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Titel / Referat: Ameisen - die Fortpflanzung der Ameisen

Schlagwörter: Insekten, Fortpflanzung, Königin der Ameisen, Männchen der Ameisen, Bruttiere Hausaufgabe, Referat

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Ameisen - Die Fortpflanzung der Ameisen


Die Fortpflanzung der Ameisen
Ameisen sind Bruttiere. Die Fortpflanzung beginnt zur Schwarmzeit im Frühjahr, wenn die Ameisen schlüpfen, die sich fortpflanzen können, die geflügelten Weibchen und Männchen. Im Mai/Juni verlassen diese Tiere den das Nest um auf Hochzeitsflug zu gehen. Dann befruchten sie sich an geeigneten Stellen, wobei das Weibchen sich jedoch mit nicht nur einem, sondern mit 2 bis zu 40 Männchen paart. Dabei kommt die Überzahl der Weibchen nicht zur Fortpflanzung und stirbt. Auch die Männchen sterben.Kurz darauf verlässt die begattete Königin den Bau und gründet einen eigenen. Sie gräbt an einer geeigneten Stelle eine rundum abgeschlossene kleine Höhle, in der sie die Eier ablegt und die Larven pflegt und füttert. Da sie auf sich selbst angewiesen ist und bei den meisten Arten das Nest auch nicht verlässt, fragt man sich, wovon sie sich in der ersten Zeit ernährt.Einmal stehen ihr der Fettkörper und die eingeschmolzene Flugmuskulatur zur Verfügung. Außerdem verzehrt sie auch einen Teil der eigenen Eier oder verfüttert diese an die eigene Brut. Daher findet man in einem Nest oft eine große Larve und eine Anzahl wesentlich kleinerer abgelegten Eier. Doch manche Königinnen sind nicht in der Lage das Volk aus eigener Kraft zu gründen und zu brauchen deshalb Hilfe von Arbeiterinnen. Z. Bsp. die CAREBARA VIDUA, eine bei Termiten lebende Art, nimm aus dem alten Nest eine Anzahl von Arbeiterinnen mit, ohne die sich die Eier nicht entwickeln könnten. Wenn die ersten, meist winzigen Arbeiterinnen da sind, geht es leicht aufwärts, weil diese dann Haushalt führen und auch die Königin füttern. Doch dauert es meist lange bis das Volk seine Normalstärke erreicht.

Bei vielen Arten vollzieht sich die Eiablage in einem gewissen Zyklus. Die Eier werden der Königin abgenommen und an geeignete Stellen gebracht. Damit sie nicht vertrocknen oder von Pilzen befallen werden, belecken die Tiere sie regelmäßig. Schon nach wenigen Tagen schlüpft die Larve, eine Made die keine Beine und eine oft stark reduzierte Kopfkapsel besitzt. Ihre Pflege ist jedoch sehr viel komplizierter. Sie muss nicht nur geleckt und umher getragen werden, sie muss noch ernährt werden. Eilarven brauchen zu ihrer Entwicklung eine ganz bestimmte Temperatur und Feuchtigkeit, die es oft aber nur in bestimmten Bezirken gibt. Die jungen Larven bleiben normalerweise in der nähe der Königin, die älteren werden trotz ihres schweren Gewichts an die Nestoberfläche geschleppt. Um dies zu erleichtern, sind viele Arten von kleinen, gebogenen oder gespaltenen Stacheln bedeckt oder die Eier sind klebrig, so dass sie zusammen kleben und zu mehreren als Paket getragen werden können. Dann helfen die Arbeiterinnen den Larven beim Einspinnen und den jungen Ameisen beim Schlüpfen aus der Puppenhülle und dem Kokon.

Die Königin der Ameisen
Die Königin ist ein Weibchen mit voll funktionsfähigen Geschlechtsorganen auf der die Erhaltung der Art liegt. Sie legt nur die Eier, während die gesamte Brutpflege von den Arbeiterinnen übernommen wird. Die Königin lebt auch wesentlich länger als die anderen Tiere ihres Nestes. Zum Beispiel bei den Roten Waldameisen lebt sie 15-20 Jahre, die Arbeiterinnen nur 3 Jahre. Außerdem hat sie Flügel (die Arbeiterinnen nicht haben), die nach der Begattung an einer bestimmten Stelle abgebrochen werden. Sie ist auch sehr viel kräftiger, vor allem breiter, und die einzelnen Chitinplatten sind nicht so stark miteinander verbunden wie bei den Arbeiterinnen. Aber die Oberkiefer sind nicht so stark wie ausgebildet. Außer den Seitenaugen haben sie Nebenaugen. Bei manchen Arten sie die Königinnen so groß wie manch andere Tier ihres Nestes, bei vielen aber sind auch die unbegatteten Weibchen 1,5 bis 3 mal größer. Bei den meisten Arten sind sie jedoch im Vergleich zu den Arbeiterinnen so groß, dass jedes Volk nur eine Königin hat.

Der Körperinhalt der Königin überschreitet den der Arbeiterinnen um das 2000fache. Die größte bisher bekannte Ameise ist die Königin der Gattung der Doryles, die 8cm lang wird. Von den meisten Arten ist sie jedoch nicht bekannt, da sie sich stets in der Tiefe des Nestes verkriecht.

Das Männchen der Ameisen
Die Männchen sind wesentlich kleiner als die meisten Weibchen ihres Staates. Im Gegensatz zu den Königinnen werfen sie ihre Flügel nicht ab. Das brauchen aber auch gar nicht zu tun den die erfolgreichen sterben kurz nach der Paarung, die übrigen wenige Tage, nachdem sie das Nest verlassen haben. Die Augen der Männchen sind gut entwickelt, die Oberkiefer reduziert. Ihr Hinterlaib ist länglicher als der der weiblichen Tiere. Bei vielen Arten sieht man die hinteren Paarungsorgane hervorragen.

Sie sind sehr faul, denn sie beteiligen sich weder an der Arbeit des Nestes noch an der Bewachung. Ihr Studium ist sehr bei den Ameisen besonders wichtig, da sie ursprünglicher und nicht wie die Weibchen hoch spezialisiert sind. Stammesgeschichte und Verwandtschaftsbeziehungen lassen sich daher bei ihnen am ehesten ermitteln.

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