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Titel / Referat: Musik für Wölbbrettzithern - Ostasien

Schlagwörter: Chinesisches Qin, japanisches Koto, koreanisches Kayagum, Hausaufgabe, Referat

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Ostasien - Musik für Wölbbrettzithern


Musik für Wölbbrettzithern:
Chinesisches Qin, japanisches Koto, koreanisches Kayagum



Ostasien...Ostasien ist ein Gebiet der Magie und des Zaubers. Dies trifft auf dessen Architektur, auf dessen Landschaft und auch auf dessen Musik zu.
Ostasiatische Musik hat eine sehr beruhigende Wirkung auf uns Menschen und lässt in uns Träume zu, die uns in fremde Welten entführen.
Diese Musik ist nicht das übliche Bebummere und Getrommel was uns tagtäglich, ob auf dem Weg zur Schule oder auch beim Arzt, aus Autos oder vom Walkman entgegenspringt, sondern zarte Töne von Zupfinstrumenten, die uns den Stress des Alltags um uns herum vergessen lässt.
Mit der Aussage ’Töne von Zupfinstrumenten’ komme ich langsam aber sicher meinem Thema etwas näher.

„Musik für Wölbbrettzithern“

Zithern sind Zupfinstrumente. Bei diesen werden die Saiten mit den Fingern oder einem Plektron angeschlagen und Wölbbrettzithern sind nun Zithern, mit einem oben gewölbten Resonanzkasten.
Wölbbrettzithern sind vorrangig in Ostasien verbreitet. Ostasien umschließt China, Japan und Korea, wo von den Wölbbrettzithern zum Erzeugen von richtig alter und traditioneller Musik Gebrauch gemacht wird.
In einem Gebiet Ostasiens, nämlich in Korea, wurde später als zum Beispiel in Japan Gebrauch der von mir oben erwähnten westlichen Musik, bestehend aus eben dem Getrommel eines Schlagzeugers, dem Spielen der E-Gitarre oder auch aus dem Rumgehampel und dem Lippenbewegen zum im Hintergrund laufenden Playbacks auf einer zu großen Bühne in einer zu großen Halle, in welcher man eh nicht mehr in der Lage ist, die wirklich von eigener Hand erzeugte Musik und dem Playback zu unterscheiden, gemacht.
Als das sogenannte „Land der Morgenstille“ jedoch von 1910 bis 1945 von den Japanern besetzt wurde, war es Korea verboten die eigene Kultur zu pflegen, was der Untergang der repräsentativen, rituellen und philosophischen Musik der Yi-Dynastie war.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte diese Musik zwar ihren alten gesellschaftlichen Rang verloren, blieb jedoch als kultureller Hintergrund in Korea stets präsent.
Die traditionelle Musik Koreas ist auch heute noch sehr vielfältig. So spielt man auch in dieser Zeit noch 45 von damals 60 Instrumenten eines unverwechselbaren Repertoires.
Die älteste Form der koreanischen Musik ist eine über 1000 Jahre alte Art der Hofmusik, welche sich Sujechon nennt. Zur Art der Hofmusik wurde auch Militärmusik und eine Zeremonien und Rituale begleitende Musik, welche an königlichen Schreinen gespielt wurde.
Die Sujechon wird von einem Ensemble gespielt, welches aus einem Taegum, einer P’iri, dem Kayagum und einer Vielzahl von Trommeln und anderen Schlaginstrumenten bestand.
Das Kayagum gehört zu der Gattung der Wölbbrettzithern, welche eine wichtige Gruppe fernöstlicher Saiteninstrumente ist.
Die meisten Wölbbrettzithern haben lange Brettresonatoren mit einer leicht aufgewölbten Oberfläche, während andere lange Röhrenresonatoren haben.
An dieser Stelle ist es wohl eine Definition der Resonanz angebracht, damit die Begriffe der Resonatoren klar sind.
Der Begriff Resonanz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Widerhall.
Aus physikalischer Sicht würde die Resonanz als das Mitklingen oder auch allgemein als das Mitschwingen von Systemen mit schwacher Eigenschwingung bezeichnet werden.
Musikalisch gesehen ist es das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Körpers und der darin eingeschlossenen Luft, so wie es bei Saiteninstrumenten, also in diesem Fall den Wölbbrettzithern, der Fall ist.
Das schwingungsfähige System selbst wird als Resonator bezeichnet, womit ich auch wieder bei den Brettresonatoren und Röhrenresonatoren angekommen bin.
Mit eigenen Worten wäre es so zu erklären, dass der Widerhall mancher Wölbbrettzithern mithilfe von diesen sogenannten Brettresonatoren oder Röhrenresonatoren erfolgt und dadurch verstärkt wird.
Die Eigenfrequenz des Tones, der allein durch das Anschlagen oder Zupfen der Saiten erfolgen würde, wäre nahezu gleich mit der Frequenz der von Außen einwirkenden Kräfte und somit würde der Ton das eigentliche Ziel, nämlich das menschliche Ohr mit einem wundervollen Klang zu bezaubern, nicht erreichen.
Ich möchte an dieser Stelle, auf Grund der Erwähnung von Resonatoren, auf den Aufbau der Zithern eingehen.
Zithern sind Saiteninstrumente mit einem sehr flachen Korpus. Dieser besteht aus einem Resonanzkasten über welchen etwa fünf bis sieben Melodiesaiten und circa dreißig Begleitsaiten laufen. Die dreißig Begleitsaiten befinden sich über einem Griffbrett mit Bünden. Zithern bestehen nur aus einem Korpus und haben demzufolge keinen Hals, was auf einem Foto im Anhang veranschaulicht ist.
Der Instrumententypus der Zithern ist in Asien entstanden und gelangte schon relativ früh nach Nord- und Mitteleuropa. So war er zum Beispiel als Scheitholt, einer langen kastenförmigen Zither, bei der die Saiten über Bünde laufen und mit Stöckchen angerissen werden nach Deutschland.
Zurück zu den Wölbbrettzithern und hiermit zum Kayagum.
Das Kayagum ist eine zwölfsaitige Zither, bei der die Saiten über zwölf verschiebbare Stege gespannt sind und entweder mit den Fingerspitzen oder dem Daumen gezupft oder mit einem Plektrum angeschlagen werden.
Das Bestehen des Kayagums kann bis in das Königreich Kaya des sechsten Jahrhunderts zurückverfolgt werden.

