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Titel / Referat: Schizophrenie - Persönlichkeitsspaltung

Schlagwörter: Krankheit, Frühsymptome, Krankheitsbild, Demenz, Symptome Hausaufgabe, Referat

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Schizophrenie - Persönlichkeitsspaltung

(Anmerkung der Redaktion: Wir haben zu dieser Hausaufgabe den Hinweis erhalten, dass teilweise falsche Informationen enthalten sind.
"Ich fand soeben auf ihrer Website ein Referat, welches allerdings teilweise nicht korrekt ist. Bevor hierauf jemand weitere Arbeiten begründet oder dieses Referat in der Schule benutzt sollte es schnellstmöglich gelöscht werden. Das Problem ist, dass hier Schizophrenie mit einer Multiplen Persönlichkeitsstörung gleichgesetzt wird. Dies ist ein weitverbreiteter Volksirrglaube (Siehe auch Wikipedia etc.)"
Wir bitten daher darum, die hier enthaltenen Informationen vor Verwendung zu überprüfen.)

Jeder von uns hat sicher schon einmal von dieser Krankheit gehört, aber fast niemand weiß, was Schizophrenie wirklich heißt, was es bewirkt oder bedeutet. Deshalb möchten wir euch heute dieses Thema etwas näher bringen. Schizophrenie ist, wenn sich in einem Körper zwei verschiedene Persönlichkeiten befinden. Diese wechseln ständig, und das wird zur großen Belastung des Patienten und seinen Mitmenschen!

Das Wort Schizophrenie wurde erstmals von dem Schweizer Eugen Bleuler verwendet. Es sind sehr unterschiedliche Krankheitsbilder, die in dem Wort "Schizophrenie" zusammengefasst werden. Die Ansichten bezüglich der Art der Erkrankung weichen stark voneinander ab. Diese Krankheit oder Krankheitsgruppe ist auf fast jedem Gebiet ein Rätsel.
Die Krankheit wird als "Spaltungsirresein" gekennzeichnet (schizoo kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie zerlegen, spalten), also als ein Zerfall der geistigen Substanz. Der Zusammenhang im allgemeinen geht verloren, d. h. der Zusammenhang logischen Denkens, Fühlens und Handels. Abbruch und Zerfall finden vor allem im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit statt.



Frühsymptome der Schizophrenie
Die Frühsymptome dieser Krankheit lassen sich in zwei Gruppen unterteilen : die vom Patienten selbst wahrgenommenen Symptome sowie die Symptome, die andere bei ihm feststellen. 

  1. Symptome, die der Patient selbst wahrnimmt 
    Darüber ist zunächst zu sagen, daß diese oft fehlen. In einem solchen Fall ist der Kranke überzeugt, nicht krank zu sein oder zu werden. Es gibt jedoch Ausnahmen. Im frühesten Stadium der Krankheit kann es geschehen, daß der Patient eine, beklemmende, manchmal ihn beängstigende Krankheitseinsicht hat. Er gibt dann die folgenden Symptome an:
    • Seine Gefühle erkalten, es spricht ihn alles nicht mehr so recht an. Die Dinge, die ihn bisher vertraut waren, werden ihm fremd. Die Welt rückt in die Ferne und Freunde und Bekannte sind ihm nicht mehr so nahe.
    • Er nimmt voller Schrecken und mit dem deutlichen Empfinden des Abnormalseins wahr, daß seine Gedankengänge unterbrochen werden und er nicht mehr richtig denken kann. Dieses Erlebnis versetzt ihn in Erstaunen und ängstigt ihn manchmal sehr. Er meint, daß seine Gedanken ihm "weggenommen" werden.
  2. Symptome die der Umwelt auffallen 
    Er redet sinnloses Zeug, er fängt an sich anders anzuziehen, er wird nachlässig oder aber auch übertrieben ordentlich. Freundschaftsbande werden kommentarlos abgebrochen, das Glaubensleben lässt nach oder ist geradezu fanatisch gesteigert. Es kommt vor, daß der Patient einen Diebstahl oder einen Selbstmordversuch begeht. Er nimmt plötzlich Beziehungen zu Prostituierten auf oder unterliegt dem Drang zu einer extrem häufigen Selbstbefriedigung. Sogar ein Mord ohne Motiv liegt im Bereich der Möglichkeiten


