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Titel / Referat: Bäume und Blätter - Vorstellung verschiedener Bäume

Schlagwörter: Gemeine Rosskastanie, Gemeiner Schneeball, Ungarische Silberlinde, Faulbaum, Bergahorn, Feldulme, Gemeine Birke, Roteiche, Rotbuche, Stieleiche Hausaufgabe, Referat

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Bäume und Blätter - Übersicht verschiedener Bäume


Gemeine Rosskastanie - Aésculus hippocástanum linné
Blätter: Die Blätter sind gegenständig, langgestielt und gefingert. Die Blätter haben 5-7 sitzende Fiedern, die verkehrt eiförmig, am Grunde keilig, oben zugespitzt, ungleich gekerbt-gesägt, im oberen Drittel am breitesten, oberseits schwach glänzend sattgrün, kahl, unterseits hellgrün mit filzigen Adern und Aderwinkeln sind. Außerdem sind sie fiedernervig mit parallelen Seitennerven. Der Stiel ist rinnig. Vor der Entfaltung erscheinen die Blättchen an ihren gemeinschaftlichen Stielen zierlich herabgeschlagen. Blüten: Die meisten Blüten sind männlich, wenige sind zwittrig und nur einzelne weiblich. Sie treten in großen, aufrechten Rispensträußen (Kerzen) auf. Es sind meistens 5 Blumenblätter, die wellig, gekräuselt, weiß, mit anfangs gelben, später rosen- bis purpurroten Fleck am Grunde sind. Die Staubgefäße sind niedergebogen. Früchte: Die Rosskastanien sind den Früchten der Edelkastanie ähnlich. Sie sind groß, glänzend rotbraun und haben einen grauweißem Nabelfleck. Sie sind meist zu dritt in einer kugeligen, grünen, weichstacheligen, in 2-3 Fächern aufspringenden Hülle.
Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen gegenständig und die Endknospe auffallend groß und dick. Außerdem sind sie spitz, glänzend, klebrig, mehrschuppig, die seitlichen über großen, schildförmigen, hellkorkfarbenen, 3-9 spurigen Blättern. Die Triebe sind dick und bräunlichgrau.


Die Heimat der Gemeinen Rosskastanie ist Nordgriechenland. Es ist ein schöner mittelgroßer Baum, mit kurzem starkem, vollholzigem und stets nach rechts drehwüchsigem Stamm und einer breiten, runden, reichbelaubter Krone. Die Wurzeln sind flach und weitreichend. Die Rinde ist dunkelbraun, glatt, im Alter graubraun, borkig und in dünnen Schuppen abblätternd. Die Gemeine Rosskastanie wird mannbar mit 10-15 Jahren und blüht dann alljährlich von Mai- Juni reichlich. Die Früchte reifen im September-Oktober. Nach dem Reifwerden gesät keimen sie unterirdisch im nächsten Frühjahr. Sie wächst in der Jugend schnell und kann bis 20m hoch, über 1m hoch und etwa 200 Jahre alt werden. Sie hat hohe Ansprüche an den Boden, der locker, frisch und nahrhaft sein sollte, aber geringe an Licht und Wärme. Die Gemeine Rosskastanie verträgt Beschattung und spendet selber Schatten. Das Holz ist gelblichweiß und kernlos.


Gemeiner Schneeball - Vibúrnum ópulus Linné
Blätter: Die Blätter sind gegenständig und ahornblattförmig, jedoch mit borstenförmigen Nebenblättern am Stielgrund. Sie sind 3-5 lappig und meistens am Grunde abgerundet oder schwach herzförmig, unregelmäßig gezähnt, oberseits lichtgrün und kahl und unterseits graugrün und beharrt. Der Blattstiel ist oberseits rinnig mit großen Drüsen, im Herbst rötlich. Blüten: Die Blüten sind weiß, 5-lappig, in lockeren, schirmförmigen, endständigen Ebensträußen. Die Randblüten sind groß und unfruchtbar und die inneren Blüten sind klein und zwittrig. Früchte: Die Früchte sind Steinbeeren sind erbsengroß, rundlich-eiförmig, glänzend rot mit einem flach herzförmigen, einsamigen Steinkern. Das saftige Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch und ist ungenießbar. Es wird auch von Vögeln verschmäht. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen an den Zweigen gegenständig, anliegend, nach außen kugelig gewölbt, zugespitzt, über schmalen, dreispurigen Blattnarben. Die Endknospe ist meist nicht vorhanden. Die Seitenzweige sind mehr oder weniger kantig.
Keimlinge: Die Keimblätter sind lanzettlich mit Mittelnerv und fast parallel laufenden Seitennerven. Die Erstlingsblätter haben einen groblappigen Rand. Sie sind fiedernervig.

