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Titel / Referat: Terrorismus - wirtschaftliche Folgen des internationalen Terrorismus

Schlagwörter: ökonomische Folgen des 11. September 2001, Auswirkungen auf die Versicherungen Hausaufgabe, Referat

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Die wirtschaftlichen Folgen des internationalen Terrorismus

Inhaltsverzeichnis

  1. Der internationale Terrorismus 
    1.1 Die Zunahme des religiös motivierten Terrorismus 
  2. Die ökonomischen Folgen des 11. September 2001 
    2.1 Auswirkungen der neuen Sicherheitsbestimmungen 
    2.2 Der Nachfrageschock 
    2.3 Das Verbraucherverhalten
    2.4 Die Versicherungen
  3. Meine eigene Meinung
  4. Quellenangabe


Einleitung
In dieser Arbeit möchte ich mich mit dem Thema „ Die wirtschaftlichen Folgen des Globalen Terrorismus“ befassen, den Schwerpunkt möchte ich hierbei auf die Ereignisse des 11. September 2001 legen, da ich diesen aus zweierlei Gründen die größte Bedeutung zurechne. Zum einen wären die weltweiten ökonomischen Folgen zu nennen, zum anderen aber auch die Symbolik, die in Verbindung mit meinen persönlichen Impressionen dieses Tages, ausschlaggebend für meine Themenwahl war. Um mein Thema zu präzisieren habe ich die These „Terrorakte gegen Wirtschaftzentren sind“ aufgestellt, mit der ich mich auf den folgenden Seiten beschäftigen werde. Um möglichst objektive Informationen zu erhalten habe ich mich mit der Regierung sowie der Opposition und dem Islamischen Zentrum Hamburg in Verbindung gesetzt. Worauf ich jedoch lediglich einen Verweiß auf die „Bundeszentrale für politische Bildung“ erhielt, wo ich dann aber fündig wurde. Zusätzlich recherchierte ich im Internet.


1. Der internationale Terrorismus
Die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen in einem Krieg zweier Großmächte hat sich seit dem Ende des kalten Krieges verringert. Die Gefahr, dass solche Waffen von nicht-staatlichen terroristischen Organisationen benutzt werden nimmt hingegen deutlich zu.

Dies hängt im wesentlichen von zwei Faktoren ab:

  • Von der Zunahme der religiös motivierten Terrorgruppen
  • und zum anderen aus der weiten Verbreitung der Technologie und der relativ leichten Beschaffbarkeit des Materials zur Herstellung nuklearer, chemischer und biologischer Waffen.


1.1 Die Zunahme des religiös motivierten Terrorismus
Mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Zusammenbruch der Sowjetunion verlor die kommunistische Ideologie weltweit an Bedeutung. Linksradikale terroristische Gruppen, die von Regierungen des Ostblocks inspiriert und unterstützt wurden, sind damit weitgehend isoliert. Gruppen wie die japanische Rote Armee, die Rote Armee Fraktion (RAF) in Deutschland, die Roten Brigaden in Italien oder die Dev Sol in der Türkei hatten bei Ende der Ost-West-Konfrontation deutlich reduzierte ideologische wie finanzielle Unterstützung.

Die allgemeine Bedrohung durch Terroristen hat dennoch nicht abgenommen. Nach dem Niedergang des Kommunismus brachen ethnische und religiöse Rivalitäten aus. Diese Ideologien wiederum brachten ihre eigenen Terrorgruppen hervor. In den letzten Jahrzehnten - zwischen 1968 und 1997 - ist ein stetiger Anstieg des Anteils der Terrorgruppen, die aus religiösen und ethnischen Fanatiker bestehen, festzustellen. Im Jahre 1968 stuften die Experten keine der elf bekannten terroristischen Organisationen als primär religiös motiviert ein. Bis 1992 stieg der Anteil auf ein Viertel der 48 zu diesen Zeitpunkt aktiven internationalen Gruppen; 1994 galt ein Drittel als religiös motiviert und 1995 waren es bereits ungefähr 40% der 58 bekannten Terrorgruppen.