Ich möchte nun noch, neben dem Kayagum, weitere wichtige Instrumente Koreas kurz aufzählen.
Es gibt ungefähr 60 traditionelle koreanische Musikinstrumente, die zum großen Teil auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken können. Während einige dieser Instrumente sind rein koreanischem Ursprungs, wurden andere aus Nachbarländer eingeführt. So kam es z.B. zur Zeit der 3 Königreiche von 57 vor bis 668 nach Christus Instrumente aus Zentralasien nach Korea. Während der Zeit des vereinten Shilla-Königreiches (von 668 bis 935) wurden Instrumente aus dem China der Tang-Dynastie eingeführt. In der nachfolgenden Koryo-Zeit kamen Instrumente aus Som-China hinzu. Die chinesischen Instrumente wurden den Bedürfnissen der koreanischen Musik angepasst und waren während der Choson-Dynastie (1392 bis 1910) längst fester Bestandteil der koreanischen Musik.
Die traditionellen koreanischen Instrumente lassen sich in 3 Gruppen einteilen - Saiten-, Blas- und Perkussionsinstrumente. Eine weitere Unterteilung ist möglich, nämlich in einheimische Instrumente, aus China stammende Instrumente und zu Hofzeremonien gehörende Instrumente.

Wichtige kulturelle Bestandteile sind unter andrem auch noch die zweisaitige Fiedel Haegum, das repräsentative Blasinstrument Taegum und ein Kosu, was die Bezeichnung eines Trommelspielers in Ostasiens ist.
Während nämlich die westliche Musik meist von einem Klavier begleitet ist, legt man im Osten wert auf die Begleitung durch ein Changgo, was zwei mit Fell überzogene Trommeln sind, welche von dem Kosu geschlagen werden.
Da die ostasiatische Musik von langen Melodien und unregelmäßigen Takten geprägt ist, ist es sehr wichtig, dass der Takt von einer regelmäßig gespielten Begleitung unterstützt wird.
Der Kosu übernimmt als Trommelspieler demnach auch noch die Rolle des Taktspielers und verleiht somit der koreanischen Musik eine gewisse Grundlage.
Diese Grundlage im Takt verleiht dieser ganz besonderen Art von Musik den gewissen Reiz.
Vermischt mit der unregelmäßig gespielten Melodie wird diese Musik zu etwas einzigartigem. Man weiß nie was in einem chinesischen Stück als nächstes passiert.
Nimmt man am Anfang eines Stückes an, es handle sich um eher ruhige Musik, so wird man im nächsten Augenblick von der Schlagfertigkeit etlicher Trommeln überrascht, was man sich zu Beginn nicht hat träumen lassen.

