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Titel / Referat: Blutgruppen und Blutkreislauf

Schlagwörter: Blut, Dr. Carl Landsteiner, Rhesus, Rhesusfaktor, Vererbung Hausaufgabe, Referat

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Blutgruppen und Blutkreislauf


Die Blutgruppen

Bevor man die Blutgruppen kannte, kam es bei der Übertragung von Blut von einem Menschen zum anderen immer wieder zu Zwischenfällen, die meistens tödlich verliefen. 1901 endeckte der Österreichische Arzt Dr. Carl Landsteiner die Ursache dafür. Er mischte Blut von verschiedenen Menschen. Dabei beobachtete er das die Mischung manchmal verklumpte und manchmal nicht. Nach weiteren versuchen konnte er mehrere Gruppen von Blut unterscheiden. Mischte er Blut von einer Gruppe mit dem einer anderen Gruppe, so verklumpte die Mischung nicht. Landsteiner bezeichnete die Blutgruppen mit A, B, 0, später fanden seine Schweizer Mitarbeiter Descastello und Sturli die seltene Blutgruppe AB. Mit der Entdeckung der menschlichen A, B, 0, Blutgruppen hoffte man das die schweren Zwischenfälle bei Blutübertragung vermieden werden könnten, sofern man die Blutgruppenzugehörigkeit von Spender und Empfänger kennt. Man fand heraus das die Verklumpung von Blutmischung verschiedener Blutgruppen durch Antigene auf den roten Blutkörperchen und Antikörper im Blutserum hervorgerufen wird auf den Blutkörperchen befinden sich entweder Antigene der Gruppe A, B, beide oder keins von beiden. Im Blutserum desselben Menschen befinden sich Antikörper gegen das nicht vorhandene Antigen. So hat beispielsweise ein Mensch mit der Blutgruppe A auf den roten Blutkörperchen die A-Antigene und im Serum die B-Antikörper. Bekommt dieser Mensch ein Blut der Blutgruppe B übertragen würde das Blut verklumpen. Heute kennen wir außer der A, B, 0, Blutgruppe noch viele weitere Blutgruppen z.B. den Rhesusfaktor. 

Der Rhesusfaktor hat seinen Namen zu unrecht, denn es handelt sich hier bei um mehrere Blutgruppen. Allerdings ist nur eine davon bedeutsam. Diese Blutgruppe wurde erstmals bei Rhesusaffen gefunden und daher als Rhesusfaktor bezeichnet. Man spricht von Rhesuspositiv, wenn man ein bestimmtes Antigen, das D Antigen auf den roten Blutkörpern findet und von Rhesusnegativ wenn dieses Antigen nicht vorhanden ist. Auch die Rhesus Blutgruppen können bei der Blutübertragung zu tödlichen Zwischenfällen führen. Erst als man dieser erkannt hatte, konnte Bluttransfusion ohne Gefahr für die Patienten durchgeführt werden.

Alle Blutgruppen werden vererbt nach ganz festen Regeln.


Vererbung von Blutgruppen und der Rhesusfaktor

Jeder Mensch hat eine bestimmte Blutgruppe, die sich sein ganzes Leben nicht verändert. Es gibt die Blutgruppen A, B, AB und 0. Bei der Vererbung von Blutgruppen spricht man von einer kodominanten Vererbung. Dies bedeutet, die Allele A und B sind gegenüber dem Allel 0 dominant. Wenn A und B zusammen auftreten, sind beide ausgeprägt (Blutgruppe AB). Das darf nicht mit dem intermediären Erbgang verwechselt werden, in dem die Filialgeneration eine Mittelstellung der Eltern einnimmt.
Es gibt bei den Blutgruppen 3 Allele - A, B und 0. Daher spricht man hier von einer multiplen Allelie.


Blutgruppe A B AB 0
mögliche
Genotypen A A A 0 B B
B 0 A
B 0
0
mögliche
Keimzellen
A A 0
B B 0
A B
0

Von den Europäern haben..
..die Blutgruppe: Mit dem jetzigen Wissen können wir die
*A 43 % Vaterschaft sozusagen "nachweisen"
*B 13 % oder zumindest ausschließen:
*AB 5 % Wenn die Mutter die Blutgruppe 0 (Genotyp
*0 39 % 00) hat, und das Kind ebenso, kann ein
Mann mit der Blutgruppe AB nicht der
leibliche Vater sein. Denn das Kind müsste
sonst das Allel A (Genotyp A0)
oder B (Genotyp B0) aufweisen.
Eine weitere Möglichkeit bestände, wenn
die Eltern des Kindes beide die Blutgruppe
0 hätten.


