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Titel / Referat: Cannabis / Hanf - Anwendungspraktiken, Wirkungsweise und Risiken

Schlagwörter: Gewinnung, Hanfpflanze, Haschisch, Marihuana, Haschischöl, Gesundheitliche Risiken und soziale Auswirkungen Hausaufgabe, Referat

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Cannabis / Hanf - Cannabisprodukte

 

Gewinnung
Alle Produkte werden aus der Hanfpflanze gewonnen. Diese sondert durch Drüsenhaare in den Blüten- und Fruchtständen, sowie an allen Blättern ein klebriges Harz ab, dessen wichtigster Wirkstoff das Tetrahydro-Carnnabinol (THC) ist Dieses entsteht bei intensiver Sonneneinstrahlung in der weiblichen Hanfblüte. Sein Gehalt beeinflusst die Wirkungsweise und den Rauschzustand.


Die Hanfpflanze 

Erscheinungsformen:
Bei den Cannabisprodukten gibt es der Formen: Haschisch, Marihuana und Haschischöl. Die am häufigsten auftretende Form ist Haschisch. Dieses ist das Getrocknete Harz der Pflanzen. Es kommt in Klumpen oder Platten gepresst auf den Markt. Dis unterschiedlich geformten (z.B. Seifen-, Büchsen-, Buchform usw.) und schweren (100g, 200g, 500g) Varianten sind in der Regel leicht biegsam, so dass sie kaum zerbröckeln, solange sie frisch sind. Die Farben variieren von Graugrün, Grün über rötlich, bis Hell- bis Dunkelbraun und Dunkelblau bis schwarz. Der Endverbraucher erhält Haschisch meistens als sog. „Piece“. Die Form eines solchen Piece ist in Größe und Form mit einem Maggiwürfel vergleichbar, wenn auch meist größer und unregelmäßig geformt. Diese Stücke werden zu Preisen von 10 - 30 EUR verkauft. Marihuana ist ein Gemisch aus zerriebenen Blättern, Stängeln und Blüten der Cannabispflanze. Diese werden nach dem Trocknen gemahlen und sehen einer Teemischung sehr ähnlich.

Haschischöl ist ein durch Lösungsmittelextraktion (meist Alkohol) aus dem Haschisch gewonnenes Konzentrat. Die Konzentration von THC (Tetrahydro-Cannabinol) und damit die Wirkung sind wesentlich höher als bei Haschisch selbst. Es handelt sich hierbei um eine dunkelgrüne oder dunkelbraune bis schwarze ölige und klebrige Flüssigkeit, die oft in kleinen Fläschchen transportiert wird.


Anwendungspraktiken:

Haschisch:
Wird am häufigsten geraucht, da sich die Wirkung des THC am schnellsten beim Verbrennen entwickelt. Hierzu wird das Piece entweder ohne Beimengungen in kleinen Purpfeifen (mit Sieb) oder aber zerkrümelt und mit Tabak oder Marihuana in den unterschiedlichsten Rauchgeräten (Shilums, Purpfeifen, Wasserpfeifen etc.) oder den besonders angefertigten Haschischzigaretten (Joints) geraucht. Solch ein Joint unterscheidet sich vor allem insofern von einer gewöhnlichen Zigarette, als dass er erstens größer ist, und häufig am Mundstück eine Verstärkung aus Pappe angebracht ist. Die beim Haschischkonsum angewandte Technik unterscheidet sich von der des Zigarettenrauchens, denn hierbei wird der Rauch extrem tief inhaliert und so lange wie möglich in den Lungen behalten. Da die Joints sehr schnell verbrennen, werden sie oft in der Gemeinschaft geraucht, wobei jeder in der runde einmal tief inhaliert und dann weiterreicht. Weitere Konsumformen von Haschisch sind z.B. der Aufguss von Haschischpulver in Tee oder Vermischen mit Gebäck. Diese Varianten sind zwar Möglich, treten aber nur sehr selten auf.


