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Titel / Referat: Teamarbeit - Erörterung Pro und Contra

Schlagwörter: Planskizze, Negative Faktoren, Positive Faktoren, Gruppenzwang Hausaufgabe, Referat

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Erörterung - Pro und Contra von Teamarbeit

Planskizze

I. Einleitung

A) Erläuterung des Begriffes „Teamarbeit“
B) Sprichwort aus der Mongolei


II. Hauptteil

A) Negative Faktoren
1) Teamarbeit muss erlernt werden
a) Beispiel : Steinzeit

2) Hoher Zeitaufwand
a) Termine festlegen, diskutieren

3) Gruppenzwang, Neid und Streitigkeiten
a) Zitat Wilhelm Busch
b) Definition Gruppenzwang

4) Schwächere werden leicht „übergangen“

5) „Trittbrettfahrer“ werden mit durchgezogen
a) Zitat von Kasimir M. Magyar
b) Beispiel : Schule

B) Positive Faktoren
1) Schwache Mitglieder werden aufgefangen
2) Jeder kann vom anderen lernen
a) Zitat von Nikolas Ludwig Graf von Zinzendorf

3) Vielfältigeres Resultat durch Informationsaustausch
a) 5 Ideen sind mehr als 1 Idee

4) Fehlentscheidungen können vermieden werden
a) Beispiel : Organisation einer Feier

5) Arbeitserleichterung --> Präziseres Ergebnis durch Arbeitsteilung

6) Mehr Spaß und Motivation bei der Arbeit
a) Beispiel Kinder


III. Schluss :

A) Aufnahme der Frage in der Einleitung 

Pro und Contra : Teamarbeit 


Das Wort „Team“ stammt aus dem Altenglischen und bedeutet soviel wie Familie und Gruppe. Ein Team ist ein Zusammenschluss von mindestens 2 Personen, die gemeinsam eine Aufgabe meistern und ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Die Teamarbeit hat sich zu einer Wichtigen Arbeitsmethode entwickelt und wird auch im ganz normalen Alltag angewendet. Eine alte Weisheit aus der Mongolei besagt "Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen." Doch ist dieses Sprichwort gerechtfertigt? Ist die Teamarbeit wirklich so effizient ist wie man glaubt?


Es gibt gewiss mehrere Faktoren, die für die Teamarbeit sprechen, doch es gibt auch negative Faktoren, weshalb es nicht einfach ist, zu entscheiden, ob Teamarbeit wirklich von Vorteil ist.

A ) Negative Faktoren :

Das allgemeine Idealbild einer Teamarbeit ist doch, dass sich mehrere Personen zusammensetzen und friedlich und gerecht die Arbeit aufteilen, jeder seine eigene Meinung äußern kann und man am Ende an eine Lösung kommt, die allen zusagt. Doch dass dies nicht immer klappt ist klar, denn Teamarbeit muss erlernt werden. Teamfähigkeit ist uns nicht angeboren. Von Natur aus tendieren wir eher dazu, dass der Stärkere den Schwächeren besiegt. Das führt zwar meist zu hervorragenden Einzelergebnissen, aber das Gesamtergebnis einer Teamarbeit leidet unter 'starken Persönlichkeiten'. Teamfähigkeit ist eines der wichtigsten Dinge um erfolgreich gemeinsam ans Ziel zu kommen. Man muss lernen, die Meinung anderer zu respektieren und Kompromisse einzugehen. Ohne Kommunikation und Ideenaustausch mit gegenseitigem Respekt funktioniert keine Teamarbeit. Zum Beispiel wussten dies auch schon unsere Vorfahren in der Altsteinzeit ( in Mitteleuropa ca. 2 Millionen – 2.200 v. Chr. ). Sie waren Nomaden und lebten in Horden vom Jagen und Sammeln. Sie mussten von Kindesalter an lernen, wie man gemeinsam Mammuts und andere Tiere erledigte, dies war im Alleingang nicht möglich, man musste sich absprechen und eine Strategie entwickeln. Doch Teamfähigkeit zu erlernen erfordert viel Geduld und Zeit, und deshalb kann man diesen Aspekt eher als negativ einstufen.

Des Weiteren ist der Zeitaufwand einer Teamarbeit viel größer im Gegensatz zur autonomen Arbeit. Man muss Termine ausmachen und sich gemeinsam an die Arbeit setzen, viel diskutieren und Ideen abwägen, was viel Zeit kosten kann.

Zusätzlich kann es durch Gruppenzwang mitunter zu Lösungen kommen, die zwar den meisten gefallen, aber nicht immer optimal sind. Als Gruppenzwang bezeichnet man den Auslöser für eine Veränderung des Verhaltens oder der Einstellung einer oder weniger Personen aufgrund des Drucks einer Gruppe. Doch wenn alle die Meinung einer oder mehrerer bestimmter Personen übernehmen, dann ist der Informationsaustausch nicht frei entfaltet.

