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Titel / Referat: Luther, Martin - Biographie

Schlagwörter: Martin Luther, katholische Kirche, Bibelübersetzung, Marburger Religionsgespräch Hausaufgabe, Referat

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Biographie - Martin Luther

Martin Luther wurde am 10.November 1483 als Sohn eines Bergmannes in Eisleben geboren. Ein Jahr nach der Geburt Luthers zog die Familie nach Mansfeld, wo es der Vater fertig brachte es vom einfachen Bergmann zum Besitzer mehrerer Schmelzöfen zu bringen. Luthers Vater wollte von Beginn an, dass sein Sohn Jurist wird und mit den finanziellen Mitteln, die nun zur Verfügung standen, finanzierte sein Vater nicht nur die Schule sondern auch das gesamte Studium für seinen Sohn. Im Jahr 1505 begann Luther dann mit dem vom Vater finanzierten, juristischen Studium, jedoch entschloss er sich kurz darauf, das Studium nicht fortzusetzen und trat stattdessen als Mönch in das in Erfurt liegende Kloster der Augustinereremiten ein. Dieser Schritt Luthers war das Ergebnis eines Gewitters, in welches er hineingeraten war. Es war so heftig, dass Luther Angst um sein Leben hatte, sich auf den Boden warf und die Heilige Anna um Hilfe anflehte. Luther überlebte das Gewitter und kam wohlbehalten nach Hause. In Verbindung mit seinem Klostereintritt begann Luther nun mit einem neuen Studium, welches er im Fach Theologie, befohlen von seinem Ordensoberen, absolvieren sollte. Um dies zu tun ging er 1508 an die Universität in Wittenberg und begann nur zwei Jahre später seine Romreise.
Grund für diese Reise war ein Streit zwischen den Augustinern, in welchem es um die Observanz ( Beachtung von Ordensregeln ) des Ordens ging. Der Streit zwischen den Mönchen war so schlimm, dass das Problem bis zum päpstlichen Hof nach Rom und Julius II. durch einen Ordensvertreter in Begleitung Luthers, vorgetragen wurde. Im Anschluss an seine Romreise im Jahr 1512 beendete Luther sein Studium und war nun Doktor der Theologie.

Einige Jahre später wurde Luther auf den unseriösen Ablasshandel der Kirche aufmerksam, mit welcher er von da an in Konfliktstand. Dieses Verhalten der Kirche veranlasste Luther dazu, seine 95 Thesen zu verfassen, welche sich rasend schnell in Deutschland verbreiteten und sogar in Rom für Aufsehen sorgte und eine dortige Anzeige und Verurteilung Luthers zu Folge hatte. Nur durch die politische Haltung von Luthers Landesfürsten Friedrich dem Weisen, wurde ihm die Verhaftung erspart, doch 1520 lag ein weiteres Auslieferungsersuchen gegen Luther vor und dieser musste daraufhin nach Worms reisen, um sich dort zu verteidigen.

Das Wormser Gericht verlangte von Luther, dass dieser seine verfassten Bücher und Schriften widerrufen soll, als Luther dies verweigerte, sah sich das Gericht veranlasst, die schriftlichen Werke von Luther und seinen Anhängern zu zerstören und diese für Vogelfrei zu erklären. Weiterhin war dieser Urteilsspruch, vom 26. Mai 1521, Anlass für die Einführung einer Bücherzensur im ganzen Land. Aufgrund dieses Urteilsspruchs versteckte sich Luther zehn Monate unter dem Namen „Junker Jörg“ auf der Wartburg und arbeitete während dieser Zeit an der Übersetzung des neuen Testaments. Im Jahre 1524 fingen die Bauern an sich gegen die Unterdrückung, die von ihren Landesfürsten ausging, zu wehren. Dies war der Beginn der Bauernkriege.

Luthers Haltung zu diesem Konflikt war eindeutig. Zwar Verstand er die Gründer der Bauern, aber war ihm das Vorgehen der Bauern in diesem Krieg viel zu brutal und unmenschlich. Er versuchte auf seine Art den Fürsten zu helfen, indem er Schriften zum Krieg und vor allem welche, die gegen die Bauern gerichtet waren, verfasste. Kurz vor Ende dieses grausamen Krieges entschloss sich Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora zu heiraten, mit welcher er sechs Kinder hatte. Dieser Schritt Luthers, ausgerechnet eine ehemalige katholische Nonne zu heiraten, könnte als weitere Provokation gegen die katholische Kirche gewertet werden. Außerdem arbeite er seit 1526 für die lutherische Landeskirche, welche ihren Ursprung in Kursachsen und Hessen hatte. Doch diese vermeintliche Ruhe hielt nicht lange an, drei Jahre später, im Jahr 1529, begann eine Auseinandersetzung über das Abendmalverständnis zwischen den Kirchenoberen aus Süddeutschland, der Schweiz und Wittenberg. An diesem so genannten Marburger Religionsgespräch nahm auch Luther teil und unterstütze die abgeordneten Wittenbergs, welche in diesem Streitgespräch auf die Realität des Abendmahls pochten und völlig gegen die Verbildlichung, wie es von den beiden anderen Parteien publiziert wurde, waren. Die Parteinen waren nicht in der Lage dazu, eine Lösung für ihren Konflikt zu finden und warteten so weiter auf eine Einigung. Im Jahre 1530 fand sich Luther auf der Coburg ein, Grund für diesen Schritt war der Augsburger Reichstag. Auf diesem wollte der Kaiser endlich eine religiöse Einigung erreichen und Luther unterstütze seine Vertreter, welche er auf der Coburg verfasste. Nach dieser Zeit auf der Coburg, lebte Luther noch weitere 16 Jahre, er arbeitete als Professor, Prediger und Schriftsteller.

1534 schloss Luther seine Arbeit an der gesamten deutschen Bibelübersetzung ab und machte diese für die Öffentlichkeit zugänglich. Zeit seines Lebens war es nie das Ziel Luthers, eine eigene Kirche zu gründen. Sein Anliegen bestand darin, die katholische Kirche zu reformieren. Während einer Reise in seine Geburtsstadt Eisleben, im Jahr 1546, starb Luther.

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