRUDERMORD └→ Auslöser der Handlung
  • Geist = Hamlets Vater - Gegen Onkel gerichtet, aber Schutz der Mutter
  • schwört seine Freunde ein
  • nimmt den Auftrag an
  • „wunderliches Wesen anlegen“


Akt 2

Akt 2.1

  • spielt Rolle des Wahnsinnigen
  • nimmt Abschied von seinem Ich und seiner großen Liebe


Akt 2.2

  • Formierung des Gegenspiels
  • Rosenkranz/Güldenstern sollen Hamlet beschatten
  • Schauspielaufführung kündigt sich an
  • Pyrrhusrede

Untersuchen Sie die Funktion der Pyrrhusrede! Warum fordert Hamlet die Schauspieler auf, diese Rede vorzutragen?

  • wurde wahrscheinlich nie aufgeführt, da der Großteil des Volkes kein Interesse hatte. Hamlet bezeichnet es als „vortreffliches Stück“ (1452 – 1453)
    Am Anfang ist von Pyrrhus als Feldherr die Rede. Er wird als sehr grausam dargestellt „furchtbare Gestalt beschmiert mit grauserer Heraldik: rote Farbe … scheußlich geschmückt mit Blut der Väter, Mütter, Töchter, Söhne, …“ 1470 – 1474). Pyrrhus als „höllisch“ Mordgedanken an Priamus (=Königsmord). Als er in Begriff ist im erbitterten Kampf Priamus zu schlagen, hält er inne – und tötet ihn dann (Rache) „schlotterichte Königin“ – Angst vor dem, was sie sieht. Pyrrhus trieb Hohn und ermordet grausam vor ihren Augen ihren Mann und König. Hamlet beabsichtigt mit dem Aufführen der Pyrrhusrede den König (Mörder) unmittelbar mit seiner Tat zu konfrontieren. Pyrrhus steht für Grausamkeit, Hinterlist, Gefühllosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Es handelt von Mord an einem gleichgestellten, aber scheinbar Verfeindeten. So gibt es einen Zusammenhang zwischen Claudius und Hamlets Vater. Hamlet fordert den Schauspieler deshalb auf, um Polonius zu beobachten und für sich selbst klarzustellen, dass das Stück ideal in seinen Plan passt. Er kann des Königs Reaktion beobachten und psychischen Druck ausüben. Für das Werk bis hierhin deutet sich an, dass die Rede eine wichtige Rolle spielt, die Auswirkungen hat und der 1. Schritt in Hamlets Rachplan ist.
    Pyrrhus ist ein grichischer „Held“. Die Geschichte ist antik Shakespeare zeigt jedoch, dass die Menschen sich über tausende von Jahren nicht verändert haben. Hamlet erkennt das ebenfalls. Die Königin in dem Stück lässt sich weniger mit Hamlets Mutter vergleichen, auch wenn sie in der gleichen Situation war. Ihr Mann wurde umgebracht, was einen Gegensatz zur Königin des Priamus gibt. Pyrrhus schreckt vor nichts zurück – könnte eine Andeutung auf das kommende sein. Die Geschichte der Antike kennzeichnet eine Situation, die sehr ähnlich mit Hamlets Umfeld ist.
    Vorbereitung des Höhepunkts; Vorbereitung des Monologs; Pyrrhus als Wunschbild des Hamlet; Hamlet will seine Mutter leiden sehen


Akt 3

Akt 3.1

  • Hamlets Monolog Antiheld
    1. Teil:
      • 1692 – rhetorische Frage: Leben oder nicht?
        └→ wird später beantwortet
      • Erläuterung der Frage
    2. Teil:
      • 1697 – Was wäre wenn?
      • Vorteile des Todes (keine Lust, Leiden endet)
    3. Teil:
      • 1706 – Was spricht für den Selbstmord?
        └→ Tod besser
      • christlich-religiöse Vorstellung
        → Furcht vor dem, was nachher kommt
        └→ weiter leben -> Antiheld
    4. Abschluss:
      • 1720 – Menschen sind nicht in der Lage zu handeln (aus Angst)


Akt 3.2 Höhepunkt = Schauspiel

Ergebnisse der Aufführung

  • Überführung des Mörders
  • Gewissheit über Onkel und Geist
  • Onkel merkt: Hamlet = Gefahr → Beschluss: Hamlet nach England
  • Hamlet zur Rache fest entschlossen → Triumph (königliches „Da tränk’ ich wohl heiß Blut …“ Auftreten) „Wir“
    └→ wird charakteristisch bedenkenlos (Schuft)


Akt 3.3 Peripetie

  • Hamlet hat Chance, den König zu töten → tut es nicht (weil er ihm damit einen
    Gefallen tun würde → Gebet, Gottes Gnade
    └→ soll König nicht erhalten)