Das vollentwickelte Krankheitsbild
Das vollentwickelte Krankheitsbild zeigt folgende Symptome:

  • Affektive Demenz.
    • Darunter versteht man nicht einen Verfall der Verstandeskräfte, sondern des Gefühlslebens. Es entsteht eine Kluft zwischen dem Patienten und seinem Mitmenschen. Der Patient versteht keinen Spaß und keine scherzhafte Anspielung mehr. Bei jeder karikaturistischen Darstellung bleibt er ernst. Ist die affektive Demenz weit fortgeschritten, dann hat es den Anschein, als werde der Patient von nichts mehr berührt ; er hat ein „gläsernes Herz" , alles, sogar das bedeutendste Geschehen, geht an ihm vorüber. Wenn zum Beispiel in der Anstalt ein Feuer ausbricht, kann der schizophrene Patient unbewegt bleiben, ja manchmal tut er buchstäblich keinen Schritt. Der Patient ist gefühllos. Dennoch kann man sich in diesem Punkt erheblich irren. Ein Beispiel davon ist die Handlungsweise eines Patienten, der jahrelang keine Spur von Mitempfinden gezeigt hatte, der täglich in der Anstalt an derselben Stelle gestanden und lange Zeit sogar kein Wort gesprochen hatte. Als aber in seinem Saal ein Aufruhr ausbrach, lief er von seinem Stammplatz fort und setzte die Alarmglocke in Bewegung - um nach diesem Vorfall dann jahrelang aufs neue den Eindruck zu erwecken, gefühllos zu sein. Wollen und Nicht-wollen, so und entgegengesetzt handeln. Es kann dem schizophrenen Patienten passieren, daß er, wenn er jemanden küssen möchte, ihn beißt, weil er nämlich auch beißen möchte und nun die Impulse zu küssen und zu beißen nicht mehr zu trennen vermag.
    • Entfremdung des eigenen Ich.
      Die Entfremdung äußert sich in Ausdrücken wie «es denkt in mir», «meine Gedanken werden gemacht" oder meine Gedanken werden fortgenommen. 
    • Denkstörung
      Der Patient bewegt sich gewissermaßen neben dem logischen Denken. Um dem Patienten mehr oder weniger in seinen Gedankengängen folgen zu können (ihn richtig zu begreifen ist wohl unmöglich), müßte man "psychisch schielen". In vereinzelten Fällen führt das unlogische Denken zur Bildung neuer Wörter. Wohl auch deshalb, weil der Patient das Besonderem, das er erfährt, nicht mit den üblichen Worten zu sagen vermag. In der Regel spricht der Patient das neue Wort so aus, als ob es seinem Gesprächspartner auch bekannt wäre und nicht selten ist er erstaunt zu hören, daß er sich darin irrt. Ein Beispiel dafür ist: "Herrlich diese Grashalme mit den grünen Dolchspitzen für Sauerstoff Es sind die Nonnen auf Erden. Grüne Gewänder , denn Grün ist frisch, man kann niemals warm darin werden. Frische Luft, das ist doch alles nicht wahr". Noch seltener hat der Patient eine ganz eigene und dadurch unverständliche Kunstsprache. Wir möchten euch jetzt einen kleinen Ausschnitt aus dem Film Nell vorspielen! Dieser handelt von einer jungen Frau, die wegen einem dramatischen Ereignis in ihrer Kindheit zur Schizophrenen geworden ist!
