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Titel / Referat: Parkinson, James - Entdecker der Krankheit Parkinson

Schlagwörter: James Parkinson, Morbus Parkinson, neurologische Erkrankung Hausaufgabe, Referat

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Parkinson - James Parkinson


James Parkinson (geboren am 11. April 1755 in Hoxton (London); gestorben am 21. Dezember 1824 in London) war ein britischer Arzt, Apotheker und Paläontologe. Nach ihm wurde die Parkinson-Krankheit benannt. Geboren als ältestes von drei Kindern des Apothekers und Chirurgen John Parkinson und dessen Ehefrau Mary Parkinson studierte er von 1776 bis 1784 Medizin im London-Hospital, wobei Parkinson bereits während des Studiums in der Praxis des Vaters mitarbeitete. Nach dessen Tod 1784 übernahm er dessen Praxis, hörte aber weiterhin auch Vorlesungen, u. a. bei John Hunter (1728-1793), einem der berühmtesten Chirurgen seiner Zeit. Unter dem Pseudonym „Old Hubert“ veröffentlichte Parkinson um die Zeit der Französischen Revolution antiroyalistische Pamphlete und wurde Mitglied der „Society for Constitutional Information“ sowie der „London Corresponding Society United for the Reform of Parliamentary Representation“ - beides politische Vereinigungen, die u.a. für eine grundlegende Steuer- und Gefängnisreform eintraten.

  • 1817 veröffentlichte James Parkinson: „Essay on the shaking palsy“
  • 80% aller Kranken leiden am Idiopathischem Parkinson Syndrom (IPS). Daneben gibt es noch ähnliche Krankheitsbilder, deren Ursachen man aber kennt:
    1. Sekundärer Parkinsonismus (durch best. Stoffe, Erreger oder andere Ursachen hervorgerufene Parkinsonsymptomatik)
    2. Parkinson-Plus Syndrome (Patienten leiden außer an der Parkinson Symptomatik noch an anderen Krankheiten, wie z.B. Alzheimer)
    3. Heredogenerative Erkrankungen (erblich bedingte Krankheiten, die ebenfalls eine Parkinsonsymptomatik aufweisen können, wie z.B. die Wilson’sche Krankheit)
  • An IPS erkrankt man im Durchschnitt mit 64,4 Jahren
  • IPS betrifft die Stamm- oder Basalganglien: Kerne im Gehirn mit grauer Substanz, die eine besondere Bedeutung bei der Kontrolle und Modifizierung von Bewegungsimpulsen haben. Einer dieser Kerne ist die Substantia nigra. Hier wird der Neurotransmitter Dopamin produziert. Beim Gesunden ist das Verhältnis zwischen den Botenstoffen Acetylcholin und Dopamin ausbalanciert. Aus ungeklärter Ursache sterben bei der Parkinsonschen Krankheit Zellen in der Substantia nigra, dadurch wird weniger Dopamin produziert und es entsteht ein Ungleichgewicht. Damit ist die Kommunikation zwischen den Kernen im Gehirn gestört und es gibt Störungen bei der Koordinierung von Bewegungen.
  • Symptome der IPS sind:
    1. Akinese (Bewegungsstörung)
    2. Rigor (erhöhte Muskelspannung)
    3. Tremor (Ruhezittern der Hände oder Füße)
    4. psych. Störungen wie Bradyphrenie und Demenz
    5. jeder 2. Patient hat depressive Verstimmungen
    6. sonst. Symptome wie z.B.: Schluckstörungen, Talgproduktion, Darmtätigkeit gestört
  • Diagnose durch klin. Untersuchung auf mind. 2 der sog. Kardinalsymptome, CT, MR
  • Behandlung durch
    • Medikamente: vor allem L-Dopa (Vorstufe zu Dopamin), außerdem z.B. Anticholinergika, Mao-B Hemmer, Dopamin Agonisten – alle mit Nebenwirkungen!
    • Physiotherapie: spez. Bewegungstherapie, Sprachtherapie, Alltagstraining
    • (nur wenn es nicht anders geht) Gehirnchirurgie: Deep-Brain Stimulation (Elektrode im Gehirn mit Stimulationsfrequenz bei der Symptomfreiheit ist), bei bisher 200 Patienten
    • Transplantation von Dopaminproduzierenden Zellen ins Gehirn
  • Forschung: Wirkung des Dopamins im Gehirn verlängern durch Blockade der Rezeptoren
  • Patienten brauchen die Hilfe und Unterstützung von Familie und Freunden!

Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Die vier Hauptsymptome sind Rigor, Tremor (Muskelzittern) und Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann, sowie posturale Instabilität (Haltungsinstabilität). Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, die den Botenstoff Dopamin herstellt. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.

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