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Titel / Referat: Türkei - Wetter, Klima, Religion

Schlagwörter: Islam, Koran, Tourismus, Essen und Trinken Hausaufgabe, Referat

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Die Türkei
 
·        Allgemeines
·        Tourismus
·        Der Islam
·        Wie ist es in der Türkei?
·        Mustafa Kemal Atatürk
·        Wetter / Klima
·        Bloß nicht!
·        Essen / Trinken
 
 
Allgemeines
 
Die Türkei liegt auf zwei Kontinenten und hat eine Gesamtfläche von 814.578 km², das ist ungefähr das 2,3-fache von Deutschland. Die Türkei liegt zu 97% in Asien. Es gibt ca. 72,2 Mio. Einwohner, wovon 3,6 Mio. in der Hauptstadt Ankara leben. Obwohl Ankara die Hauptstadt ist, gibt es noch eine größere - Istanbul. Die Geschäftssprachen sind neben Türkisch noch Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch. Man zahlt eigentlich in neuen Türkischen Lira (YTL/ yeni türk Lirasι), in den Urlaubsgebieten kann man aber auch in Euro oder Doller zahlen. 1 Euro entspricht etwa 1,62 YTL.  

 

 

Tourismus in der Türkei
 
Die Türkei wird als das Land der Moderne und der Traditionen, der Meere und Seen, des Urlaubstrubels und der Antike bezeichnet. Sie vereint Okzident und Orient, bietet Badeorte und Skigebiete. Auch der durchschnittliche Tourist verbindet mit seinem Urlaubsziel neben Sonne und Strand - was er natürlich auch in einem europäischen Urlaubsort wie Spanien findet – den Orient und ein Märchen aus „Tausend und einer Nacht“, Basare, Moscheen ….
Diese Urlaubswelt bietet nur einen einseitigen Ausschnitt des Landes und wird den Touristen teilweise sogar bewusst vorgespielt, schließlich weiß die Reiseverkehrsindustrie, was die Besucher erwarten. So gehört z.B. der Bauchtanz kaum zur normalen türkischen Freizeitunterhaltung, so kann man beispielsweise in der Türkei nicht nur im "orientalischen" Basar, sondern auch in modernen Einkaufsmeilen sein Geld unter die Leute bringen. Die Türkei wirbt im Tourismusbereich mit dem Slogan „Erlebe die Vielfalt“. Man kann außerdem viele Ausflüge buchen. Beispiele sind: eine Tour in verschiedene Städte, die sogenannte Dörfer Fahrt, wo man die Dörfer, Schulen Bauernhäuser,… besichtigen kann, Rafting, Jeep Safari, verschiedene Bootstouren, Quad Safari, Tauchen, Unimog Safari, Fahrt ins Aqualand (Wasser-Freizeitpark mit verschiedenen Wasserrutschen, …), außerdem kann man fast überall ein Auto, Motorrad oder ähnliches mieten. Es gibt ungefähr 6,67 Mio. Touristen, wovon 14,9% deutscher Anteil ist.  
 
 
 
 
 
 
 
Der Islam
 
Basis Richtung des Islams ist der Koran, der allerdings überhaupt nicht mit der Bibel verglichen werden kann. Wichtigster Unterschied ist der Ursprung: während die Bibel über viele Jahrhunderte entstanden, übersetzt, teilweise umgeschrieben und ergänzt wurde, ist der Ursprungstext des Koran und einige der ersten Abschriften noch im Original erhalten. Der Koran kommt direkt von Gott und wurde Mohammed lediglich diktiert. Mohammed wird gesehen in einer Reihe mit Jesus, Abraham, Moses und so weiter - wobei diese als Propheten durchaus im Islam Achtung genießen.
 
Der Islam besteht aus 5 Säulen:
  1. Glaubensbekenntnis (Shahâda): "Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer DEM Gott. Muhammad ist der Gesandte Gottes." (Schiiten fügen oft hinzu: "Alî ist der Freund Gottes")
  2. Gebet (Salat): fünfmal täglich:
1.      bei Sonnenaufgang
2.      zur Mittagszeit
3.      am späten Nachmittag
4.      bei Sonnenuntergang
5.      nach Sonnenuntergang
Der … ruft zum Gebet folgenden Text: <Kommt zum Gebet. Kommt zum Gebet. Kommt zum Gebet. Allah ist unser Gott, Mohammed ist unser Prophet. Kommt zum Gebet. Kommt zum Gebet. Kommt zum Gebet.  
  1. Abgabe von Steuern (Zakat)
  2. Fasten (Saum) im Monat Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
  3. Pilgerreise (Haddsch) zur Kaba in Mekka – mindestens einmal im Leben
 
Die beiden großen religiösen Feiertage sind Seker bayramι (Zuckerfest) zum Ende der Fastenzeit und Kurban bayramι (Opferfest).
 