Der Gemeine Schneeball ist ein ansehnlicher Großstrauch. Die Rinde ist gelblichgrau und längsrissig. Die Bewurzelung ist flachstreichend. Der Strauch blüht im Mai- Juni. Er wächst rasch und wird bis zu 5m hoch. Stockausschlag und Wurzelbrut bedeutend. Der Gemeine Schneeball liebt feuchten humosen und kalkreichen Boden. Er erträgt Schatten gut. Man findet ihn in Laubwäldern, an Waldrändern, an Bach- und Flussufern. Außerdem in Ebene und Hügelland und in den Alpen bis 1000m. Der Gemeine Schneeball ist ein Ziergewächs. Das Holz hat rötlichweißen Splint und einen gelbbraunen Kern.

Ungarische Silberlinde - Tilia tomentósa Moench
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, zweizeilig gestellt, groß, rundlich-herzförmig, kurz zugespitzt, scharf gesägt, dunkelgrün, unterseits schneeweiß-filzig und im Herbst goldgelb. Blüten: Der Blütenstand ist 5-,7- oder mehrblütig. Das Flügelblatt vorne ist meistens zungenförmig verbreitert, Die Blütenspiele filzig behaart. Früchte: Die Nüsse sind fast kugelig, schwach gerippt, graufilzig, dickschalig und holzig. Keimlinge: Die Keimlinge sind handförmig gelappt und gestielt. Die Erstlingsblätter sind jedoch weißfilzig. Die Ungarische Silberlinde ist ein schönbelaubter, mittelgroßer bis großer Baum mit grauberindetem Stamm und großer, rundlicher, lockerer Krone. Die filzige Behaarung ist auch an Trieben und Knospen. Sie blüht im Juli und die Früchte reifen im September-Oktober. Der Baum ist ein Zierbaum.


Faulbaum - Rhámnus frángula Linné
Blätter: Die Blätter sind wechselständig und einzelstehend. Sie sind breit elliptisch bis verkehrt eiförmig, stumpf oder kurz zugespitzt, granzrandig, leicht gewellt, dünn und kahl. Sie haben 7-9 leicht gekrümmte, vor dem Rande sich bogig vereinigende Nervenpaare. Oberseits sind die Blätter dunkelgrün und unterseits hellgrün. Der Blattstiel ist behaart und auf der Sonnenseite rot. Blüten. Die Blüten sind zwittrig, klein und grünlichweiß. Außerdem sind sie fünfzählig, sternchenähnlich und haben einen kurzen Stiel. Sie sind meistens in 5 blattwinkelständigen, lockeren Büscheln. Früchte: Es sind Steinfrüchte, kaum erbsengroß und haben 3 Kerne. Erst sind sie grün, dann rot und dann schwarz. Man findet diese Beeren oft in den drei Farben nebeneinander. Sie sind aber ungenießbar. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen spiralig angeordnet, haben keine Schuppen und sind filzig behaart. Die Zweige sind braun mit länglichen, quergestellten, weißen Rindenporen.

Der Faulbaum ist ein aufrechter Großstrauch oder ein kleiner Baum mit besenförmiger Krone. Die Rinde ist stumpf bleigrau, innen grüngelb. Er blüht im Mai bis September, die Früchte reifen im Juli. Die Keimung findet unterirdisch statt. Der Faulbaum wächst schnell und wird als Strauch 1,3-4m hoch, als Baum wird er bis zu 7m hoch und kann bis zu 60 Jahre alt werden. Der Faulbaum hat reichlichen, meist kerzengeraden Stockausschlag und manchmal auch Wurzelbrut. Er braucht frischen bis anhaltend feuchten Boden, verträgt aber auch noch sumpfigen und moorigen Boden. Er leidet weder durch Frost noch durch starke Beschattung. Er wächst in Ebene und Gebirge. Das Holz hat schmalen, gelben Splint und einen leuchtend gelbroten Kern.


