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Titel / Referat: DDR - der Mauerbau

Schlagwörter: DDR, BRD, die Mauer, Berliner Mauer, Regierungssystem der SED, Wahlen in der ehemaligen DDR Hausaufgabe, Referat

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DDR - Der Mauerbau

Die Berliner Mauer stellte seit ihrem Erbau am 13.08.1961 bis zum Zerfall der DDR am 03.10.1989 die Sektorgrenze zwischen Ost- und Westberlin dar. Ihr Bau wurde von der Regierung der DDR, mit Unterstützung der Staaten des Warschauer Paktes, veranlasst, um die sowjetische Zone (Osten) von der amerikanischen, französischen und britischen Zone (Westen) abzugrenzen. Doch der Hauptgrund des Baus des so genannten "Antifaschistischen Grenzwalls" war die Unterbindung des Flüchtlingsstroms, welcher sich nämlich in den von den Westmächten besetzten Teil Berlins bewegte und somit den Bankrott der DDR verursacht hätte. Die Recherchen hatten ergeben, dass jeder fünfte Flüchtling ein Facharbeiter war. Die Mehrheit der Abgewanderten war jung und leistungsfähig: 49 Prozent jünger als 25 Jahre, weitere 23 Prozent unter 45. Am 29.03.1961 konnte Ulbricht schon mit neuen besorgniserregenden Zahlen aufwarten. 30273 Einwohner waren dem "Arbeiter- und Bauernstaat" entlaufen, davon 21112 über Westberlin. Am 12.08.1961 unterzeichnete Ulbricht die Einsatzbefehle für die Volksarmee. Die Sowjettruppen wurden in Gefechtsbereitschaft versetzt. Die Polizeikontrollen auf den Ost- Berliner S-Bahn-Grenzstationen nach West-Berlin wurden verschärft. Beim Bundesnachrichtendienst flatterte eine Meldung mit genauen Einzelheiten über die bevorstehenden Sperrmaßnahmen auf den Schreibtisch des zuständigen Referenten. Da der Referent in Urlaub war, blieb die Meldung liegen. Bevor die Falle zuschnappte, schlüpften noch einmal 2400 Flüchtlinge heraus. Für die Bevölkerung beider Teile Deutschlands war es der größte Schock der der Nachkriegszeit. Für die Sachkenner im Westen und aufmerksame Zeitgenossen aber keine allzu große Überraschung. Also schlossen am Morgen des 13.Augustes´61 "Kampfgruppen" die Grenze, wobei die Sowjetarmee diese Sperrmaßnahmen sicherte. Es war den Bewohnern von DDR und Ostberlin so nun fast unmöglich nach Westberlin zu flüchten, denn diese Mauer war ein so gut wie unüberwindbares Sperrsystem: 3-4m hohe Betonmauern und Metallgitterzäune bauten sich vor bis zu 5m tiefen Gräben auf, die davor auch noch mit Stolperdraht gesichert waren. Außerdem gab es Signalzäune und Beobachtungstürme, die die Flucht zu einem noch aussichtsloseren Unterfangen machten. Bis Mitte der achtziger Jahre kamen, beim Versuch die Mauer zu überwinden, circa 80 Menschen, meist durch Schüsse von Grenzsoldaten, um ihr Leben. Erst dann wurde der Schussbefehl aufgehoben. Und als am 09.11.1989 die Beschränkung der Bewegungsfreiheit von der DDR aufgehoben wurde, beseitigte man auch wenig später die Berliner Mauer. Der Abriss der innerstädtischen Mauer fand erst am 30.11.1990 statt. Hiervon sind noch drei Teilstücke als historische Denk (Mahn-) mäler erhalten geblieben.


Das Regierungssystem der SED sah wie folgt aus:
Das höchste Organ in der SED war der Parteitag, für die Ausführung seiner Beschlüsse wurde hingegen das Zentralkomitee (ZK) eingeschaltet (ca.150 Mitglieder), welches darauf zur politischen Leitung der Arbeit das Politbüro (wenige Mitglieder) einschaltete. Das Politbüro entschied über Fragen der Außen-, Militär-, und Sicherheitspolitik, über das Anwendungsprogramm der Partei und die Auswahl der Kandidaten für die Wahl des ZK. Parteitag und ZK waren lediglich Zustimmungs- und Verkündungsgremien.

Das Zentralkomitee wählte neben dem Politbüro auch noch das Sekretariat, welches dafür sorgte, dass Entscheidungen des Politbüros durchgeführt wurden. Die Sekretäre des Politbüros besaßen in der Regel auch einen Sitz im Politbüro. Der Generalsekretär an der Spitze des ZK besaß eine unangefochtene Machtposition.

Die SED war aber ebenfalls noch in Besitz so genannter Grundorganisationen in Betrieben, Schulen, Verwaltungen und Wohneinheiten, welche das "Fundament der Partei" bildeten. Durch dieses Fundament hatte die SED die Möglichkeit, jeden zu kontrollieren.


Die Wahlen in der ehemaligen DDR:
Die Wahlen in der ehemaligen DDR hatten von Verfassungswegen her die selben Merkmale, wie in der Bundesrepublik Deutschland: "Die Volkskammer besteht aus 500 Abgeordneten, die vom Volk auf die Dauer von 5 Jahren in freier, allgemeiner, gleicher und geheimer Wahl gewählt werden" - so hieß es in der DDR-Verfassung. Jedoch hatten sie viele wichtige Unterschiede im Verhältnis zur BRD, einige hiervon waren:

In der DDR gab es nur einen Wahlvorschlag, die "Einheitsliste der Nationalen Front", zu der neben den Parteien auch noch Massenorganisationen wie z.B. der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB), die FDJ, der Demokratische Frauenbund (DFB) und der Kulturbund (KB) gehörten. Jedoch entschied hierbei die SED über die Reihenfolge der Anordnung auf dem Stimmzettel. Auch waren mehr Kandidaten auf der Einheitsliste, wie überhaupt Sitze vorhanden waren!! Die Wähler hatten aber hier das Recht den Kandidaten, der irgendwie nicht ganz ihren Ansprüchen genügte, einfach wegzustreichen, wodurch ein gewisser Einfluss entstand, wer ein Sitz in der Volkskammer bekam oder auch nicht. Aber die Wähler hatten ja schließlich keine Wahl, sich ihrer Stimme zu entziehen, denn sie standen unter einem faktischen Zwang der Stimmenabgabe.

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