Dies steht ganz im Gegensatz zu der von westlichen Einflüssen geprägten Musik, wo ein Ton dem anderen gleicht und man von sinnlosen Texten überhäuft wird, welche von einer vom Fernsehen gezüchteten Band, teilweise sogar dahingesprochen wird.
Ich möchte mit dieser Aussage nicht abstreiten, dass ich nicht auch ein Mensch bin, der sich ab und zu dieser Art von Musik hingibt, doch wenn ich mir eine CD voll chinesischer Musik und anhöre und hinterher Musik einer amerikanischen Band einlege, so muss ich zugeben, dass mir meine erste Wahl mehr gegeben hat, als die Schönlinge der letzten CD.
So lasse ich mich auch in diesem Augenblick von ostasiatischer Musik berieseln, denn ich kann mir sicher sein, dass meine Konzentration bei den Klängen dieser Zupf- und Streichinstrumente nicht nachlassen wird.

Von Korea möchte ich nun den Sprung wagen und zu Japan übergehen.
Während in Korea die musikalische Vollkommenheit in der klanglichen Oberfläche liegt, hat sie für die Japaner die Bedeutung einer klanglichen Kalligraphie, was dann wohl zu bedeuten hat, dass es wirklich von Grund auf vollkommen sein muss, denn in der Kalligraphie pflegen sie es alles fehlerfrei und perfekt zu vollenden.
Die Japaner, deren Musik deren eigene Musik keine Harmonik kennt, lieben Kadenzen.

Der Begriff Kadenz kommt wieder aus dem Lateinischen und bedeutet fallen.
In der Musik ist es die Akkordfolge, die den Abschluss eines Tonsatzes oder eines Abschnitts herbeiführt. Man unterscheidet hierbei unter einen vollkommenen und unvollkommenen Kadenz, einer authentischen Kadenz und einer plagalen Kadenz. Die vollkommene Kadenz endet auf der Tonika und die unvollkommene Kadenz auf der Dominanten, Subdominanten oder einer anderen Stufe, was auch als Trugschluss bezeichnet wird.
Die authentische Kadenz beginnt auf der Dominanten und endet auf der Tonika und wird deshalb Ganzschluss genannt, während die plagale Kadenz zwar auf der Tonika endet, jedoch auf der Subdominanten beginnt.
Dem hinzuzufügen ist letztendlich noch die zweiteilige Kadenz, welche auf der Tonika beginnt und endet und über die Subdominante und Dominante verläuft.
Diese Kadenz setzt sämtliche leitereigenen Töne in eine sinnvolle Beziehung und bestätigt somit die Tonart und wirkt nebenher noch schlusskräftiger.
Im 18. und 19. Jahrhundert war die Kadenz in einem Instrumentalkonzert ein vom Solisten allein gespielter, vor dem Satzschluss eingeschobener Teil, welcher eine freie, mit reichen Verziehrungen versehene Verarbeitung der Satzthemen war.
Ihre Darbietung gab dem Solisten die Gelegenheit sich frei zu entfalten, da die Kadenzen in einem solchen Konzert ursprünglich frei improvisiert wurden.