Bergahorn - Ácer pseudplátanus Linné
Blätter: Die Blätter sind gegenständig, groß, haben einen langen Stiel, derb, straff, herzförmig und 5-nervig. Außerdem sind sie 5-lappig und haben spitze Einschnitte. Die Lappen sind gekerbt-gesägt, spitz und am Grunde etwas verschmälert. Oberseits sind die Blätter dunkelgrün und kahl und unterseits hellgraugrün bis schmutzigpurpurn und in den Aderwinkeln behaart. Der Blattstiel ist rinnig und nicht milchend. Blüten: Die Blüten sind einhäusig und eingeschlechtig, zum Teil aber scheinzwittrig. Sie sind gelbgrün, gestielt und in endständigen, hängenden, zusammengesetzten Trauben. Die Blüten haben 5 Kelch- und 5 Kronblätter. Früchte: Die Früchte sind kugelige Nüsse. Die Flügelrückenlinien bilden spitze Winkel. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen gegenständig, spitz-eiförmig, kahl, glänzend, mehrschuppig, seitliche sitzend und abstehend. Die Knospenschuppen sind gelbgrün, schwarzbraun berandet und bewimpert. Die Knospen und Blattnarben sind groß und die Endknospe noch größer und von den Seitenknospen flankiert. Die Zweige sind stark, grau und kahl. Keimlinge: Die Keimblätter sind glatt, ohne Querknickungen. Sie sind zungenförmig und nach oben verschmälert, mit 3 parallellaufenden Nerven. Die Erstlingsblätter sind gestielt, länglich-herzförmig, zugespitzt, ungelappt, aber gesägt.

Der Bergahorn ist ein schöner, großer Baum, im Alter hochschaftig mit breiter gewölbter Krone. Die Bewurzelung ist stark und ziemlich tiefdringend. Die Rinde ist braungrau und glatt, sie bildet spät hellbräunliche, in flachen Schuppen abblätternde Borke. Im Bergwald Ist der Bergahorn auf der Wetterseite oft stark bemoost. Er wird mannbar im Freistand mit 25-30 Jahren und im Bestandsschluss mit 40-50 Jahren. Dann hat Der Baum in der Ebene alljährlich, im Gebirge alle 2-3 oder mehr Jahre gute Samenjahre. Er blüht im Mai nach Laubausbruch. Die Früchte reifen im September-Oktober und fallen im November oder Winter ab. Der Bergahorn ist bis zu 60% keimkräftig, bleibt 1 ½ Jahre keimfähig und keimt bei der Frühjahrssaat nach 5-6 Wochen. Er wächst langsam, vollendet mit 80-100 Jahren 20-25m den Höhenwuchs. Er hat im Bestandsschluss einen regelmäßigen, astreinen Stamm und eine im Freistand tief angesetzte, mächtige Krone. Er ist oft maserwüchsig am unteren Stamm. Der Bergahorn kann 400-500 Jahre alt werden, über 30m hoch und über 2m stark. . Er hat Stockausschlag nur in der Jugend. Er braucht kühle, feuchte Luft und frischen, tiefgründigen, mineralkräftigen lockeren Boden, gedeiht aber auch auf durchfeuchtetem Geröllboden, aber verträgt keine stehende Nässe. Er braucht in der Jugend wenig und im Alter viel Licht. Er spendet Schatten. Er ist ein Gebirgsbaum, der an Gebirgsbächen, in feuchten Gebirgstälern und in Den Alpen bis 1600m hoch wächst. Das Holz ist weiß, kernlos, atlasglänzend, hart und wertvoll


Feldulme - Úlmus carpinifólia Gleditsch
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, zweizeilig gestellt, derb und eiförmig. Die größte Breite ist in der Mitte. Sie sind einfach- bis doppelgesägt, oberseits meistens kahl und dunkelgrün, unterseits heller und in den Nebenwinkeln beharrt. Beide Seiten haben 8-15 Seitennerven. Der Blattgrund ist auffallend hell. Blüten: Die Blüten sind zwittrig, sehr kurzgestielt, in Knäueln und rot oder gelblich. Früchte: Die Früchte sind kahl, ringsum breit geflügelt, fast stiellos, anfangs grün und später gelblich. Die Nüsse sind exzentrisch und nahe der oberen Einkerbung des Flügels. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen streng zweiteilig angeordnet, einfarbig schwarzbraun, eikegelförmig, spitz, mehrschuppig, höchstens spärlich behaart, seitliche abstehend und schief über der Blattnarbe. Die Blütenknospen sind kugelig. Die Zweige sind schlank, braun und meistens kahl.
Keimlinge: Die Keimblätter sind kurzgestielt, verkehrt eirund, an der Spitze eingebuchtet, am Grunde pfeilförmig ausgeschnitten, fleischig, unterseits weißlich und oberseits schwach behaart. Die Blätter sind ziemlich grob gezähnt, fast sitzend, gegenständig, am Grunde noch nicht unsymmetrisch und samt Stängel behaart.

