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Titel / Referat: Schnurfüßer - Doppelfüßer (Diplopoda)

Schlagwörter: Doppelfüßer (Diplopoda), Verbreitung, Lebensweise, Ernährung, Körperbau Hausaufgabe, Referat

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Schnurfüßer

Schnurfüßer (Julidae) gehören zu den Doppelfüßern (Diplopoda) und diese wiederum zur Klasse der Tausendfüßer (Myriapoda). In Mitteleuropa sind etwa 700 Schnurfüßer-Arten bekannt, davon sind ungefähr 50 Arten in Deutschland heimisch. Eine häufig vorkommende heimische Art ist Cylindroiulus londinensis.


Verbreitung

Es gibt rund 700 bekannte Arten; die tatsächlich vorhandene Zahl ist jedoch wesentlich größer. Insbesondere tropische Länder sind nur stichprobenartig erforscht. Das wird allein schon dadurch deutlich, dass noch immer jede Expeditionsausbeute weitaus mehr unbekannte als bereits beschriebene Arten enthält.


Lebensweise
Schnurfüßer bevorzugen feuchten Boden. Deshalb leben sie oftmals in Regenwäldern, im Laubstreu unserer Wälder, unter Steinen oder in Baumstümpfen.


Ernährung
Die Schnurfüßer fressen im wesentlichen totes pflanzliches Substrat, nur selten lebende Pflanzen oder Aas.


Körperbau
Der mehr oder weniger homogene Rumpf besteht aus einer variablen Anzahl von Ringen, von denen die ersten vier Segmente sind und das erste lediglich als mächtiges Rückenschild ausgebildet ist. Dieses trägt keine die drei folgenden je ein Beinpaar. Alle folgenden Ringe sind Doppelsegmente mit je zwei Beinpaaren, die in der Medianen stark genähert sind. Die Zahl der Beinpaare liegt zwischen 30 und über 70.

Der Körper der Schnurfüßer ist langgestreckt, besitzt einen runden Querschnitt und besteht aus mehr als 32 einander ähnlichen Körpersegmenten, an denen jeweils zwei Paar Laufbeine sitzen (mit Ausnahme der ersten drei Segmente, die jeweils nur ein Beinpaar tragen). Das erste Beinpaar der Männchen ist zu einem hakenförmigen Klammerorgan umgewandelt. Schnurfüßer sind meist dunkelbraun bis fast schwarz. Cylindroiulus londinensis ist glänzend schwarz-braun mit relativ kurzen Beinen und langsamen Bewegungen. Je nach Alter und Geschlecht besitzt er 38-53 Körperringe. An jeder Seite seines Kopfes befinden sich 37-45 Punktaugen (= Ocellen). 


Fortpflanzung
Eine ganz merkwürdige Erscheinung wurde bei Schnurfüßern beobachtet: Das Männchen stirbt nach der Begattung nicht ab; es häutet sich vielmehr und zeigt danach nur noch rückgebildete, lediglich durch Knospen an gedeutete Begattungsorgane. In dieser Hinsicht gleicht es nunmehr wieder einem vor der Reifehäutung stehende Tier. Durch eine weitere Häutung die im Grunde einer abermaligen Reifehäutung entspricht, entsteht nochmals ein begattungsfähiges Männchen. Dieser Vorgang kann sich mehrfach wiederholen. Fragt man sich nach dem biologischem Sinn dieser Erscheinung, kann man nur folgern, dass auf diese Weise ein Überangebot männlicher Tiere zustande kommt, was dazu führt, dass die Aussicht der Weibchen, begattet zu werden, entsprechend vergrößert. Ins Menschliche übertragen, könnte man sagen, hier werde dem selben Tier das „Jünglingsalter“ mehrfach beschert.

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