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Titel / Referat: Heraklit - Der Charakter ist das Schicksal des Menschen (Erörterung)

Schlagwörter: Heraklit von Ephesos, Naturgesetze, die Charakteren der Menschen, Der Schlüssel zur Glückseeligkeit Hausaufgabe, Referat

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Deutsch : Erörterung - Der Charakter ist das Schicksal des Menschen ( Heraklit )

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
A) Definition : Charakter
B) „ Der Charakter ist das Schicksal des Menschen“ ( Heraklit )
C) Aufkommende Fragen : Was meint Heraklit mit dieser Äußerung und liegt er damit richtig?

2. Hauptteil
A) Die Naturgesetze
i. Der Schlüssel zur Glückseeligkeit
ii. Frage nach dem Glück :
- Glück ist kein Gefühl sondern ein Zustand
iii. Beispiel : Schlaf
B) Die Charakteren der Menschen
i. Es gibt eine große Anzahl Charakterzüge:
- mutig, kreativ, egoistisch, impulsiv, ...
ii. Entwicklung der Charakter: Nutzpflanze oder Unkraut
- Ein guter Charakter würde niemals wider das Gesetz handeln, sagt Jakob Friedrich Fries.
iii. Heraklit behauptete, der Charakter sei vom Willen der Götter unabhängig.
iv. Charakter und Intelligenz werden bereits im Mutterleib geformt.
- Ralph Dawirs : Untersuchte Verhaltenseigenschaften bei Mäusekindern.
- Beispiel: Stress während der Schwangerschaft
v. Klinik für Geburtsmedizin Charité in Berlin :
- Viele menschliche Eigenschaften sind zwar "angeboren" , aber keineswegs vererbt.
- Die Umgebungsfaktoren sind sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes.
- Beispiel : der Kaspar Hauser
vi. „Wie Marionetten hängen wir an den Fäden unserer Gene.“, Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger.
- Beispiel : Die Kinder von Alkoholikern

3. Fazit



Der Charakter ist das Schicksal des Menschen ( Heraklit )
Das Wort Charakter stammt von dem griechischen Wort χαρακτήρ (sprich: charaktér) ab und bezeichnete ursprünglich den Prägestempel für Münzen und Siegel sowie die Prägung selbst. Im Übertragenen Sinne benennt der Charakter das Erkennungsmerkmal einer Person oder eines Gegenstandes. Allgemein wird auch die Ausprägung einer Persönlichkeit, die durch angeborene und anerzogene Eigenschaften gebildet wird, mit Charakter bezeichnet.
„ Der Charakter ist das Schicksal des Menschen“, sagte einst Heraklit. Doch was meint Heraklit mit dieser Äußerung und liegt er damit richtig?


Die Naturgesetze
Heraklit war ein ausgeprägter Rationalist. Die Unterwerfung des Menschen unter die Vernunftgesetze ( = Naturgesetze ) waren ihm der Schlüssel zur eigenen Glückseligkeit. So war der Mensch, seiner Meinung nach, der Schmied seines eigenen Glückes, das vom Willen der Götter unabhängig war. Er bezeichnete diese Vernunftgesetze als „Logos“.
Auf die Frage nach dem Glück gelangte Heraklit zu dem Ergebnis, dass das Glück kein Gefühl sondern einen Zustand darstellt, der nur durch Hinhören auf die Natur und durch Tun, wonach ihr verlangt, zu erreichen ist. Also lassen sich den Naturgesetzen allgemeine Normen des Handelns entnehmen. Zum Beispiel der Schlaf : Ohne Schlaf kann ein Mensch nicht leben, er braucht genügend davon, um am Tag seine volle Leistung bringen zu können. Die Natur verlangt also danach, dass der Mensch schläft.

Wenn der Mensch sich an all diese Gesetze hält, so ist er glücklich. Doch nicht jeder hält sich an Gesetze, es hängt vom Charakter des Menschen ab.


Die Charakteren der Menschen
Es gibt eine große Anzahl Charakterzüge, aus denen ein Charakter zusammengestellt ist. Man kann mutig sein, kreativ, egoistisch, impulsiv, ... Jeder Mensch besitzt einen anderen Charakter mit anderen mehr oder weniger ausgeprägten Charakterzügen, Schwächen, und Stärken. Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen, sich gewissen Gesetzen zu unterwerfen.

Manche Charakter entwickeln sich sozusagen zu Nutzpflanzen, und andere entwickeln sich zu Unkraut. D.h. Unkraut ist gesellschaftsunfähig wobei die Nutzpflanzen zur Harmonie in der Gesellschaft beitragen und aus diesem Grund selber ein glücklicheres Leben führen. Ihre guten Charaktereigenschaften überwiegen. Ein guter Charakter würde niemals wider das Gesetz handeln, sagt Jakob Friedrich Fries, Professor der Philosophie, in seinem Buch »Wissen, Glaube und Ahndung«.

Heraklit behauptet, der Charakter ist vom Willen der Götter unabhängig, d.h. jeder kann sich selber formen. Doch es gibt immer deutlichere Hinweise darauf, dass auch Grundlagen von Charakter und Intelligenz bereits im Mutterleib geformt werden. Diesem Phänomen ist Ralph Dawirs aus Erlangen ( Deutschland ) auf der Spur. Bei Mäusekindern stieß er auf Verhaltenseigenschaften, die eindeutig während der Schwangerschaft geprägt wurden. Zum Beispiel führte Stress während der Schwangerschaft zu ängstlichen Nachkommen. Die ersten neun Monate im Leben eines jeden Menschen, die er im Mutterleib verbringt, sind also für seine spätere Entwicklung viel wichtiger, als man bisher geglaubt hat. Viele menschliche Eigenschaften sind somit zwar "angeboren" , aber keineswegs vererbt, berichtet die Klinik für Geburtsmedizin Charité in Berlin.

Auch die Umgebungsfaktoren sind sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr. Soziale Prägung und soziale Deprivation können prägend sein, wie das Beispiel des Kaspar Hauser zeigt : Das Findelkind wurde viele Jahre weggesperrt, bei Wasser und Brot immer ganz allein in einem dunklen Raum gefangen. Als er nach 19 Jahren endlich ausbrechen konnte, war er geistig zurückgeblieben. Auch Antiphon war davon überzeugt, dass Die Umgebung eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Charakters spielt, als er sagte : „Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.“
Genauso wie Kinder, deren Väter ihre Frauen schlagen, werden in vielen Fällen auch ihre Frauen schlagen.

„Wie Marionetten hängen wir an den Fäden unserer Gene.“, sagte Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, (*1939), deutscher Chemiker. Unsere Gene tragen des weiteren ein großes Stück zu unserem Charakter bei.
Beispiel : Die Kinder von Alkoholikern werden meist selber Alkoholiker, denn sie sind, genau wie ihre Eltern, suchtgefährdet, sie haben eine gewisse Veranlagung zum Alkoholismus.


Heraklit meinte also, dass jeder durch seinen Charakter seines eigenen Glückes Schmied ist und dies ist unabhängig vom Wille der Götter. Doch Forscher fanden heraus, dass die Monate im Mutterleib entscheidend für die Entwicklung des Kindes sind. Demnach kann niemand seinen eigenen Charakter formen, wenn schon im Mutterleib die Grundlage dazu gelegt werden und wir durch unsere Gene auch Veranlagungen für gewisse Charaktereigenschaften besitzen. Heraklit behält also in so fern recht, dass wer den Naturgesetzen folgt, ein glückliches Leben führen wird, doch man formt nicht selber seinen Charakter, dazu tragen Umgebung und Gene bei.

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