Ein typisches Instrument dieses Landes ist eine sogenannte japanische Harfe, nämlich das Koto, was aber trotzdem zur Gattung der Wölbbrettzithern gehört.
Das Koto ist eine Zither mit dreizehn Saiten, welche man mit künstlichen, aus Elfenbein angefertigten Nägeln spielt.
Dieses Instrument wurde, wie fast alle anderen auch, aus China übernommen und besteht aus einem langen, schmalen, gewölbten Kiri-Holzkasten. Dieser Holzkasten ist 190cm land und circa 23 bis 25cm breit. Über ihn sind die dreizehn parallelen Seidensaiten von gleicher Stärke gespannt.
Die Saiten werden durch 5cm hohe Stege, welche in Japan JI genannt werden und aus rotem Sandelholz, welches häufig aus Elfenbein ist, etwa 4,5 bis 5cm vom Körper des Koto abgehoben.
Wie vorhin schon erwähnt sind auch die Stege des Koto nicht fest mit dem Instrument verbunden, sondern auch können auch hier durch ihre Beweglichkeit frei eingestellt werden.
Dies ist hat zur Folge, dass die Saiten der Zithern, nicht wie bei westlichen Instrumenten, durch Veränderung ihrer Spannung gestimmt werden, sondern dadurch, dass die Länge der klingenden Saite durch das Verschieben der Stege verändert wird. Das dient als Vorteil für den Spieler. Diese hat somit die Möglichkeit, das Instrument auch während des Spiels, bei einem Konzert oder ähnlichem, leicht umzustimmen, was bei westlichen Instrumenten nicht möglich ist.
Eine Gitarre zum Beispiel muss vor dem Spiel gestimmt werden und es ist dem Spieler nicht mehr möglich während des Vortrags noch etwas zu verändern. Diese Möglichkeit, die den Spielern der Zithern hiermit gegeben ist, wird auch häufig genutzt.
Während man das Koto spielt sitzt man aufrecht.
Die Saiten des Koto werden im Gegensatz zum Kayagum nur gezupft und nicht auch noch angeschlagen. Gezupft wird jedoch nicht mit bloßen Fingern, sondern, wie schon erwähnt, mit kleinen Fingeraufsätzen, aus Elfenbein oder Bambus, die an Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand befestigt sind. Demnach das Koto fast nur mit der rechten Hand gespielt. Die linke Hand übernimmt nur die Aufgabe der feinen Tonveränderung.
Es befinden sich in Japan sogar extra Koto-Schulen. Diese sind in zwei Arten unterteilt; in die Ikuta-Schule und in die Yamada-Schule. Der feine Unterschied liegt darin, dass das Koto in der Ikuta-Schule mit eckigen Plektren gespielt wird, während bei der Yamada-Schule, wie der Name für Japanischschüler schon verrät, mit runde Plektren verwendet werden.
Yamada beinhaltet das japanische Wort Yama, was im Deutschen Berg bedeutet und da Berge bekanntlich rund sind, werden bei den Yamada-Schulen runde Plektren benutzt.

In Japan existiert auch, neben dem heute starken westlichen Einfluss, noch immer eine eigene Tradition.
Japanische Musik ist zu aller erst als Einheit von Musik, Wort und Tanz zu sehen, umfasst aber trotzdem nebenbei auch reine Instrumentalmusik und liegt im Formenreichtum auf dem Gebiet der Vokalmusik ganz vorne.

Ich möchte nun kurz auf die einzelnen Perioden der japanischen Musikgeschichte eingehen.
Die erste Periode dauerte bis ins Ende des 6. Jahrhunderts.
Für diese Periode sind durch archäologische Funde steinerne Kugelflöten und Bronzeglocken dokumentiert und noch dazu zeigen Tonfiguren aus Hügelgräbern Tänzer, Zitherspieler und Trommler.
Schriftliche Quellen des frühen 8. Jahrhunderts belegen Bambusflöten und einen größeren Liederschatz.
Auch als Zeugen dieser ältesten Periode gelten Maultrommeln und der Gesang der rezenten Ainu-Kultur, welche aus Nordjapan stammt.

Die zweite Periode war vom 7. bis zum 10. Jahrhundert. Während dieser Periode kam zusammen mit dem Buddhismus schubweise internationale Musik nach Japan, welche unter anderem aus Korea, China und Indien war.
Diese neue Musik wurde von Berufsmusikern und auch Laien am Kaiserhof gespielt.
Im 9. Jahrhundert ging aus einer Beschränkung auf zwei Stilrichtungen, der Standarisierung des Orchesters und der Ausbildung eines festen Repertoires die Gagaku hervor.
Die Gagaku war ein Musiksystem, bei dem das chinesische Repertoire, welches To-gaku genannt wurde, und das koreanische Repertoire, Koma-gaku genannt, einander gleichgesetzt waren.
Die Gagaku-Arrangements waren sowohl von Vokalmusik, als auch von Zeremonialmusik des Shintokults geprägt.