Die Feldulme ist ein großer Baum im Bestandschluss langschäftig mit einer abgewölbten Krone und im Freistand mit einer breiten dichtbelaubten Krone und Neigung zur Zwieselbildung. Die Rinde ist anfangs bräunlichgrau und glatt, bildet später rechteckige, zerklüftete Borke. Sie hat anfangs Pfahlwurzeln, dann kräftige Herzwurzeln und zahlreiche, flache Seitenwurzeln; hat brettartig vorspringende Wurzelanläufe. Die Verzweigung ist streng zweiteilig. Sie wird mannbar mit 30-40 Jahren. Die reichen Samenjahre sind meistens jedes zweite Jahr. Die Feldulme blüht von März bis April, ist nur zu 30% keimkräftig, bleibt nur einige Wochen keimfähig und keimt, gleich nach der Reife gesät, in 3-4 Wochen. Sie wächst anfangs rasch und beendet den Höchstwuchs mit 50-60 Jahren. Sie kann bis 30m hoch werden, mehrere Jahrhunderte alt werden und außerordentlich stark werden. Sie hat Maserkröpfe am Stamm. Der Baum Hat vereinzelt an Zweigen und schwächeren Ästen unterbrochene Korkleiste. Die Feldulme ist sehr anspruchsvoll. Sie braucht mineralkräftige, tiefgründige, lockere und frische Böden. Sie ist wärmebedürftig und mäßig lichtbedürftig. Sie ist ein Baum der Ebene, Flusstäler und Auen. Das Holz hat gelblichweißen, schmalen Splint und einen schokoladenbraunem Kern, ist ringporig und wertvoll.


Gemeine Birke - Bétula péndula Roth
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, dünn, dreieckig oder eirautenförmig, meist lang zugespitzt, grob doppelgesägt, am Grunde granzrandig, anfangs klebrig infolge Harzdrüsenausscheidung, die oft zu dünnen, weißlichen Schuppen eintrocknen. Die Blätter und Stiele sind völlig kahl. Die Blätter der Stockloden sind größer, behaart und herzförmig. Blüten. Die Blüten sind meistens einhäusig. Die männlichen Kätzchen sind ungestielt, bräunlich, an der Spitze der Langtriebe zu 1-3 hängend, sie erscheinen schon im Herbst des Vorjahres. Die weiblichen Kätzchen sind schlank, grün, an der Spitze diesjähriger, beblätterter Kurztriebe, aufrecht, später hängend. Früchte: Das sind Zäpfchen, die dickwalzig, hellbraun bis braun sind und im Herbst unter Zurücklassung der Spindel zerfallen. Die Fruchtschuppen sind 3-lappig, das Mittlere ist breit und kurz. Die Samennüsse sind beiderseits geflügelt, die Flügel sind 2-3 mal so groß wie die Nüsse. Zweige: Im Winterzustand sind die jungen Zweige mit Wachsdrüsen oder zahlreichen Rindenhöckerchen besetzt und sind daher warzig und rau, braunrot glänzend, ältere Zweige glatt. Die Knospen sind spiralig angeordnet, klein, eikegelig, spitz, graubraun und oft klebrig. Die männlichen Blütenstände sind sichtbar. Keimlinge: Die Keimpflanzen sind sehr klein und zart, Die Keimblätter sind eiförmig, kahl und deutlich gestielt. Die Erstlingsblätter sind 3-5 lappig und wie der Spross stark behaart.

Die Gemeine Birke ist ein mittelgroßer bis großer Baum mit schlankem, oft krummem Stamm. Die Krone ist in der Jugend spitz-kegelförmig, im Alter abgewölbt mit herabhängenden Zweigen. Erst Pfahlwurzel, dann knolliger Wurzelstock mit Seitenwurzeln. Die Rinde ist erst glänzend gelbbraun dann glänzend weiß und sich in Querbändern abschilfernd. Im Alter hat sie vom Fuße aufwärts dicke, tiefrissige, schwärzliche Steinborke. Der Baum wird mannbar mit 10-15 Jahren im Freistand, im Schluss mit 20-30 Jahren. Sie Hat alle 2-3 Jahre gute Samenjahre. Die Gemeine Birke blüht im März- Mai. Der Same reift im Juni-August, fliegt nach der Reife bis im den Winter hinein ab, ist aber nur zu 15-20% keimkräftig und bleibt höchstens bis zum nächsten Frühjahr keimfähig. Sie keimt 2-3 Wochen nach Abfall bzw. nach 5-6 Wochen bei Frühjahrssaat. Sie wächst anfangs sehr langsam. Sie wird bis zu 28m hoch, 40-65cm stark und 100-120 Jahre alt. Sie ist sehr anspruchslos. Sie verträgt Frost und kann selbst auf sehr trockenen und nährstoffarmen Böden leben. Sie meidet jedoch reine Moor- oder Kalkböden. Sie kann sich auf frischem lehmigem Boden am besten entwickeln. Das Holz ist gelblich bis rötlichweiß mit feinen Markstrahlen. Es ist hart, zäh und elastisch.