2. Die ökonomischen Folgen des 11. September 2001
Die Terroranschläge des 11. September 2001 sind ein Beispiel, wie extreme Globalisierungskritiker mit Gewalt gegen die ökonomischen Vorteile der Globalisierung kämpfen. Die direkten Schäden und die Anzahl der Toten des Anschlages sind erschreckend. Doch im Vergleich mit dem Erbeben in Kobe 1995 oder dem Hurrikan Andrew 1992 sind die die Schäden am Kapitalbestand aber nicht ungewöhnlich hoch. Durch den stabilen US-Dollar, die konstanten internationalen Kapitalströme, die umsichtige Reaktion der amerikanischen Notenbank und das Sofortprogramm der westlichen Regierungen zur Schadenskompensierung und zur Unterstützung der Fluggesellschaften halfen das Ausmaß der Schäden zu minimieren. Trotzdem wirkten sich einige Punkte negativ auf die internationale Wirtschaft aus.


2.1 Auswirkungen der neuen Sicherheitsbestimmungen
Durch die Anschläge vom 11.09.2001 wurden die Sicherheitsmaßnahmen für Firmen, Haushalte und Regierungen deutlich verstärkt. Zum Teil durch neue gesetzliche Sicherheitsbestimmungen wie zum Beispiel im Flugverkehr und zum Teil haben Firmen und Haushalte freiwillig ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Durch diese Maßnahmen sank die die Produktivität von vielen Firmen, auch wenn einige Kosten an die Verbraucher weitergeleitet werden konnten, dass dann wieder die Kaufkraft und die Nachfrage der Konsumenten senkte. Diese Sicherheitsmaßnahmen sind daher nicht mit höheren Steuern zu vergleichen, sondern entsprechen eher zusätzlichen Kosten, wie sie durch den Umweltschutz entstehen. Die Transaktionskosten z.B. im Verkehr, Tourismus und internationalen Handel sind unmittelbar nach den Anschlägen deutlich gestiegen. Der Wirtschaftsexperte Hobijn berechnet, dass durch die erhöhten Sicherheitsausgaben die Arbeitsproduktivität, der amerikanischen Wirtschaft, um 1,12 % senken wird. Das entspräche einem Verlust von ca. 70 Mrd. US-Dollar am Bruttosozialprodukt der USA.


2.2 Der Nachfrageschock
Ein wichtiger Punkt der negativen Folgen des Anschlages ist der Nachfrageschock gewesen, dessen Auswirkungen auch in Deutschland weiterhin zu spüren sind. Firmen und Verbraucher haben ihr Ausgabeverhalten geändert. Ein Beispiel dafür ist der Kursverfall fast aller Fluggesellschaften an amerikanischen und europäischen Börsen. Als Folge des Nachfragerückganges und der veränderten Bedrohungslage im Flugverkehr hat sich das Risiko des Aktienkurses signifikant erhöht. Vor dem 11. Septembers waren diese Aktien eher defensiv, das heißt, als Teil eines Portfolios haben diese Aktien das Gesamtrisiko des Portfolios gesenkt. Seit dem 11. Septembers sind diese Aktien, auch außerhalb der USA, nun aggressive Aktien. Ihr systematisches Risiko hat sich mehr als verdoppelt.

Defensive Fondsmanager mussten Luftfahrtaktien aus den Portfolios nehmen, was den Abwärtstrend dieses Sektors nochmals verstärkte. Außerdem müssen Firmen mit einem höheren Risiko entsprechend höhere Renditen erwirtschaften und das zusätzliche Risiko der Aktien zu kompensieren. So wird der Strukturanpassungsprozess in der Luftfahrtbranche nochmals beschleunigt, was das Risiko von Insolvenzen wiederum erhöht.


