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Titel / Referat: Frisch, Max - Andorra (Interpretation der Zeugenaussagen)

Schlagwörter: Interpretation der Zeugenaussagen des Doktors und des Soldaten, Max Frisch Hausaufgabe, Referat

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Max Frisch - Andorra (Interpretation der Zeugenaussagen des Doktors und des Soldaten)

In den beiden Szenen an der Zeugenschranke (s.58 und s.104/105) geht es um die Zeugenaussagen des Soldaten Peider und die des Doktors. Max Frisch benutzt die Zeugenaussagen, um das Ende des Dramas „Andorra“ zu vorwegzunehmen, womit sich der Leser auf das „wie“ der Handlung konzentriert. Es ist sehr auffällig, dass Peider sich ziemlich kurz fasst, im Gegensatz zum Doktor, dessen Aussage sich auf zwei Seiten des Dramas erstreckt.

Beide erklären, dass sie am Tod Andris keine Schuld haben, wobei Peider offen aussagt, dass er seine Pflicht als Soldat erfüllt habe und Andri nicht leiden konnte. Daran ist zu erkennen, dass er ein typischer Andorraner ist, der Vorurteile gegenüber Juden hat. Er mag Andri nicht, obwohl er genau wie auch die anderen Andorraner weiß, dass Andri kein Jude war. Bei dem Doktor dagegen lässt sich auf den ersten Blick keine direkte Abneigung erkennen, da er oft erwähnt, er bedaure zutiefst, was geschehen ist, womit Andris Tod gemeint ist. Bei genauerem Hinsehen merkt man allerdings, dass auch er Vorurteile gegenüber Juden hat („abgesehen davon, dass sein Benehmen etwas Jüdisches hatte…“). Peider weist die Schuld an Andris Tod direkt von sich („ich habe ihn nicht getötet!“) Er begründet den Tod damit, dass niemand wusste, dass Andri ein Andorraner, wie alle anderen war, womit er automatisch die Schuld von allen Andorranern abweist. Der Doktor dagegen entlastet mit seiner Aussage („wir haben uns alle getäuscht.“) zwar auch die anderen, gibt ihnen jedoch andererseits auch die Schuld an Andris Tod („was meine Person betrifft, habe ich nie an Misshandlungen teilgenommen.“), womit er zugibt, dass die Andorraner keine Juden in ihrem Land dulden wollen und gegen sie rassistisch vorgehen, sich selbst aber von dieser Meinung ausschließt.

Insgesamt wählt er seine Worte immer sehr geschickt, sodass der Zuhörer den Eindruck bekommt, er wäre gegen Gewalt an anderen, da er sich immer in die Sätze die gegen Rassismus und Schuld sprechen, mit einbezieht („an der Schlägerei habe ich nicht teilgenommen.“). Er kann allerdings nicht leugnen, dass auch er schuldig an Andris Tod ist, was er aber in allgemeinen und schwer zu verstehenden Sätzen versteckt („abgesehen davon, dass sein Benehmen etwas Jüdisches hatte, obschon der junge Mann ein Andorraner war, wie unsereiner…wir können den Lauf der Dinge nur bedauern…“). Alles in allem wird klar, dass eigentlich jeder Schuld an Andris Tod hat, wobei einige der Personen bereuen, was geschehen ist und andere wiederum aussagen, dass sie zu ihrer Meinung gegenüber Juden immer noch stehen. Aber niemand kann sich komplett aus seiner Schuld herausreden, wie es zum Beispiel der Doktor mit seiner Zeugenaussage versucht.

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