Roteiche - Quércus boreális var
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, groß, am Grunde breit-keilförmig, mit beiderseits meist 4 fast parallelrandigen, grobgezähnten, in haarfeine Spitzen ausgezogenen Lappen. Oberseits sind die Blätter dunkelgrün, unterseits hellgrün, im Herbst leuchtend rot. Früchte: Die Eicheln sind breit-eiförmig, rotbraun glänzend, mit Längsstreifen und am Grunde abgestutzt flach. Der Fruchtbecher ist kahl mit angedrückten Schuppen. Die Eicheln werden im 1. Jahr samt Schüsselchen kaum erbsengroß. Die Heimat der Roteiche ist Nordamerika. Sie ist ein großer Baum mit dickem Stamm und breitästiger Krone. Die Rinde ist dunkelgrau und bis zum 40. Jahr glatt. Die Borke ist dünnschuppig. Die Roteiche blüht Ende Mai. Die Eicheln reifen erst im 2. Jahr. Der Höhenwuchs ist in der Jugend sehr rasch, später nachlassend. Die Roteiche ist lichtbedürftig und braucht wenig Wärme. Sie ist ein Park- und Zierbaum. Das Holz hat schmalen Splint und einen rötlichbraunen Kern.


Rotbuche - Fágus silvática
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, zweizeilig gestellt, spitz-eiförmig, mit welligem, nach der Spitze buchtig gezähntem Rand und keilförmigem bis abgerundetem Grund. Die Blätter sind oberseits lebhaft grün und glänzend, unterseits heller. Sie sind in der Jugend weichhaarig und gewimpert, alt fast kahl. Sie haben 5-9 Nervenpaare. Im Herbst sind sie bräunlich bis gelbrot. Blüten: Die Blüten sind einhäusig. Die männlichen Kätzchen hängen an langen, weichen Stielen und sind gelblich bis rötlich. Die weiblichen Kätzchen hängen zu zweit aufrecht und gestielt mit rötlichen Narben. Früchte: Die Bucheckern sind scharf 3-kantig, derbwandig, glänzend rotbraun und meist einsamig. Sie sind zu 2 oder 3 in einem weichstacheligen, holzigen, gelbbraunen, 4 klappig aufklaffendem Fruchtbecher. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen zweizeilig angeordnet, von vielen Schuppen in dachziegeligen Längsreihen umhüllt und die seitlichen stehen weit ab. Es gibt keine richtige Endknospe. Die Laubknospen sind lang-spindelförmig, spitz, zimtbraun, die Blütenknospen sind dick und silberglänzend. Die Langtriebe sind hin- und hergebogen. Keimlinge: Die Keimblätter sind groß, nierenförmig, lederig, oberseits glänzend grün, unterseits weißlich, granzrandig und am Rande grobwellig. Die Erstlingsblätter sind gegenständig, deutlich gezähnt und flaumig behaart wie der Stängel.