Das 11. bis hin zum 16. Jahrhundert war die Zeit der dritten Periode, bei welcher außerhalb der Kaiserhöfe, unter Schutz der Klöster, weitere Elemente der importierten Musikkultur heranreifen.
Der durch indische Hymnen ausgeführte buddhistische Gesang, wurde neu, durch japanische Hymnen umgeformt.
Dem buddhistischen Bereich verpflichtet ist auch die außerhöfische Variante der Biwa. Diese hat einen großen Anteil am Aufschwung der Musik- und Gesangstechnik dieser Periode.
Noch heute unverändert lebendig ist das sogenannte NO-Spiel, das an dem Ursprung chinesischer Tanzpantomimen geschaffen wurde. Das NO-Spiel wird mit zwei Sanduhrtrommeln, Ootsuzumi oder Kotsuzumi genannt, einer Rahmentrommel, Taiko genannt und einer Querflöte, Nokan genannt, gespielt. Es spiegelte somit, durch das Spielen mit diesen Instrumenten, die Tradition ländlichen Instrumentalensembles wieder.
Der Gesangstil dieser Periode wurde vom Buddhismus beeinflusst.

Nun kommt eine für diese Arbeit interessantere Periode. Die vierte Periode dauerte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und es wird zum ersten mal in der Musikgeschichte Japans von der Wölbbrettzither Koto gesprochen.
In der Mitte des 16. Jahrhundert entwickelte sich in Japan eine neue bürgerliche Musikkultur. Sie war durch die dreisaitige Spiellaute Shamisen charakterisiert, welche von den japanischen Südinseln, nämlich den Ryukyu-Inseln eingeführt wurde.
Sie war der Auslöser neuer zahlreicher Stilrichtungen in der Musiktradition im Land der aufgehenden Sonne.
Auch die Kunst des Puppenspiels gelangte in der Verbindung mit der Shamisen zur Vollendung.
Die typische Shamisen-Musik trägt unter anderem zur Entstehung der berühmten
Kabuki-Tanzliedern bei. Das besondere dieser Tanzlieder ist, dass sie aus ausgedehnten instrumentalen Zwischenspielen besteht.
Der Shamisen-Musik, welche aus kurzen Liedern in festen Arrangements besteht, ist auch die Koto-Musik verpflichtet.
Die Koto-Musik besteht einzig und allein aus kurzen Instrumentalstücken, welche in Japan Danmono oder Shirabemono genannt werden. Diese Musik wird meist für das Koto allein geschrieben oder, wenn es sich um ein instrumental begleitete Lieder handelt, von einem Trio aus Koto, Shamisen und einer leicht gebogenen Längsflöte namens Shakuhachi gespielt.

In der fünften und letzten Periode japanischer Musikgeschichte, welche von Mitte des 19. Jahrhunderts noch bis heute anhält, hat die traditionelle japanische Musik durch den westlichen Einfluss schnell und auch deutlich an Bedeutung verloren.
Die einzelnen Rudimente bestehen aus einem Zusammenschluss von Musik jeder Zeitepoche Japans.
Die Tatsache, diese Überreste der traditionellen Musik in Japan überhaupt noch vernehmen zu dürfen, verdankt man dem japanischen Traditionsprinzip, durch welches die Lehrer zum Vorbild jedes Schülers wird und somit alte Traditionen bewahrt werden können.

Da das Koto meist als Trio mit dem Shamisen und der Shakuhachi gespielt wird, find eich es angebracht, den Aufbau dieser Instrumente kurz zu erläutern.
Die Shakuhachi ist eine japanische Flöte mit fünf Grifflöchern.
In den früheren Musikepochen betrug die Länge dieser Flöten ausschließlich 54,5cm. Heute wurden sie jedoch auch in kleineren und größeren Größen produziert. So gibt es sie heute, als kleinsten Format, mit 36,8cm und, als größtes Format, mit 75,8cm zu erwerben. Die neuzeitliche Shakuhachi existiert sogar auch schon mit 7 Grifflöchern, was allerdings nur bei den größeren Flöten der Fall ist.
Die Shakuhachi kommt ursprünglich aus China und wurde durch die Mönche nach Japan und Korea verbreitet. Der erste Shakuhachi-Spieler war ein Zen-Mönch namens Kakushin. Er lernte diese sonderbar gewölbte Flöte in China kennen und verbreitet sie seit 1254 in Japan.
Durch Kakushin wurden in Japan drei große Shakuhachi-Schulen gegründet, in denen die musikbegeisterten Schüler das Spielen und die Geschichte der Shakuhachi-Flöte gelehrt bekommen.