    • Wahn
      Man unterscheidet zweierlei Arten von Wahn : den paranoischen Wahn, der die Schizophrenie nicht kennzeichnet und den paranoiden Wahn, der für die Schizophrenie charakteristisch ist. Den paranoischen oder einfühlbarer Wahn kann man verstehen, wenn man den Zustand des Patienten kennt. Ein Beispiel dafür ist der depressive Wahn, der bei schweren Fällen aus der Gruppe der manisch-depressiven Geisteskrankheit auftreten kann. Der Patient ist überzeugt sein Tod oder der Untergang der Welt stehe bevor. Im Gegensatz dazu zieht bei dem Paranoiden, oder nicht-einfühlbarer Wahn der Patient aus seinem Wahn kaum irgendwelche Konsequenzen und widersetzt sich keinem autoritären Befehl. Eine Aussage eines paranoiden Schizophrenen: "Als ich jene Streichholzschachtel auf dem Wasser treiben sah wußte ich mit Bestimmtheit, daß der Mann, der mir die Zigaretten verkaufte, mir nach dem Leben trachtet."
    • Halluzinationen
      Sehen, was nicht da ist hören was niemand hört, spüren wo es nichts zu spüren gibt : so ist der erste Eindruck. Die Halluzination ist nicht einer Wahrnehmung gleichzusetzen. Der Patient unterscheidet seine Wahrnehmungen von seinen Halluzinationen. Bei Patienten, die regelmäßig dieselben Halluzinationen hatten versuchte man schon diese nachzuahmen. Man ließ zum Beispiel den Vater, von dem der Patient stets sagte, daß er ihn im Garten wahrnehme, in Wirklichkeit durch den Garten gehen und fragte ihn dann, ob er seinen Vater "wieder" sehe. Der Patient gab zur Antwort, er sehe einen "anderen Vater", wodurch er zu erkennen gab, daß er die beiden Väter zu unterscheiden vermochte. Das Objekt ist vorhanden; der Halluzinierende hört etwas und sieht etwas, aber er hört und sieht etwas anderes als einer der wahrnimmt. Was der Patient in seinen Halluzinationen hört und sieht gehört ihm allein. Hieraus ergibt sich seine absolut eigene Welt. Das ist nicht ganz verständlich ; man soll es aber auch nicht ganz verstehen können. Könnte man den schizophrenen Patienten vollständig verstehen so wäre er nicht mehr schizophren. Unverständlichkeit und Uneinfühlbarkeit ist ein Symptom seiner Krankheit. Die Halluzinationen können auch nach den Sinngebieten unterschieden werden: Gesichts-, Geruchs-, Gehörs- und Tasthalluzinationen
    • Störung des Zeiterlebens
      Für viele Schizophrene „ fließt die Zeit nicht mehr “; der Patient lebt in einer anderen, weniger fortschreitenden, manchmal sogar stillstehenden Zeit. Fragt man ihn nach dem Jahr, dann nennt er vielleicht das Jahr in dem er erkrankte. Ein fünfzigjähriger Patient sagte 1966 es sei das Jahr 1936 und er sei zwanzig Jahre alt. Aus dieser Störung heraus läßt sich manches erfassen oder jedenfalls mehr oder weniger nachfühlen.
    • Autismus
      Autistisch leben bedeutet : ein verschlossenes, kaum zugängliches und unbegreifliches Dasein führen und vollständig in diesem Dasein versunken sein.