Marihuana:
Marihuana kann ebenfalls geraucht werden. Die Marihuanazigarette, genannt Reefer hat im Gegensatz zum Joint eher die Größe einer Zigarette, ist jedoch an beiden Enden geschlossen. Marihuana wir auch in aufgekochten Getränken, meist Tee, konsumiert.


Haschischöl:
Haschischöl wird auf eine normale Zigarette getropft, wobei aufgrund der stärkeren Konzentration bereits wenige Tropfen genügen, um ein entsprechendes Rauscherlebnis herbeizuführen.


Wirkungsweise
Etwa 5-10 Minuten nach dem ersten Inhalieren (mitunter sogar nach den ersten Zügen, manchmal auch kaum) setzt die Wirkung je nach Erfahrungswert, Abhängigkeitsgrad, THC-Gehalt und Grundstimmungslage ein. Bei diesen Kriterien erkennt man bereits, wie unterschiedlich ein Rauschzustand individuell wahrgenommen werden kann. Der Konsument kann in eine oberflächlich gehobene Stimmungslage und einen Glückszustand (zufrieden, fröhlich, allgemeines Wohlbefinden) versetzt werden, wobei aber auch oft Lachen und Weinen dicht beieinander liegen. Viele Konsumenten klagen bei den ersten Rauscherlebnissen über Übelkeit. Während des Rauschzustandes mussten sie erbrechen oder hatten Kreislaufstörungen; in einigen Fällen wurden auch beim Haschischkonsum Horrortrips mit starker Panik und Angstgefühlen erlebt. Einigen hat diese negative Erfahrung von Übelkeit und die Enttäuschung der Erwartungshaltung genützt, und sie haben nie mehr versucht, Haschisch zu konsumieren - insoweit eine effektive Prävention durch Erfahrung. Andere wiederum haben trotz anfänglicher depressiver Verstimmung, Übelkeit u. ä. so oft nach den Rauscherlebnissen gesucht, bis sie letztendlich wirklich „drauf waren“. Die unmittelbare körperliche Wirkung wie auch die verschiedenen Sinneswahrnehmungen sind sowohl von der Dosis, der Gewöhnung, der Stimmungsgrundlage und der Persönlichkeitsstruktur des Konsumenten abhängig. Unter der Wirkung des THC ändert sich die Empfänglichkeit für optische und akustische Sinneseindrücke (Farben werden “geschmeckt“, Töne werden „gefühlt“). Geruchs- und Geschmackssinn sowie das Zeitgefühl werden beeinträchtigt, Bewegungen oft harmonischer und angenehmer empfunden, insbesondere beim Tanzen unter Einwirkung von Musik. Dieses Phänomen kann man oft bei Open-Air-Veranstaltungen der Rock- und Reggaefestivals beobachten, wenn Kiffer im Rauschzustand tanzen, beim Gehen „davonschweben“, geistig vollkommen abwesend sind und „seltsam lächeln“. Kritische Selbstbeobachter und Langzeitkonsumenten geben zu, dass diese durch den Rausch verursachte Veränderung des Bewegungs- und Raumempfindens insbesondere die Auto- und Motorradfahrer in riskante Situationen bringen kann. Der Haschischkonsument ist insoweit ebenso unfähig, ein Fahrzeug zu führen oder an seinem Arbeitsplatz entsprechende Tätigkeiten zu verrichten, wie alkoholisierte Personen.

