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Titel / Referat: Erster Weltkrieg - Auslöser/Vorgeschichte

Schlagwörter: 1. Weltkrieg, bosnische Stadt Sarajevo, Attentat, Ziele der Kriegsteilnehmer Hausaufgabe, Referat

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Geschichtsreferatsthema: Ausbruch des 1.Weltkieges



Inhalt:
1. Vorgeschichte
2. Auslöser des ersten Weltkrieges
3. Ziele der Kriegsteilnehmer


1. Vorgeschichte:
Schon seit vielen Jahren war das Osmanische Reich der Mittelpunkt der Konflikte zwischen den Großmächten Europas. Viele dieser Länder hatten es entweder auf die Meerengen abgesehen, wodurch sich dann leichtere Transportwege und bessere Handelsmöglichkeiten mit dem asiatischen Raum ergab oder sie wollten die zahlreichen Bodenschätze ganz für sich alleine haben wie zum Beispiel Erdöl oder Steinkohle.

Diese Konflikte, die durch die Schwäche „ des kranken Mannes am Bosporus“ entstanden, wie das damals langsam zerfallende Osmanische Reich genannt wurde, machten den Balkan zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer Art „ Pulverfass Europas“. Vor allem Österreich-Ungarn und Russland gerieten über die Dauerkrise immer mehr in Streit. Diese Krise verschärfte sich, als Österreich-Ungarn im Jahr 1908 die Gebiete Bosnien und Herzegowina, die schon seit 30 Jahren unter der Verwaltung der Donaumonarchie Österreich waren, annektierte, also gewaltsam aneignete. Zunächst protestierte Serbien, da es seine großserbischen Pläne gefährdet sah. Diese großserbischen Pläne sind unter anderem auch als Panslawismus bekannt, was schon seit 1830 eine Parole für den kulturellen und politischen Zusammenschluss aller Slawen war. Als Russland sich hinter Serbien stellte, drohte aus der Krise ein schwerer Konflikt, wenn nicht sogar ein Krieg, zu werden. Das konnte jedoch durch die Vermittlung des Deutschen Reiches verhindert werden. Ein paar Jahre später verbündeten sich Serbien, Bulgarien, Griechenland und Montenegro zum ersten „Balkanbund“, griffen das Osmanische Reich an und fügten ihm im ersten „Balkankrieg“ vernichtende Niederlagen zu. Doch über die zu verteilende Kriegsbeute gerieten die Verbündeten in Streit miteinander, woraufhin im Jahr 1913 im zweiten „ Balkankrieg“ Bulgarien Serbien angriff. Nun stellten sich Montenegro, Griechenland, Rumänien und das Osmanische Reich auf die Seite Serbiens, und bildeten damit den zweiten „Balkanbund“. Die Österreich-ungarische Drohung, auf der Seite Bulgariens in den Krieg einzutreten, führte im August 1913 zum Frieden von Bukarest.


2. Auslöser des ersten Weltkrieges:
In diesem sehr gereizten Klima besuchte der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand mit seiner Frau Sophie die bosnische Stadt Sarajevo. Kurz nach ihrer Ankunft am 28.6.1914 sprang der 19-jährige serbische Gymnasiast Gavrilo Princip aus der Menschenmenge hervor, feuerte mit einer Pistole in den Wagen und tötete Franz Ferdinand sowie auch seine Frau Sophie. Bereits einen Tag nach dem Attentat wurde die Befürchtung laut, dass dieses Ereignis die Gefahr eines Weltbrandes hervorrufen würde.

