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Titel / Referat: Vinci, Leonardo da - Leben und Werke

Schlagwörter: Leonardo da Vinci, Lebenslauf, Biographie, Maler, Malerei Hausaufgabe, Referat

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Leonardo da Vinci


Geburt und frühe Kinderjahre
Er wurde als außereheliches Kind geboren, diese Kinder wurden regelrecht verachtet, deshalb hatte er es in seiner Kindheit sehr schwer. Sein Geburtstag war der 12. April 1452, sein Geburtsort Anchiano, in der Nähe von der kleinen Stadt Vinci. Seine Eltern waren Ser Piero, ein erfolgreicher Notar, und das Bauernmädchen Caterina. Er wuchs in der väterlichen Familie auf. Mit Mühe erlernte er in den wenigen Klassen der Grundschule des Dorfes Lesen, Schreiben und Rechnen. Er liebte das Land und begleitete seinen Onkel Francesco oft auf dessen Streifzügen durch das Land, und sein Onkel erzog ihn zur Liebe zur Natur und zu den Tieren.



Leonardo zur Schulzeit 
Da Leonardo ein außereheliches Kind war konnte er nicht auf eine Universität gehen. Die Universität konnten nur eheliche Kinder oder Kinder von höherstehenden Familien besuchen. So konnte er nicht einmal Lateinisch lernen, das für eine gute Schulausbildung nötig war. So musste er unter seinen mangelnden Lateinkenntnissen leiden. Schon als kleiner Knabe fiel seinem Vater seinen künstliche Begabung auf, die er nicht im Verborgenem ließ, sondern mit ihm die Natur anschaute, um seine Beobachtungsgabe zu trainieren, was sicherlich eine Grundlage für seine späteren künstliche und wissenschaftliche Erfolge war. Seinen ersten künstlichen Auftrag erhielt er von seinem Vater, er sollte einen Rundschild bemalen, der als Wanddekoration dienen sollte. Dazu sammelte er alle möglichen Tiere für die rote Farbe. Der unerträgliche Gestank der Tierkadaver störte ihn nicht, auch später nicht als er viele anatomische Versuche machte. 1469 übersiedelten seine Familie nach Florenz. Leonardo da Vinci sollte bei dem Maler Andrea del Verrocchio 12 Jahre seines Leben verbringen um besser zeichnen zu lernen.



Der erwachsene Leonardo
Lorenzo de' Medici, der Verrocchio sehr schätzte, erteilte diesem zahlreiche Aufträge, sodass dessen Werkstatt im Laufe der Zeit zu einer der erfolgreichsten von ganz Florenz wurde. Leonardo musste sich seinem Lehrmeister unterordnen, der ihm versuchte beizubringen was man als „mechanische Künste“ bezeichnete. Das war das Zeichnen, Kolorieren sowie das Mischen der Farben und die Vorbereitung zum Guss. Die Schüler, die auch Theorie der Mathematik, Geometrie und Anatomie lernten, wurden vorwiegend in der Tradition der Handwerker erzogen. Aufgrund ihrer Unkenntnis des Lateinischen und der philosophischen Literatur hatten sie keinen Zugang zum Kreis der Gelehrten.

Aufgrund seiner ausserordentlichen künstlerischen Begabung wurde Leonardo bald, neben Lorenzo di Credi und Pietro Perugino, einer von Verrocchios Lieblingsschülern. Der Meister vertraute ihm immer verantwortungsvollere Aufgaben an. Dazu zählte zum Beispiel die Ausführung des Engels aus der Taufe Christi. Man erzählt sich, dass Verrocchio aufgehört haben soll zu malen, als er den Engel von Leonardo gesehen hatte. Leonardos Laufbahn als Maler war glänzend, obwohl er nur relativ weniger Bilder vollendete. Manchmal litt seine Arbeit unter seiner Leidenschaft für technische Experimente.