Akt 3.4

  • Geist kommt um Hamlet zu beruhigen
  • Hamlet soll der Mutter gegenüber gerecht sein (Rache gilt nur für Claudius)
  • Hinweise auf Unwissen der Mutter über den Mord
  • Tod von Polonius


Akt 4

  • fallende Handlung
  • im Zentrum steht das Gegenspiel
  • König hat Angst vor Hamlets Handlungen
    └→ König will handeln, bevor Hamlet es tut
    └→ aktives Gegenspiel „Oh – tu es England“
  • Ophelia stirbt, war für die Königin die letzte Rettungshoffnung für Hamlet
  • Tragödie Hamlets: Racheauftrag noch nicht erfüllt
    └→ „Spieß“ dreht sich langsam um „Intellektuelle Menschen“ – denken, kein Handeln retardierendes Moment: König erfährt, dass Hamlet zurück kehrt


Akt 5

  • memento mori – Motiv (denk daran, dass du sterben musst)
  • vanitas – Motiv (wichtig ist, was danach kommt)


Interpretieren Sie die Totengräberszene!

  • Einordnung: nach der Ankündigung von Hamlets Wiederkehr
  • handelt von Ophelias Bestattung, Hamlet erfährt erst spät davon
  • Totengräber diskutieren, ob es rechten ist Selbstmörder auf geweihten Boden zu bestatten
  • philosophieren über das stärkste Haus
  • Totengräber singt, gleichgültig seiner Arbeit
  • Hamlet vergleicht ihn mit Kain aus der Bibel
  • Horatio stimmt Hamlets Überlegung zu
  • Hamlet spricht den Totengräber an und diskutiert, er will wissen, wessen Grab es ist
  • Totengräber erzählt Hamlet über das, was er von seiner Reise nach England weiß (Totengräber ist sich nicht bewusst, das Hamlet mit ihm spricht)
  • hält den Schädel des königlichen Spaßmachers in der Hand mit dem er so vertraut war al Kind
  • König, Königin, Laertes kommen um Ophelia zu begraben, zunächst bemerken sie Hamlet nicht
  • Hamlet sieht, wer begraben wird – Ophelia -> Schuld
  • Königin gesteht, dass sie Ophelia gerne als Frau von Hamlet gehabt hätte
  • Als Laertes ins Grab springt, tritt Hamlet hervor – Laertes geht auf ihn los
  • Hamlet gesteht seine Liebe zu Ophelia, Laertes + König wollen Hamlet so schnell wie möglich töten, Königin weiß von nichts
  • zeigt die unterschiedlichen Haltungen der einzelnen Personen zumTod und zu Ophelia
  • Hamlet sieht alles sarkastisch, spottet über Totengräber  macht sich aber auch ernsthaft Gedanken über den Tod
  • Totengräber als neutraler Betrachter mit christlicher Auffassung, hält Selbstmord für unchristlich, sind durch ihre Arbeit mit dem Tod vertraut, stehen ihm gleichgültig gegenüber
  • Laertes zeigt Trauer über den Tod, Hamlet glaubt ihm nicht und zeigt ihm, dass er Ophelia tausend mal mehr liebte, als irgend ein anderer
  • Mutter tut es als Wahnsinn ab, König will so schnell wie möglich den Tod Hamlets → hetzt Laertes weiter gegen Hamlet auf
  • Horatio hält zum Prinzen, hält sich selbst aber aus dem Konflikt der Familie heraus. (stiller Mitwisser ohne Wertung vorzunehmen)
  • im folgenden wird Hamlets Schicksal entschieden  er muss sterben und endet wie andere Leute auf dem Friedhof, sein Grab wird genauso gleichgültig geschaufelt werden
  • wie wenig vom Menschen übrig bleibt → zeigen die Totengräber (memento mori)
    Totenschädel = Symbol
  • König unterstützt Laertes, ermutigt ihn zum Mut → Todesfalle
  • Vergänglichkeit, vanitas – Motiv
  • Konflikt zwischen Hamlet/Laertes → Selbstbewusstsein „Ich bin Hamlet der Däne!“


Akt 5.2 Schluss – Konfliktlösung – Erfüllung des Racheauftrags?

  • eigentlich keine Rache, da Affekthandlung → Rache immer verbunden mit einem
    Plan
    └→Ergebnis ist das gleiche
    Hamlet = tragischer Held?
    Sohnespflicht ↔ christliches Gebot
    entkommt dem Dilemma nicht 
    ->  (schuldlos – schuldig) Antithese paradox
  • Wahnsinn ist nur gespielt 

 

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