Ramadan: In dem islamischen Fastenmonat darf 30 Tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht gegessen, getrunken oder geraucht werden.
Seker bayramι: Mit dem Fest endet der Ramadan. Bei den dreitägigen Feiern beschenkt man die Kinder mit Süßigkeiten.
Kurban bayramι: Wer es sich leisten kann, schlachtet ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind. Einen Teil erhalten Nachbarn, Freunde oder Verwandte, einen anderen Teil die Armen. 

 

 

Wie ist es in der Türkei?
 
Leider wirken sich die Verallgemeinerungen des "Schreckgespenstes Islam" negativ auf das europäische Bild der Türkei aus. So haben viele völlig falsche Vorstellungen....
 

Zunächst einmal: Die Türkei ist der einzige Staat mit überwiegend islamischer Bevölkerung, der eine strikte Trennung von Staat und Religion vorschreibt. Religion ist reine Privatsache und jedem einzelnen selbst überlassen. Religiöse Führer haben in der Politik nichts zu suchen. Es gelten weltliche Gesetze ohne jeglichen Einfluss religiöser Vorschriften. Frauen sind rechtlich gleichberechtigt, Männer dürfen nur eine und nicht mehrere Frauen heiraten und die religiöse Eheschließung ist rechtlich ungültig, anerkannt wird nur die staatliche Heirat beim Standesamt. Gegründet wurde die türkische Republik 1923 unter Mustafa Kemal Atatürk, dem auch die zahlreichen Reformen westlicher Prägung zu verdanken sind.

 

Atatürk
 
Ein herausragender Staatsmann war Mustafa Kemal Atatürk, der "Vater der Türken", ohne den es den türkischen Staat in den heutigen Grenzen nicht gäbe. Durch die Reformen Atatürks erhielt die türkische Frau eine gleichberechtigte Stellung in der Gesellschaft, mit den entsprechenden Rechten und Freiheiten. Das türkische Zivilrecht von 1926 und die Gewährung sowohl des aktiven als auch des passiven Wahlrechts im Jahre 1934 gab den türkischen Frauen eine Stellung, die Frauen in vielen westlichen Ländern zu dieser Zeit noch nicht hatten. Die Türkei war damit ihrer Zeit voraus.  Denn die Türkei ist ein recht modernes und kein "islamisches" Land. Zwar gehört die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung dem muslimischen Glauben an, aber seit Atatürks Reformen besteht die strikte Trennung zwischen Staat und Religion. Bei den Wahlen im Jahre 1935 wurden gleich 18 Frauen in das Parlament gewählt.
Atatürk hat die alten zusammen gebrochenen Gesetze erneuert so dass die Türkei jetzt eine neue Ordnung hatte. Gesellschaft und Staat erhielten eine Ordnung, die den Bedürfnissen des sozialen Lebens entsprach. Die Verehrung dieses Mannes in der Türkei ist allgegenwärtig, in jeder Amtsstube hängt sein Konterfei, jeder ansatzweise größere Ort hat einen Platz mit einem Atatürk-Denkmal, seine Prinzipien werden eingehalten, an seinem Todestag, den 10. Nov. wird eine Gedenkzeit in Form von Schweigeminuten eingelegt. Atatürk brachte westliche Werte in die türkische Gesellschaft. Eine weite Reform, mit demselben Ziel, war die "Schriftreform". Anstelle der nahezu tausend Jahre lang genutzten arabischen Schrift, wurde das lateinische Alphabet eingeführt, das dem Türkischen mehr entspricht und leichter zu lernen ist.
 

 

 

Wetter / Klima
 
Die Türkei hat mindestens 3 Klimazonen, Urlauber kennen meist nur das mediterrane Klima der Mittelmeer- und Ägäisküste mit heißen, sonnigen Sommern ohne Niederschläge, milden, regnerischen Wintern und der typischen südländischen Vegetation. Zentralanatolien ist gekennzeichnet durch heiße, trockene Sommer und eiskalte, schneereiche Winter mit Temperaturen bis zu -40°C. Die Niederschlagsmenge in diesen Gebieten ist äußerst gering, die Landschaft steppenartig.  Das Gebiet der Schwarzmeerküste hat ein relativ gemäßigtes Klima, im Sommer steigt die Temperatur kaum über 30 Grad, im Winter kaum unter 0 Grad, es regnet auch im Sommer. Hier gedeihen Laubwälder, Haselnüsse und Tee werden angebaut.  Innerhalb der einzelnen Klimagebiete gibt es Abstufungen - so ist die Südostküste wesentlich heißer als die Westküste. Eine Sonderstellung nimmt auch das zwischen 2 Meeren gelegene Istanbul ein, die Jahreszeiten sind hier klar umrissen, der Sommer recht warm, der Winter dagegen empfindlich kühl um die 0 Grad, bisweilen sogar mit Schnee und Hagel. Die Vegetation ist sehr gemischt, der europäische Laubbaum wächst genauso gut wie die südländische Palme. Das Wetter in Istanbuls Sommer ist meist dann gut wenn es in Deutschland miserabel ist, sowie schlecht wenn in Deutschland die Sonne scheint.  
 