Der Rausch - das akute Stadium des „High-Seins“ - dauert meist einige Stunden. Die diesem Stadium folgende Müdigkeit, Apathie und Lustlosigkeit wirkt sich oft noch am folgenden Tag aus. Damit nicht der Eindruck entsteht, die Cannabisprodukte seien vollkommen harmlos, soll nicht ihre Bedeutung als „Einstiegsdroge“ - ebenso wie die von Alkohol und Nikotin - unterschätzt werden. Dennoch wechselt nicht jeder, der einmal Haschisch geraucht hat, automatisch zu anderen Drogen; diese Schlussfolgerung wäre falsch. Andererseits hat fast jeder Heroinabhängige irgendwann einmal mit Haschisch oder auch Alkohol angefangen und hat in den seltensten Fällen direkt Heroin oder andere harte Drogen genommen. Entscheidend ist, inwieweit das soziale Umfeld in der Lage ist, den Erstkonsum und vor allem die damit verbundene Problematik zu erkennen und die „Gefährdungssituation“ zu entschärfen. Bei der Einnahme von Haschisch kann es im Rauschzustand zu depressiven Verstimmungen, Angstgefühlen und Ruhelosigkeit kommen. Ungewünschte Komplikationen können - vor allem bei den Ungeübten (und das ist schließlich jeder einmal) - Übelkeit, Erbrechen oder auch Beschleunigung des Herzschlages sein. Insgesamt kann konstatiert werden, dass jeder Konsument individuell je nach Stimmungslage, THC-Gehalt und „Erfahrung“ anders auf die Droge anspricht.


Gesundheitliche Risiken und soziale Auswirkungen
Bei Langzeitkonsum ist eine psychische Abhängigkeit feststellbar, wobei der Gelegenheitskiffer nicht selten zum Dauerkonsumenten (täglicher Konsum) wird. Dauermissbrauch kann ebenso wie Nikotinkonsum zu chronischer Bronchitis, Lungenschäden und ähnlichen Krankheitsbildern führen. Durch Erschöpfungserscheinungen und Konzentrationsstörungen nach dem Konsum kann es auch zu einem mehr oder weniger starken Leistungsabfall (insbesondere im beruflichen Bereich) kommen. Darüber hinaus führt das Auftreten von Flash-Back-Erlebnissen (siehe auch LSD) - selbst wenn sie nur Sekunden dauern - zu Risiken für den Konsumenten selbst und für Dritte. Dies kann insbesondere bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr fatale Folgen haben.

Durch Beeinträchtigung der Leistungsmotivation wird der Arbeitsplatz - falls überhaupt vorhanden - gefährdet. Häufig ist auch ein Abbruch der Ausbildung, Arbeitsplatzwechsel und totales Desinteresse bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (z. B. nach Schulabschluss oder Lehre) zu beobachten. Hier beginnt dann oft der Teufelskreis, und die Gefahr wächst, dass durch die soziale Situation der Umstieg auf andere Drogen erfolgt. Aber selbst dann, wenn der Dauerkiffer keine anderen Drogen konsumiert, kann dies zu immensen psychosozialen Problemen führen, die behandelt werden müssten. Insofern ist es - insbesondere für betroffene Eltern und therapiewillige Konsumenten - unverständlich, wenn sie dahingehend „beraten“ werden, dass Haschisch absolut harmlos und somit kein Problem sei.

Karl Ludwig Täschner hat in seinen neuesten Untersuchungen folgendes festgestellt:
»Auch wenn die befürchteten Langzeigfolgen noch nicht hinreichend erforscht sind, darf man davon ausgehen, dass Cannabis nicht das harmlose Rauschgift zu sein scheint, wie es Kiffer immer wieder betonen. «

Nach den Untersuchungen von Dr. Täschner verweilt der Wirkstoff THC wesentlich länger im Körper als Alkohol. Der Rauch einer Marihuanazigarette (geringste THC Konzentration der Cannabisprodukte) enthält 50-100% mehr Karzinogene (krebserregende Substanzen) als der einer Tabakzigarette. Die Inhalation einer relativ schwachen Marihuanazigarette ist vergleichbar mit einer Alkoholkonzentration von 0,6 Promille. Das THC verweilt über Wochen im Körper, was auch die generelle Verkehrstauglichkeit der Cannabiskonsumenten beeinträchtigt.

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