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Titel / Referat: Räuber-Beute-Beziehungen - Fressen und gefressen werden

Schlagwörter: Nahrung, Raubtiere, Mimese, Mimikry Hausaufgabe, Referat

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Räuber-Beute-Beziehungen

Fressen und gefressen werden!

Räuber - Beute - Verhalten
(Interspezifisches Verhalten)

Definition: Raubtier-Beute-Beziehung
Konflikt zwischen den Nahrungsansprüchen des Raubtieres und der Schutzansprüche der Beute, der im Beuteerwerb und in der Raubfeindabwehr zum Ausdruck kommt. Die Initiative von diesem Konflikt geht vom Raubtier aus, während die Beute dazu gezwungen wird. Es handelt sich bei diesen Beziehungen immer um Beschädigungs- oder Tötungskämpfe. Raubtiere dezimieren ihre Beute, sie löschen sie aber nie völlig aus. ( selbst die Wechselwirkungen zwischen Pflanzenfresser und Nahrung zeigen diese R.-B.-Beziehung Die Räuber - Beute - Beziehungen sind neben Symbiose, Parasitismus, Kommensalismus u.a. nur eine Form der zwischenartlichen (interspezifischen) Beziehungen. Zwischen Räuber und Beute haben sich im Verlaufe der Stammesentwicklung sehr komplexe Verhaltensbeziehungen herausgebildet, die auf einer wechselseitigen Anpassung basieren.

Räuber: Prädator, Episit, Fressfeind :

  • Sammelbezeichnung für alle Tiere, die Vertreter anderer Arten fangen, töten und mehr oder weniger vollständig verwerten
  • nicht nur Großbeutejäger, auch Filtrierer und Strudler (Partikelfresser) nicht aber Parasiten
  • dem Verhalten des Raubtieres liegt eine artspezifische Beutefangmotivation zugrunde: ( das Verhalten ist angeboren, wird durch Lernen vervollkommnet)
    • Appetenz 1: Suchen und Erkennen der Beute
    • Appetenz 2: Fangen und Töten der Beute
    • Endhandlung: Verwertung (Fressen oder Vergraben) der Beute
  • der Lebensformtyp des Räubers ist ausgebildet als Jäger (Hunde, Haie, Libellen), Pirschjäger (Katzen, Marienkäfer), Lauerjäger (Hechte) oder Fallensteller (Gottesanbeterin, Spinnen)

Raubfeindabwehr:

  • Verhalten der Beutetiere gegenüber Raubfeinden
  • Beutetiere verfolgen grundsätzlich zwei Abwehrstrategien:
    • ein Schutzverhalten, das sich gegen einzelne (oder alle) Elemente des Beuteerwerbs richtet
    • vermehrte Fortpflanzung als Schutz vor der auslöschenden Wirkung der Räuber
  • Ausweichung des Konflikts mit einem Raubtier durch:
    • Vermeiden von Raubtierkontakten
    • Abwandern in raubfeinfreie oder geschützte Lebensräume
    • Tarnung (Schutzfärbung/ Schutzverhalten)
    • Fluchtverhalten
    • Früherkennung (Wachposten, gegenseitiges Warnen durch Rufe oder Schreckstoffe)

Schutzrachten:

  1. Mimese:
    • Tarnung, kryptisches Verhalten, Tarntracht, Tarnstellung
    • spezielles angeborenes Schutzverhalten gegenüber Fressfeinden, das in einer morphologischen und auch ethologischen Anpassung an den Untergrund wie Zweige, Blätter, Blüten, Rinde, Steine, Vogelkot u.a. besteht
    • weit verbreitet ist die Untergrundangleichung durch einen physiologischen o. morphologischen Farbwechsel
    • so verbergen sich zahlreiche Fische, Laubfrösche, Chamäleons und Stabschrecken durch schnelle Farbanpassung oder wie das Schneehuhn durch einen jahreszeitlichen Farbwechsel
  2. Mimikry:
    • Warntracht, Signalfälschung, Täuschung
    • besonderes angeborenes Schutzverhalten gegenüber Fressfeinden durch morphologische oder ethologische Nachahmung einer wehrhaften oder ungenießbaren Art
    • die Nachahmer sind wehrlos und genießbar, während ihre im selben Gebiet lebenden Vorbilder Giftstacheln (Wespen, Bienen), Gifthaare (Schmetterlingsraupen), Wehrdrüsen (Wanzen, Ölkäfer) oder giftige bzw. ungenießbare Körperinhaltstoffe besitzen
    • sie zeigen dies durch optische oder andere Signale -> diese Kennzeichen werden vom Räuber nach einem schnellen Lernprozeß erkannt und deren Träger fortan gemieden

Weitere Schutzmaßnahmen sind z.B. die Haufenbildung (Irritierung des Feindes), schützende Gesellschaft mit wehrhaften Tieren (z.B. Seeigel), Ablenkung des Raubtieres, Droh- und Kampfverhalten sowie die Minderung der eigenen Verwertbarkeit als Beute durch Panzerung, Stachel- oder Haarkleider sowie Ungenießbarkeit

  • die Strategien zur Selbsterhaltung der Raubtiere und Beutetiere stehen sich entgegen und doch oder gerade deshalb sind sie für die Erhaltung des Gleichgewichts in der Natur sehr wichtig
  • im Beziehungsgefüge der Natur sind alle Tiere miteinander verbunden und voneinander abhängig
  • würden Raubtiere fehelen, würde sich das katastrophal auf „friedliche“ Tiere auswirken und andersherum genauso
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