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Titel / Referat: Storm, Theodor - Der Schimmelreiter (Entstehungsgeschichte)

Schlagwörter: Novelle von Theodor Storm, Rahmen, Erzählebene, Unterbrechung Hausaufgabe, Referat

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„Der Schimmelreiter“ und seine Entstehungsgeschichte

Seine bedeutendsten Novellen schrieb Theodor Storm in den siebziger und achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Bei den Vorarbeiten zu seinem letzten Werk Der Schimmelreiter bediente er sich zweier Chroniken: „Heimreichs Nordfriesische Chronik“ (Schleswig 1668) und „Sammlungen einiger Nachrichten“ (Flensburg 1750). Die Entstehungsgeschichte zu seinem Werk dokumentiert Storm in Tagebucheinträgen und Briefen an seine Freunde. Bereits 1855 dachte er über eine Deichnovelle nach, schob diese aber immer wieder vor sich her und gab anderen („Ein Fest auf Haderslevhuus“, Bötjer Basch“) den Vorzug. Erst im Juli und August des Jahres 1886 begann er mit seinen Arbeiten am Schimmelreiter, welche jedoch durch seine Krebserkrankung immer wieder unterbrochen werden mussten. Doch selbst eine Verschlimmerung seiner Krankheit und ein Besuch in Husum hielten ihn nicht davon ab, seine Novelle bis zum 9. Februar 1888 fertig zu stellen.


Die Rahmen in „Der Schimmelreiter“:

Erzählebene 1: äußerer Rahmen
Spielt im 19. Jahrhundert und wird am Ende der Novelle nicht geschlossen („was ich zu berichten beabsichtige...“)
Hier erzählt Storm, was ihm vor reichlich einem halben Jahrhundert beim Lesen alter Zeitschriften im Hause seiner Großmutter kund geworden war.

Erzählebene 2: innerer Rahmen
Hier taucht der eigentliche Erzähler auf, der bei starkem Unwetter einen nordfriesischen Deich entlang reitet, wobei ihm mehrmals die Erscheinung einer auf dem Schimmel reitenden, lautlos durch die Gegend huschenden, hageren Mannesgestalt vor Augen geführt wird. In einem nahen Wirtshaus findet der Erzähler, der Reiter, vor dem Unwetter Unterschlupf, und erfährt dort, dass diese Gestalt der Schimmelreiter sei. Ein Schulmeister erzählt ihm dann ausführlich die Geschichte über den Schimmelreiter.

Erzählebene 3: Innenhandlung
Die Erzählung des Schulmeisters über den Schimmelreiter teilt die Innenhandlung in fünf Teile.

  1. Unterbrechung
    Der erste Abschnitt der Geschichte ist im Stil eines Entwicklungsromans gehalten und berichtet über die Kindheit und Jugend von Hauke Haien, der sich mit den gerne Lehren des Euklid auseinandersetzt.
  2. Unterbrechung
    Begegnung Haukes mit der Küstenlandschaft und dem Meer. Hauke tritt als Kleinknecht in den Dienst des Deichgrafen und entwickelt eine Zuneigung zu Elke Volkerts, der Tochter des Deichgrafen. Tod von Haukes Vater Tede Haien.
  3. Unterbrechung
    Nach dem Tod des Deichgrafen wird Hauke vom Oberdeichgraf zum neuen Deichgraf ernannt und beginnt mit der Planung eines neuen Deiches, der den Wellen mehr Widerstand leisten kann.
  4. Unterbrechung
    Hauke wartet auf die Genehmigung des Deichbaus, seine Frau warnt ihn: „Ein Werk auf Leben und Tod“. Kauf eines Schimmels und Geburt seiner Tochter. Der Deichbau wird genehmigt, doch die Dorfbewohner sind Hauke durch den hohen Materialaufwand für den Bau feindlich gesinnt. Ein kleiner Hund sollte in den Deich zur Abwendung von Bösem eingebaut werden, doch Hauke verhindert dies. Daraufhin bekommen die Dorfleute Angst vor ihrem Deichgrafen und seinem teuflischen Schimmel. Eine schadhafte Stelle wird am Deich entdeckt, Hauke kann diese aufgrund einer längeren Krankheit nur schlecht reparieren.
  5. Unterbrechung
    Eine gewaltige Sturmflut erhebt sich und der Deich bricht. Hauke steht auf dem Deich mit seinem Schimmel und sieht seine Frau mit ihrem Kind in den Fluten ertrinken. Daraufhin stürzt er sich mit seinem Schimmel und den Worten „Herr Gott, nimm mich, verschon die anderen“ in die Fluten.

 

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