Die Interessen und Ideen Schwächerer können leicht übersehen werden, denn in der Teamarbeit gilt, wer am lautesten ist, setzt sich durch. Charakterlich stärkere und selbstbewusstere Menschen haben es oft leichter in Gruppenarbeiten Gehör zu finden. Sie sind auch meist diejenigen, die sich in den Vordergrund stellen und versuchen, sich von den anderen hervorzuheben. Folgen davon können Neid und Streitigkeiten untereinander sein, aber auch die Lösung der Aufgabe kann darunter leiden, weil nur einer die Führung übernimmt und somit gute Ideen anderer verloren gehen. „ Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung“, sagte schon Wilhelm Busch. Leute, die sich immer in den Mittelpunkt stellen, erwecken den Neid derer, die sich nicht trauen oder nicht in der Lage sind, sich selber in den Mittelpunkt zu stellen.

Vor allem die sogenannten „Trittbrettfahrer“ werden mit durchgezogen. Mit Trittbrettfahrer sind die Personen gemeint, die sich nicht an der Arbeit beteiligen wollen, weil sie keine Lust haben, aber am Ende doch vom Resultat profitieren wollen. Somit wird durch die Teamarbeit ermöglicht, dass faulere Artgenossen es sich bequem machen können während sie die anderen arbeiten lassen, was bei alleiniger Arbeit nicht passieren kann. Diese Art Menschen erkannte auch schon Kasimir M. Magyar, : „Team ist eine Abkürzung für : Toll ein anderer macht's."
Man könnte hierfür ein schulisches Beispiel darlegen : In der Schule müssen sich Schüler für bestimmte Arbeiten in Gruppen zusammensetzen und gemeinsam arbeiten, am Ende bekommt die gesamte Gruppe eine Note, unabhängig davon wie viel jeder Einzelne gearbeitet hat. "

B ) Positive Faktoren :

Schwache Mitglieder werden durch die Gruppe aufgefangen, d.h. jemand der die Arbeit alleine nicht ganz so gut meistern könnte, wird durch die Gruppe hochgezogen.

Ein weiteres Argument für die Teamarbeit ist, dass in der Gruppe jeder von dem anderen lernen kann, was der eine weiß, wusste der andere vielleicht vorher nicht, und umgekehrt. „ Immer hat ein Mensch bei einem anderen etwas zu lernen“, dies sagte bereits Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. Man lernt also auch durch eine Gruppenarbeit.

Das Resultat der Teamarbeit ist vielfältiger als bei einer alleinigen Arbeit da durch den Informationsaustausch viel mehr Ideen zusammenkommen. Jeder kann seinen kreativen Teil zu dem Thema beitragen, jeder seine Idee vorstellen und alles zusammen kann zu einem vielfältigen Ergebnis führen. Fünf Ideen sind eben mehr als eine!

Zudem können Fehlentscheidungen vermieden werden durch Erfahrungen und unterschiedliches Wissenspotenzial der Gruppenmitglieder.
Jemand der zum Beispiel keine Ahnung von Partys hat, aber eine Party allein organisieren muss, läuft Gefahr, dass die Feier ein Reinfall wird, da nicht die richtigen Getränke, nicht das richtige Essen oder nicht die richtige Musik vorhanden waren. In der Teamarbeit kann jeder Einzelne seine eigenen Erfahrungen einbringen und somit zu einem besseren Ergebnis beitragen. Eine Person weiß was für Musik laufen muss, die andere Person weiß, was man zu Essen und zu Trinken besorgen sollte, und so kann die Party ein voller Erfolg werden.

Arbeitserleichterung : Jeder Einzelne hat weniger zu tun, weil die Arbeit Aufgeteilt wird. Somit lastet nicht die ganze Arbeit an einem Einzigen, sondern man hat nur einen bestimmten Teil zu machen, auf den man sich dann auch besser konzentrieren und tiefer in das Thema hineintauchen kann. Somit wird das Endergebnis präziser und besser durcharbeitet sein, als das Ergebnis einer Alleinarbeit.

Zu guter Letzt kann man das Argument anführen, dass es wohl mehr Spaß macht, in einer Gruppe zu arbeiten, als ganz alleine. Die Motivation wird gesteigert und das Arbeiten ist nicht so langweilig. Kinder haben zum Beispiel mehr Spaß, ein Sandburg zu bauen, wenn sie es gemeinsam mit anderen Kindern machen, als alleine daran zu bauen.

Die Frage, ob eine Teamarbeit effizienter ist als eine autonome Arbeit ist nicht klar zu beantworten. Es kommt darauf an, ob die Gruppe gut zusammen arbeiten kann, d.h. wenn viele der negativen Faktoren vermieden werden, dann ist eine Gruppenarbeit effizienter, doch wenn die negativen Faktoren überwiegen, wäre eine alleinige Arbeit die beste Lösung.

häufige Suchphrasen:
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