Leonardo beschäftige nämlich sich auch mit der Zeitmessung, entwarf Sand- und Wasseruhren, kümmerte sich um praktische Probleme der Gewichtsuhr, entwickelte Federtypen, konstruierte spezielle Schneckenschrauben mit unendlichen Gewinden und verfeinerte die Mechanik von Schwungrädern und -kränzen. Bereits ein Jahrhundert vor Galileo und rund zwei vor Huygens entwickelte Leonardo grundlegende Erkenntnisse zur Zeitmessung, bei denen er immer wieder den Zusammenhang mit anderen Maschinen herstellte. Auf dem Gebiet der Anatomie, Botanik, Zoologie, Geologie Hydrologie, Aerologie, Optik und Mechanik weist er weit über die Renaissance hinaus. Er verband wissenschaftliche, empirische und philosophische Ansätze miteinander. Er forschte nach Gesetzmässigkeiten, mechanisch-funktionalen Urgesetzen, immer auf der Suche nach einer umfassenden Lehre.

Als er z.B. damit beauftragt wurde, das Fresko Das Abendmahl für die Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand zu malen, versuchte er es mit Öl auf Mörtel - das Ergebnis war verheerend. Die Arbeit wies bereits zu Leonardos Lebzeiten erhebliche Zerstörungen auf und musste oftmals restauriert und repariert werden. 2 Jahre später betätigte er sich als Ingeniuer und baute Brücken. Leonardo da Vinci war der erste Künstler, der den menschlichen Körper seziert hat und der aufgrund dieser Ergebnisse ein neues und wirklichkeitsnahes Bild vom Menschen entstehen lies. Ab dem Jahr 1510 nahm er seine vor mehr als 20 Jahren begonnenen anatomischen Studien wieder auf. Sein Eifer wurde beeinflusst durch die Bekanntschaft mit Marcantonio della Torre im Jahr 1509, jenem Doktor der Medizin, der an der Universität von Pisa lehrte und sich dem "Studium der Leichen" mit besonderem Eifer widmete.

Das Sezieren von Menschen wurde zu dieser Zeit von den Geistlichen scharf verurteilt, was dazu führte das es verboten wurde. Trotzdem sezierte Leonardo da Vinci weiter Leichen, die er vom Friedhof gestohlen hatte. 1515 sezierte er vorwiegend Räuber, dessen Infektionsgefahr ihn nicht abschrecken ließ. Im Alter von noch 60 Jahren untersuchte er den menschlichen Körper gründlich.

Um alle Einzelheiten besser illustrieren zu können, entwickelte Leonardo eine einzigartige Zeichentechnik, bei der er jeden Teil, jedes Organ, jeden Knochen und jeden Muskeln plastisch, also unter verschiedenen Blickwinkeln, wiedergab. Leonardo konzentrierte sich vor allem auf das Studium und die Darstellung der Muskeln, indem er sich besonders mit der Oberflächenmuskulatur befasste. Er wusste um deren besonders wichtige Rolle bei der Festlegung der äusseren Körperformen und beim Ausdruck der Gefühle. Physiologisch gesehen, erfasste Leonardo die allgemeinen Gesetze der Muskel-mechanik in ihrer Beziehung zwischen Knochen und Gelenken.

Im Rahmen seiner Forschungen entstand auf mehr als 200 Blättern eine anatomische Darstellung des menschlichen Körpers von unglaublicher plastischer Eindringlichkeit und wissenschaftlicher Exaktheit, wie sie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts von niemandem wieder erreicht wurde.

Leonardo stand von 1483 bis 1499 im Dienst des Herzogs von Mailand. Als die Stadt von Frankreich erobert wurde, kehrte er nach Florenz zurück, wo er als Militäringenieur für Cesare Borgia arbeitete. 1507 nahm er ein Angebot des französischen Königs Franz I. an und verlegte seinen Wohnsitz in die Burg von Cloux in der Nähe von Amboise, die ihm der französische König geschenkt hatte. Dort lebte er bis zu seinem Tode und befasste sich ausschliesslich mit wissenschaftlichen Untersuchungen.

Viele von Leonardos mechanischen Entwürfen waren nicht anwendbar. Andere konnten erst funktionieren, als eine Kraftquelle, z.B. eine Dampfmaschine, zur Verfügung stand.


Seine Werke
Das wohl bekannteste ist Mona Lisa, er zeichnete es 1503-1506, ein Selbstportrait um 1512, Anna Selbdritt, Leda mit dem Schwan von 1507-1519. Und er entwarf das Divina proportione. Als er dann am 12.Mai 1519 auf seinem Schloss starb, verloren wir mit ihm einen fantastischen Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.
Das war mein Referat und ich hoffe es hat euch gefallen.

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