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Titel / Referat: Pflanzen - Bewegung und Reizbarkeit von Pflanzen

Schlagwörter: Formen der Bewegung, Wuchsstoffe, Auxine, Gibbarelline, Zytokinine, Abszisinsäure, Ethen Hausaufgabe, Referat

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Bewegung und Reizbarkeit von Pflanzen

Formen der Bewegung:
Pflanzen können sich genau so wie Tiere oder Menschen bewegen, nur mit einer viel geringeren Geschwindigkeit, da sie ja keine Muskeln haben. Es gibt verschiedene Arten der Bewegung:

  1. Wachstumsbewegung: Wenn eine Pflanze auf einer Seite verstärkt wächst krümmt sie sich in die Richtung.
  2. Turgorbewegung: Bei Abnahme des Innendrucks der Zelle (Turgor) erfolgt eine Volumensverringerung, bei Zunahme eine Vergrößerung. Dies kann schnell erfolgen da Zellen in ihren Organgelenken beweglich sind.
    Beispiel: Der Klettermechanismus vieler rankender Kürbisgewächse: Um Halt zu finden, wird die Umgebung mit einem Greiffaden, der im Uhrzeigersinn kreist, abgetastet. Hat der Faden Halt gefunden, beginnt er ihn sofort zu umwinden. Ist die Befestigung gelungen wickelt sich der Faden wie ein Telefonhörerkabel auf. (Buch S.108 Abb.1)
  3. Plasmabewegung: Cytoplasma strömt in der Zelle oder entlang der Zelloberfläche. Man vermutet diese Bewegung wird durch Proteine verursacht, wie in einer tierischen Zelle. (Buch S.109 Abb.4)

Reize, auf die Pflanzen reagieren:
Dies sind Licht, Schwerkraft, Temperatur, Berührungsreize und chemische Stoffe. Möglichkeiten der Reisbeantwortung:

  1. Tropismen: Sind Bewegungen ortsfester Pflanzen, die in Beziehung zur Richtung des Reizes stehen.
    • Bei Licht: Man nennt es Phototropismus; der Spross einer Pflanze ist positiv phototrop, das heißt er wächst zum Licht. Die Wurzel dagegen ist negativ, was bedeutet sie wächst vom Licht weg. (Buch S.109 Abb.5)
    • Bei Schwerkraft: Bäume wachsen auf einem Hang senkrecht, dafür sind Stärkekörner verantwortlich, die die Schwerkraftreize aufnehmen.
    • Bei Chem. Stoffen: Ein Pilzfaden wächst auf eine Zuckerlösung zu.
  2. Nastien: Bewegung von Pflanzenorganen, die durch Außeneinflüsse verursacht werden. Die Richtung hängt vom Bau des Organs ab.
    • Bei Licht: Löwenzahn öffnet seinen Blütenkorb. (durch Turgorgelenke)
    • Bei Temperaturschwankungen: Schneeglöckchen verhalten sich so wie Löwenzahn bei Licht. (Buch S.109 Abb.6)
    • Bei Berührung: Blätter der Venusfliegenfalle klappen zu.
  3. Taxien: Ortsbewegung freibeweglicher Organismen, abhängig von der Reizrichtung. Die Geißelalge Euglena schwimmt z.B.: Auf eine Lichtquelle zu.
    Das Sprichwort "wie eine Mimose reagieren" hat einen biologischen Hintergrund. Um sich vor weidenden Tieren zu schützen hat diese Pflanze folgenden Mechanismus entwickelt: Schon bei der kleinsten Berührung senken sich ihre Blätter, bei starker Berührung sogar ihre Blattstiele. Dann sind sie durch den mit Dornen versehenen Stängel geschützt. Der Vorgang bietet außerdem Schutz vor Regenfällen. Die Geschwindigkeit mit der sich die Pflanze bewegt beträgt 4-30 mm/s. Pflanze wächst eindeutig auf Licht zu.

Wuchsstoffe:
Die so genannten "Pflanzenhormone" sind organische Substanzen, die in Leitungssystem der Pflanzen transportiert werden und zur Wachstumsregulation dienen. Es gibt folgende Gruppen

  1. Auxine: fördert hauptsächlich das Streckenwachstum. Das bedeutendste Auxin Indol-3-Essigsäure (IES) bring bei Besprühung unbefruchtete Früchte zum wachsen.
  2. Gibbarelline: So werden ca. 50 Stoffe zur Förderung des Längenwachstums genannt. Man findet sie hauptsächlich in unreifen Samen und Knospen. Beim Bierbrauen werden sie zur Anregung der Keimung ruhender Gerstenkörner verwendet.
  3. Zytokinine: Sie fördern die Zellteilung, verzögern den Alterungsprozess und bewirken das Austreiben der Knospen, die Samenkeimung und das Wurzelwachstum.
  4. Abszisinsäure: ist eine "Wachstumsbremse". Es fördert den Blattfall, die Reifung von Früchten und die Winterruhe der Knospen.
  5. Ethen: ist gasförmiger Kohlenwasserstoff und fördert die Alterung und das Reifen der Früchte. Es wird zur Reifung grün geernteter Früchte verwendet.
    Die Wuchsstoffe werden zur Bekämpfung von Unkraut verwendet. Da sie über die Blätter aufgenommen werden, fördert man das Getreide mit den schmalen Blättern im Wachstum während sich Unkraut, mit den großen Blättern "zu Tode wächst". 

 

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