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Titel / Referat: Shakespeare, William - Interpretation Romeo und Julia (2.Akt 6.Szene)

Schlagwörter: William Shakespeare, Liebe, Motiv, Zusammenfassung, Aussage Hausaufgabe, Referat

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Interpretation „Romeo und Julia“ (2.Akt/6.Szene)

 

Das gesamte Werk ist geprägt von verstrickten und hasserfüllten Ereignissen. Doch Romeo und Julia beschreiben ganz klar das Motiv der Liebe ohne die Konsequenzen des Hasses ihrer Familien zu fürchten. Die zu interpretierende Szene spielt in Pater Lorenzos Zelle. Allein der Ort zeigt die Stellung der Kirche zu dieser Zeit. Pater Lorenzo selbst steht aber nicht nur für die geradlinigen Regeln der Kirche, sondern auch für die Durchsetzung der von Gott gegebene Liebe. Dieses scheint auch in ihm die Hoffnung zu wecken, dass sich beide Familien versöhnen könnten, wenn Romeo und Julia vermählt sind: „Der Himmel lächle so dem heil'gen Bund , Dass künft'ge Tag uns nicht durch Kummer schelten.“

Trotz der hoffnungsvollen Einstellung des Paters ist bei Romeo eher ein starker Pessimismus zu sehen. Er geht nicht davon aus, dass nach dieser Heirat mit positiven Ereignissen zu rechnen ist: „Doch lass den Kummer kommen, So sehr er mag: ...“
Ihm reicht es voll und ganz aus, Julia rechtmäßig an seiner Seite zu wissen. Die Folgen dieses Bundes scheinen ihm klar zu sein. Dennoch sind ihm diese egal, da er sich nur noch auf die Liebe Julias besinnt: „...., dann tue Sein Äußerstes der Liebeswürger Tod: Genug, dass ich nur mein sie nennen darf.“ Nun erst wird Pater Lorenzo klar, in welcher Lage die Liebenden sind, und er versucht Romeo zu besänftigen. Er bringt seine Angst vor einer scheiternden Beziehung klar zum Ausdruck: „Drum Liebe mäßig, solch Liebe ist stet: Zu hastig und zu träge kommt gleich spät.“ Darin ist auch die Angst, die beiden zu trauen, sichtbar, da er damit die Tradition einer Heirat im Beisein und Einverständnis der Familien bricht. Doch bei dem Auftritt Julias wird ihm erneut mit folgendendem Zeilensprung bewusst, dass diese Liebe etwas Besonderes und Unschuldiges ist: „Mit leichtem Tritt, der keine Blume biegt; Sieh, wie die Macht der Lieb und Wonne siegt!“ Hierbei soll der „leichte[m] Tritt“ die Freude und die Unschuld Julias verdeutlichen.

Julia begrüßt den Pater mit einem höflichen, aber warmherzigen und freudigen Gruß. Als Lorenzo sich dafür auch im Namen Romeos bedankt, wendet sie jetzt erst den Gruß auch an diesen: „Es gilt ihm mit, sonst wär sein Dank zu viel.“ Hier erst ist zu erkennen, dass Julia dem Pater dankbar ist und sie sich dessen bewusst ist, was er für sie tut. Auch wird hierbei ihre gute Erziehung hervorgehoben. Romeos Reaktion auf das Erscheinen von ihr ist kaum zu beschreiben. Für ihn ist sie etwas Göttliches: „ ...,und du weißt mehr die Kunst, Ihr Schmuck zu leihn,...“

Julia begegnet ihm,dass das „Gefühl an Inhalt reicher als an Worten,Ist stolz auf seinen Wert und nicht auf Schmuck.“Damit zeigt sie, dass ihr die inneren und nicht die äußeren Werte wichtig sind.
Nun aber wird Lorenzo ungeduldig, da er die Heirat vollziehen will. Die Wiederholung zeigt seine Ungeduld: „Kommt, kommt mit mir!wir schreiten gleich zur Sache.“

Die Szene zeigt die Darstellung vernünftiger und erfahrener Menschen durch Lorenzo. Er bringt das Verständnis für Romeo und Julia auf , weil beide nichts für den Hass der Familien können und keine Schuld daran tragen.

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