 
 
 
Bloß nicht!
 
Man sollte auf keinen Fall Gläubige während des Gebetes ablichten. Das fotografieren von militärischen Anlagen und vielen archäologischen Ausgrabungsstätten ist ausdrücklich verboten.
 
Man sollte „Fliegende Händler“ meiden, da ihre Waren meist von minderer Qualität sind. Manches angeblich edle Parfum entpuppt sich als scheußliches Toilettenwasser, manche noch so teure Uhr ist nur eine Woche brauchbar.
 
Beim Besuch religiöser Stätten sollten Schultern und Beine bedeckt sein; Frauen sollten zudem ein Kopftuch tragen. Moscheen und Wohnungen betritt man nie mit Straßenschuhen.
 
Es gilt als unfein, im sitzen Ihrem Gegenüber die Fußsohlen zu zeigen. Wenn etwas zu essen angeboten wird, sollte man nicht ablehnen. Wenn man es nicht zumindest probiert, sind die Gastgeber verletzt, weil sie denken, ihr essen war nicht gut genug.
 

 

 

Essen & Trinken
 
Zwar werden Kebab und Lammkotelett auch an der türkischen Mittelmeerküste gereicht, doch die Grundbestandteile der regionalen Küche sind Fisch, Gemüse, Olivenöl und Joghurt.
Der Tag beginnt mit frischem Weißbrot, magerem Schafskäse und Honig; dazu gibt es schwarze Oliven, Tomatenviertel und Gurkenscheiben. Besonders gut ist der türkische Joghurt, der naturbelassen und täglich frisch auf den Tisch kommt; er soll gut schmecken, wenn man einen Löffel Orangenblüten- oder Pinienhonig hineinrührt. Frühstücksgetränk ist normalerweise Tee. Wer Kaffee bestellt, bekommt einen Nescafé serviert, denn der starke türkische Kaffee wird hier zu Lande erst nach dem Mittag- oder Abendessen getrunken.                        
Weil die Hauptmahlzeit in der Türkei abends gegessen wird, fällt das Mittagessen relativ knapp aus. Dafür ist das Angebot an Snacks gegen den kleinen Hunger groß. In den „fertiges Essen“ Lokalen bekommt man gesundes, billiges und landestypisches Mittagessen. Wer es eiliger hat und im stehen essen will, kann aus der ganzen Bandbreite der türkischen Imbisse auswählen, die zwar vorwiegend aus Nord- und Ostanatolien stammen, sich aber schon längst landesweit verbreitet haben.  Richtig zu Tisch geht es erst abends, aber dann auch ausgiebig! Jetzt kommt der Fisch, die Spezialität der Region, zur Geltung – aber erst nach den Vorspeisen. Die bringt ein Kellner auf einem großen Tablett an den Tisch. Die Auswahl variiert von Lokal zu Lokal, doch als Klassiker sind meist dabei: Auberginenpüree, scharf angemachtes Paprikapüree, sauer Eingelegtes, weißer Käse, gefüllte Weinblätter, Knoblauchjoghurt, Melonenscheiben und Oliven. Wer sich noch nicht angewöhnt hat sich bei den Vorspeisen zurückzuhalten, hat Pech, denn als nächstes kommt das Beste, was Ägäis und Südküste zu bieten haben: Gegrillt wird der Fisch mit etwas Petersilie garniert solo gegessen; gedünstet kommt er in einem Gemüsebett auf den Tisch. Die Türken finden Schwertfisch sehr delikat. Regionaltypische Arten sind auch Rotbarbe. Wer doch lieber Fleisch isst, muss zumindest auf Schweinefleisch verzichten, denn das ist in der moslemischen Küche verboten. Empfehlenswert sind aber die pirzola genannten Lammkoteletts und alle Spieße, sei es vom Huhn oder Lamm.
Ein Erlebnis sind zum Nachtisch die Obstteller: Sauber geschält und mundgerecht geschnitten kommen die frischen Früchte auf den Tisch. Wenn man Urlaub macht sollte man zumindest die süßen  Türkischen Leckereien versuchen. Das mit Honig getränkte baklava gibt es mit gehackten Pistazien oder mit Walnüssen, aber auch andere Sorten sind vorhanden. Der süße tavuk gögsü, was auf deutsch Hühnerpudding heißt, ist tatsächlich aus Hühnerfleisch gemacht und für Türken etwas ganz besonderes. Jetzt wird der türkische Kaffee auch serviert. Weil die gemahlenen Kaffeebohnen mit dem Zucker zusammen gekocht werden, muss man schon beim bestellen angeben wie süß man ihn haben möchte: sade (ohne Zucker), orta (mittelsüß) oder çok şekerli (sehr süß).
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