 

Symptome der Schizophrenie
Diese sind: gestörtes Bewusstsein, Herabgesetzte Intelligenz und Gedächnisstörung!

Wenn eine deutliche Denkstörung besteht, ist es schwierig festzustellen, ob die Intelligenz wirklich intakt blieb. Außerdem ist es fraglich, ob dann noch von ungestörter Intelligenz die Rede sein kann.
Der defektschizophrene Patient erscheint jedenfalls immer irgendwie unklar und blöd.

Verschiedene Formen der Schizophrenie 

  • Hebephrenie
    Die Krankheit beginnt im jugendlichen Alter (Hebe kommt aus dem griechischen und ist die Göttin der Jugend). Je jünger der Patient ist, wenn er erkrankt, um so deutlicher ist diese Störung. Der Verfall kann schnell, aber auch langsam verlaufen. Manchmal ist der Patient nach wenigen Jahren in einen tiefen Defektzustand geraten.
  • Paranoide Schizophrenie
    Diese Form beginnt spät, im Alter von ungefähr 35 - 40. Der Wahn (Verfolgungs-, Vergiftungs-, Beziehungs-, Liebes. oder Größenwahn steht im Vordergrund.. Der Wahn ist undurchschaubar und unverständlich.
  • Katatonie
    Beginnt meist im Alter von 25- 30. Man unterscheidet die bewegungsreiche Form und die bewegungsarme Form. Die letztere Form tritt als akuter Zustand auf, meist durch heftige Angst gekennzeichnet sowie als chronischer Zustand, durch Bewegungslosigkeit.
  • Defektschizophrenie
    Keine gesonderte Form, sondern der Endzustand, bei dem man in einen tieferen Defektzustand gerät. Es ist kennzeichnend für den defektschizophrenen Endzustand, daß Symptome, die zuerst furchterregend waren (zum Beispiel Halluzinationen), in zunehmendem Maß einen lediglich störenden Charakter bekommen. Es gibt sogar Patienten, die sich vollkommen an ihre Symptome gewöhnt haben oder zumindest diesen Anschein erwecken.


Ursache der Schizophrenie
Es ist bis heute kein körperlicher Befund erhoben worden der die Krankheit erklären könnte. Die Untersuchungen haben ebenfalls keine Aufschlüsse ergeben. Die Krankheit hat jedoch auch keine psychische Ursache. Von dieser letzteren Annahme ausgehend, hat man den Versuch gemacht, die Patienten mit Psychotherapie zu heilen. Die mitunter guten Ergebnisse zeigen zwar, wieviel sich auch bei diesen Patienten mit Hingabe erreichen läßt, verbergen jedoch nicht die Unheilbarkeit des eigentlichen Prozesses. Die Ursache der Krankheit ist bislang unbekannt. Ist ein Elternteil schizophren, so hat das Kind I6 % Aussicht, ebenfalls schizophren zu werden ; sind beide Elternteile krank, dann werden es 50 %. Wird von eineiigen Zwillingen der eine schizophren, so besteht für den anderen zu 75 % die Gefahr ebenfalls an Schizophrenie zu erkranken. 


Behandlungsmethoden
Es gibt viele Behandlungsmethoden. Bei dem einen Patienten mag diese, bei dem anderen jene Methode wirksamer sein. Jedoch mit keiner Methode kann der schizophrene Patient wirklich geheilt werden. Es ist nur möglich das Krankheitsbild zu mildern, oft in einem solchen Maß, dass der Patient, zeitweilig oder für dauernd die Klinik verlassen kann. Vor allem die heutige medikamentöse Therapie macht die Krankheit sozial annehmbar. Der Patient muß die Medikamente für die Dauer seines Lebens einnehmen. aber er neigt dazu, diese Vorschrift außeracht zu lassen. Während die meisten der Behandlungsmethoden im Hinblick auf die Schizophrenie ausgearbeitet und auch bei schizophrenen Patienten zuerst angewandt worden sind, zeigte es sich, daß keine dieser Methoden den schizophrenen Prozeß heilen oder aufhalten kann. Die nachfolgend genannten Behandlungsmethoden verkürzen die Dauer der heilbaren Geisteskrankheiten und mildern das Zustandsbild der unheilbaren Psychosen.


Die Behandlungsmethoden lassen sich folgendermaßen einteilen :

I. Die klassischen Behandlungsverfahren
Das sind Elektroschockbehandlung, Schlafkur und Insulinkur.

II) Der intensive Kontakt zwischen Gesunden und Kranken
Wie zum Beispiel Arbeitstherapie, Spieltherapie oder Psychotherapie in Gruppen

III) Psychopharmaka
das ist die Behandlung mit Medikamenten

Bedauerlicherweise sind für diese sogenannte Persönlichkeitsspaltung noch immer keine Heilungschancen in Sicht!

häufige Suchphrasen:
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