Für die österreichische Regierung war das Attentat ein guter Anlass die vom serbischen Nationalismus ausgehenden Gefahren für den österreichischen Vielvölkerstaat zu beseitigen. Deshalb gab Österreich der serbischen Regierung die Schuld an dem Attentat und stellte daraufhin ein Ultimatum an Serbien, dass bei den Untersuchungen des Attentats von Sarajevo österreichische Beamte mitwirken sollten und dass die serbische Außenpolitik grundlegend geändert werden sollte, sonst käme es zu nicht vorhersehbaren, aber dennoch verheerenden Konsequenzen. Serbien äußerte als Reaktion auf das Ultimatum, dass es durchaus dazu bereit wäre, Österreich entgegenzukommen, lehnte aber Eingriffe in seine Souveränitätsrechte (rechtliche Unabhängigkeit eines Staates von anderen Staaten) ab. Die deutsche Reichsregierung sicherte Österreich ihre unbedingte Unterstützung in einer Art Blanko Scheck für ihr Vorgehen gegen Serbien zu. Dieser Blanko Scheck war so gedacht, dass Österreich-Ungarn sich alles von seinem Deutschen Bündnispartner wünschen konnte. Daraufhin erklärte Österreich der serbischen Regierung am 28.Juli 1914 den Krieg. Um sein Ansehen unter den slawischen Völkern, sowie auch den Ländern auf dem Balkan zu wahren, unterstützte Russland Serbien und mobilisierte seine Armee unter den restlichen slawischen Völkern. Das deutsche Reich erklärte Russland nach dessen Generalbereitmachung und seinem Verbündeten Frankreich den Krieg. Da Deutschland gleich zu Beginn des Krieges das neutrale Belgien überfiel, um dann Frankreich schnell von Norden her zu besiegen, und sich danach auf Russland konzentrieren zu können, stellte sich England auf die Seite von Russland und Frankreich und erklärte Deutschland den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt, konnte niemand mehr verhindern, dass es zum Krieg kam, da die Großmächte Europas kein Interesse an einem konfliktlösenden diplomatischen Kongress wie es der Berliner Kongress (1878) oder die Kongo Konferenz (1884/1885) war. Einige Jahre nach dem Kriegsbeginn, während der Krieg schon hohe Opferzahlen vorzuweisen hatte, trat im Jahre 1917 die USA auf der Seite von den Engländern, Franzosen, und Russlands in den Krieg ein, da Deutschland seinen U-Booten den Befehl gab, ohne Warnung Handelsschiffe und Passagierschiffe zu versenken. Davon waren auch neutrale Schiffe, wie zum Beispiel die von den Amerikanern, betroffen. dadurch konnte Amerika keinen Handel mehr mit seinem Handelspartner England betreiben.


3. Ziele der Kriegsteilnehmer:
Jeder der einzelnen Kriegsteilnehmer verfolgte ganz bestimmte Ziele, mit denen er sich gegenüber seinem jeweiligen Volk den Krieg teilweise rechtfertigte. Einige davon rechtfertigten sich so, dass sie sich nur verteidigen würden und von anderen herausgefordert worden sein. Auf die genaueren Ziele der Kriegsteilnehmer gehe ich nun ein. Deutschland wollte sein Reich nach Ost und West für immer sichern. Dazu musste Frankreich so sehr geschwächt werden, dass es nicht neu entstehen konnte. Für die Erfüllung dieses Plans musste Russland von der deutschen Grenze abgedrängt werden und seine Herrschaft unter den Vasallenvölkern, so nennt man alle baltischen und slawischen Völker, die unter der Kontrolle bzw. Untergebene von Russland waren, gebrochen werden.
Außerdem wollte Deutschland die Freiheitsbestrebungen der britischen Kolonien unterstützen, um so das britische Weltreich zu zerstören und dann selbst die britischen Kolonien übernehmen zu können. Frankreich hatte vor, die Gebiete Elsass und Lothringen zurückzugewinnen, sich für die französische Niederlage von 1870/71 zu revanchieren, und durch die Bildung einer neutralen Rheinrepublik aus den linksrheinischen Gebieten des Deutschen Reiches eine Art „Pufferzone“ zu Deutschland zu schaffen.

Großbritannien plante das Gleichgewicht der Mächte in Europa weitgehend zu erhalten, wollte aber die deutschen Kolonien in der ganzen Welt, vor allem aber die afrikanischen Gebiete übernehmen, um einerseits das Deutsche Reich zu schwächen und um über die unzähligen Bodenschätze der Kolonien frei verfügen zu können. Außerdem war es das Ziel Englands, die immer größer werdende Konkurrenz Deutschlands in Sachen Flottenbau ein für alle mal zu vernichten. Russland wurde versprochen, dass es von seinen Verbündeten freie Hand auf den Balkan und den lang ersehnten Zugriff auf die Meerengen am Bosporus eingeräumt bekam. Nebenbei sollte das Zarenreich nach Belieben seine Westgrenze neu festsetzen können.
Österreich strebte lediglich nach Gebietserweiterungen auf dem Balkan.

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