Die Rotbuche ist ein mittelgroßer bis großer Baum mit im Bestandschluss geradem, vollholzigem Stamm und einer hochangesetzter, im Alter abgewölbter Krone und im Freistand ist sie tief beastet. Die Rinde ist erst graubraun, glänzend und glatt, dann weißgrau gefleckt, im Alter perlmuttglänzend silberglänzend. Sie ist reich an Rindenknollen und Chinesenbärten und hat selten schwache Borke. Die Rotbuche wird im Freistand mannbar mit 40-50 Jahren und im Bestandschluss mit 60-80 Jahren. Alle 5-12 Jahre, in rauen Gebirgslagen alle 9-15 Jahre Vollmasten, dazwischen Sprengmasten. Die Blütezeit ist im Mai. Die Bucheckern reifen im September-Oktober, fallen im Oktober-November ab, sind zu 70-80% keimkräftig, bleiben nur bis zum nächsten Frühjahr keimfähig und laufen bei der Herbstsaat im nächsten Frühjahr bzw. bei Frühjahrssaat nach 5-6 Wochen, mitunter erst nach einem Jahr. Der Baum wächst in den ersten 5 Jahren sehr langsam und wird mit 120 Jahren etwa 25-30m hoch. Die Rotbuche wird ca. 120-160 Jahre alt, kann aber auch 300 Jahre alt werden, eine Höhe von 45m und eine Stärke von 1,5m erreichen. Alte Stämme sind drehwüchsig. Die Rotbuche ist sehr anspruchsvoll. Sie bevorzugt feuchtes warmes Klima und mineralkräftigen, frischen, lockeren und kalkhaltigen Boden. Sie ist sehr empfindlich gegen Frost u.s.w. Das Holz ist rötlichweiß mit breiten Markstrahlen mit rotbraunem Kern und hart.


Stieleiche - Quérus róbur
Blätter: Die Blätter sind wechselständig, in Büscheln am Ende der Triebe. Sie sind kurzgestielt mit jederseits 4-5 abgerundeten, ganzrandigen, unregelmäßigen Lappen mit herzförmig zweilappigem, meist ungleichen Grund. Die untere Hälfte ist schmäler als die Obere. Die Blattnerven enden teilweise auch in den Einbuchtungen. Die Oberseite ist tiefgrün und die Unterseite hell-bläulich-grün. Blüten: Die Blüten sind einhäusig. Die männlichen Kätzchen sind grünlich, am Grunde neuer Triebe hängend, zierlich und hängen an einer dünnen Spindel, die zahlreiche Blütenknäuel trägt. Die weiblichen Blüten sind knöpfchenförmig, rot, meistens zu 2-5 auf gemeinsamen, langen Stielchen, mit je drei Narben. Früchte: Die Eicheln sind walzenförmig, in napfförmigen, schuppigen Bechern, an langen Stielen zu 1-3. Sie sind unreif grün, reif hellbraun, feucht dunkel-längsstreifig und der größte Durchmesser ist in der Mitte oder über der Mitte. Zweige: Im Winterzustand sind die Knospen braun, dick, stumpf, etwas kantig, vielschuppig auf stark entwickelten Blattkissen über schrägen, rundlich-dreieckigen, je 3Gruppen von Gefäßbündelungen tragenden Blattnarben. Die Endknospe groß und von mehreren Seitenknospen umgeben. Die Triebe sind kahl, glänzend, stumpfkantig und grau mit hellen Korkwarzen. Das Mark ist 5eckig.

Die Stieleiche ist ein großer, stattlicher Baum mit geradem, im Bestandschluss walzigem Stamm und starkästiger, unregelmäßiger Krone, im Freistand breitkronig, kurz- und dickschäftig. Sie hat erst starke Pfahlwurzeln, später kräftige Herzwurzeln, mit im Alter oft sehr starkem Wurzelanlauf. Die Rinde ist silbergrau, glänzend, reißt zwischen dem 15. Und 30. Jahr auf und verwandelt sich dann in eine längs- und tiefrissige, graubraune Borke. Die Äste sind knickig und knorrig und die Verzweigung ist unregelmäßig. Die Belaubung ist büschelig. Die Stieleiche wird mannbar im Freistand mit 50-60 Jahren, im Bestandschluss mit 70-80 Jahren. Sie hat alle 2-7 Jahre Samenjahre. Sie blüht im April- Juni. Die Eicheln reifen im September-Oktober, fallen dann ab, sind zu 60-70% keimfähig, bleiben aber nur ½ Jahr keimfähig. Sie keimen unterirdisch und zwar bei Frühjahrssaat nach 4-6 Wochen. Die typisch geformten Blätter wachsen erst ab dem 2. Jahr. Anfangs wächst der Baum sehr schnell, dann langsam, im Allgemeinen mit 120-200 Jahren beendet. Die Stieleiche wird 30-35m hoch und erreicht eine Stärke von 2m. Sie wird ca. 500 Jahre alt, 1200 Jahre sollen auch möglich sein. Sie ist frostempfindlich und lichtbedürftig. Sie wächst am besten in warmen Tief und Hügellandschaften und auf mineralkräftigem, frischem, tiefgründigem Boden. Sie ist aber sturmfest. Das Holz ist ringporig, mit schmalem, gelblichweißem Splint und mit einem meist gelblich-schwärzlichbraunem Kern.

häufige Suchphrasen:
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