2.3 Das Verbraucherverhalten
Anfang September 2001 zeichnete sich erste positive Entwicklungen im Verbraucherverhalten in den USA ab. Nach der Überwindung der Konjunkturflaute verbesserte sich die Aussichten für den das vierte Quartal 2001. Die Terroranschläge haben die Psychologie der amerikanischen Verbraucher jedoch nachhaltig erschüttert. Besonders schwerwiegend für das Verbrauchervertrauen ist die Ungewissheit über die politischen und ökonomischen Folgen des Terrors und die Gegenreaktion der Regierung gewesen. Die noch vorhandenen Sorgen über die weltweite Konjunkturentwicklung Anfang September 2001 sind durch die Anschläge in einer sich selbst verstärkenden Negativentwicklung potenziert worden. Mittlerweile dürfte der Konflikt im Irak die Folgen des 11.9. als Wachstumsbremse in den USA überschattet haben. Der Terror hat aber zu einem entscheidenden Zeitpunkt die Konjunktur derartig geschwächt, dass die weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen negativ als erwartet verliefen. Außerdem hat die bisherige Anti-Terror-Politik der amerikanischen Regierung deutlich gemacht, dass weitere Waffengänge nicht ausgeschlossen werden können.


2.4 Die Versicherungen
Versicherungen hatten nach den Anschlägen eine besondere schwierige Rolle, da sie an vier Fronten gleichzeitig getroffen waren und handeln mussten. Als Vertragspartner der Versicherten, waren sie angehalten, die Schäden zu kompensieren. Gleichzeitig mussten sie mit den Rückversicherungsunternehmen verhandeln. Außerdem galt es, als Investor in den Finanzmärkten, die Rücklagen zu verwalten. Schließlich hatten die Versicherungen als Unternehmen, deren Aktien an der Börse gehandelt wurden, auf die Erwirtschaftung einer angemessenen Dividende und guter Aktienkurse zu achten.

Gerade große Terroranschläge sich sicherlich seit diesem Tag nicht mehr als versicherbar zu bezeichnen, da sie den größten einzelnen Schaden in der Versicherungsgeschichte herbeigeführt haben. Deshalb haben die Versicherungen verschiedene Anpassungen vorgenommen:

  • Versicherungen mussten den ihren Berechnungen zu Grunde liegenden Maximalschaden dramatisch erhöhen
  • In vielen Verträgen wurde die Kompensation der Schäden, terroristischen Handels, eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen
  • Die Prämien für entsprechende Verträge wurden revidiert


3. Meine eigene Meinung
Man kann davon ausgehen, dass Terrorismus tendenziell einen negativen Effekt auf den Umfang des Außenhandels hat, weil er zusätzlich Transaktion verursacht. Grundsätzlich können terroristische Anschläge auf zumindest dreierlei Weise den internationalen Handel behindern. Erstens führt Terrorismus zu größerer Unsicherheit und erhöht so die Kosten im Geschäftsleben. Die Verunsicherung kann sogar zu veränderten Konsumgewohnheiten und Produktionsstrukturen führen (so bevorzugen z.B. Israelis jetzt geschlossene Einkaufszentren anstelle von offenen Märkten und gehen zu Fuß, statt den Bus zu benutzen) und so auch die Außenhandelsstrukturen beeinflussen.

Zweitens reagiert der Staat auf zunehmende terroristische Aktivitäten mit einer Verstärkung von Sicherheitsmaßnamen. Strenge Sicherheitsvorkehrungen bedeuten höhere Kosten für den Handel, z.B. durch Verlängerung von Lieferzeiten. Drittens besteht das Risiko einer unmittelbaren Zerstörung der gehandelten Güter. Terroristen nehmen Handelsströme vermehrt ins Visier, weil Länder wirtschaftlich besonders dadurch geschädigt werden, dass für die Industrie wichtige Lieferbeziehungen unterbrochen oder bestimmte Transportwege zerstört werden.


4. Quellenangabe

  • http://www.bundesnachrichtendienst.de/auftrag/terrorismus.htm
  • Aus Politik und Zeitgeschichte B3-4/2004, Seite 41 ff

 

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