Es gibt ein so genanntes AB0-Blutgruppensystem des Menschen. Dieses beschreibt bestimmte Eigenschaften der Oberflächenstruktur von Erythrozythen (roten Blutkörperchen). Man bezeichnet sie als A-Antigene und B-Antigene.
Sie können entweder als Blutgruppe A, B oder zusammen als AB auftreten. Oder ohne Oberflächenstruktur, was die Blutgruppe 0 bedeutet. Die Blutgruppe 0 produziert weder das Molekül A noch das Molekül B.

Jetzt wird auch klar, warum z.B. bei der Bluttransfusion auf das Spenderblut geachtet werden muss:
Es darf keinen für den Empfänger fremden Faktor besitzen (A oder B), denn sonst bildet der Empfänger Antikörper und die Blutzellen verklumpen.
Das hätte tödliche Folgen.
Die Blutgruppe AB ist ein Universalempfänger - da ihre roten Blutzellen beide Antigene tragen, besitzen sie weder Anti-A- noch Anti-B-Antikörper.
Menschen dieser Blutgruppe können jedoch nur für die Blutgruppe AB spenden. Die Blutgruppe 0 hingegen ist ein Universalspender, da sie weder von Anti-A- noch von Anti-B-Antikörpern angegriffen werden.
Diese Menschen können nur Blut der Blutgruppe 0 empfangen. Denn sie besitzen Anti-A und Anti-B- Antikörper.

Der Rhesusfaktor

Bei dem Rhesusfaktor handelt es sich ebenfalls um ein Antigen auf den Erythrozythen. Sein Faktor ist unabhängig von den Blutgruppen des AB0-Systems. 83 % der Mitteleuropäer sind Rhesuspositiv (rh+) und 17 % Rhesusnegativ (rh-) Letzteres bedeutet, dass der Rhesusfaktor fehlt. Der Rhesusfaktor folgt dem dominant-rezessiven Erbgang, wobei rh+ dominant ist.

Das Symbol des Rhesuspositiven Genotyps ist DD oder Dd, rhesusnegative Menschen haben den Genotyp dd. Wenn nun eine Rhesusnegative Mutter ein Rhesuspositives Kind erwartet (von einem rh+ Vater) und im späteren Verlauf der Schwangerschaft Blut vom Fetus in den Blutkreislauf derb Mutter gelangt, bildet diese Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes, da sie ja selbst keinen Rhesusfaktor besitzt. In der folgenden Schwangerschaft würden diese Antikörper in den Kreislauf des Kindes gelangen, und dort die kindlichen Erythrozythen verklumpen. Als Folge würde Gelbsucht (Leberschäden) auftreten. Aus diesem Grund, um weitere Kinder zu schützen, wird der Mutter nach der Geburt des 1. Kindes ein Anti-rh-Antikörper gespritzt, welches die in den mütterlichen Kreislauf geratenen rh+ roten Blutkörperchen abtötet, und künstliche Antikörper abbaut.

Zusammenfassung:
Es gibt die Blutgruppen A, B, AB und 0. Man spricht hier von einem kodominanten Erbgang und multipler Allelie. Gegen gruppenfremde Antigene bilden sich Antikörper Blutgruppen bezeichnen die Oberflächenstrukturen der Erythrozythen. Daneben existiert der Rhesusfaktor (dominant-rezessiver Erbgang) 

Blutkreislauf
Menschen besitzen ein Herz mit zwei völlig abgetrennten Herzkammern. Das Blut fließt zweimal durchs Herz. Durch die linke Herzkammer fließt nur sauerstoffreiches Blut und durch die rechte Herzkammer nur sauerstoffarmes Blut. Zum Herz führt die Vene mit sauerstoffarmen Blut durch die rechte Herzkammer. Venen enthalten Venenklappen die das zurückfließen des Blutes verhindern sollen. Im Gegensatz zu den Venen gibt es auch noch die Arterien die vom Herzen weg fließen, diese enthalten sauerstoffreiches Blut und sind im Gegensatz zu den Venen starkwändige Blutgefäße.
Von dem Herz aus leiten die Arterien das Sauerstoffreiche Blut weiter an die Organe die damit versorgt werden und weiter zu den Körperkapillaren wo dann sauerstoffreiches Blut in
Sauerstoffarmes Blut umgewandelt wird, die Kapillaren nehmen den ganzen Sauerstoff auf. Nach diesem Vorgang fließt das Blut durch das herz durch die rechte Herzkammer und von da aus zur Lunge, dieses versorgt das Blut mit dem Sauerstoff den wir eingeatmet haben. Zur Schützung vor Krankheiten gibt es das Lymphsystem das ein Abflußsystem für Gewebeflüßigkeit ist. Das Blut besteht aus roten und weißen Blutkörperchen. Die weißen sorgen dafür das die Bakterien verschwinden und saugen sie auf und die roten Transportieren den Sauerstoff. Das Blut besteht aus 40 % aus Blutkörperchen und 60 % aus Blutplasma.

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