Das dritte Instrument des Trios ist, neben dem Koto und der Shakuhachi, die japanische Laute Shamisen. Sie besteht aus einem langem Hals und einem kleinen, annähernd quadratischen Resonanzkörper mit Zargen aus Holz.
Die Decken, sowie der Boden bestanden ursprünglich aus Schlangenleder. Heutzutage verwendet man jedoch auch Katzen- und Hundeleder, was höchst umstritten ist, allerdings ist es ja bekannt, dass die Chinesen und Japaner sich nicht allzu viel aus diesen Tieren machen, deshalb werden sie, neben einer eigenen Seite auf der Speisekarte mancher Restaurants, auch einfach mal eben so zum Bauen von Instrumenten verwendet.
An seitlichen Wirbeln sind drei Saiten aus Seide oder Nylon befestigt, welche bis entweder mit großen, spatelförmigen Plektren geschlagen oder mit den bloßen Fingern gezupft werden.
Das Shamisen kennt drei Standardstimmungen in Quarten und Quinten und wird, ebenso wie das Koto, in einer aufrechten Sitzhaltung, ohne Stuhl, auf dem Boden.

Wenn man nicht mit der traditionellen japanischen Musik vertraut ist, könnte man meinen, dass jedes Stück in etwa gleich klingt.
Dies ist besonders der Fall, wenn die Musiker in traditionellen Gewändern Instrumente, wie eben die Shakuhachi, das Shamisen oder auch das Koto, spielen.
Tatsächlich jedoch wird Japans Musik in verschiedene Genres eingeteilt.
Nur ganz wenige Genres sind rein instrumental. Die meisten Stücke werden instrumental begleitet. Die Vokalmusikstücke werden allerdings nur von einem Instrumententyp begleitet.
Jedes der einzelnen Genres besitzt seine eigene Stimm- und Instrumental- Klangfarbe.
Trotzdem kann nur ein Fachmann die sehr geringen klangfarblichen Unterschiede der verschiedenen Genres heraushören, denn diese Unterschiede gelten sowohl für die Stimmen als auch für die einzelnen Instrumente.
Die Musiker messen diesen Unterschieden dennoch eine große Bedeutung bei und achten darauf, dass eine Klangfarbe nicht mit einer anderen vermischt oder verschmolzen wird. Das ist auch der Grund, weshalb die einzelnen Genres so genau klassifiziert worden sind. Die Aufmerksamkeit, die man den feinen Unterschieden schenkt, kommt in der Form der Instrumente und im Darbietungsstil stark zum Ausdruck.

In Japan gibt es auch heutzutage junge Leute, die alte Traditionen fortsetzen.
So gibt es zum Beispiel auch heute noch Gagaku-Darbietungen von 20 bis 30 jährigen musikbegeisterten Künstlern.
Gagaku ist wie schon erwähnt, eine darstellende Kunst, welche am Kaiserhof sehr begehrt war.
Sie ist aus verschiedenen Tanzstilen zusammengesetzt, von denen einige aus Kontinentalasien über China und Korea in Japan eingeführt wurden, während andere direkt aus Japan stammen.
Früher waren Gagaku-Darbietungen teil eines Hofereignisses und auf Grund dessen nur für eine begrenzte Zahl an Zuschauern möglich sie mitzuerleben. Das hat sich mittlerweile geändert, denn die Darbietungen sind heute auch für das allgemeine Publikum und somit für eine größere Anzahl zu bewundern.
Um heute eine Ausbildung als Gagaku-Musiker erhalten zu können, muss man der Musikabteilung des Zeremonieausschusses des Hofministeriums angehören. Bewerber für eine Mitgliedschaft müssen als eine Art Aufnahmeprüfung ablegen, bevor sie dieser Abteilung beitreten können. Nach bestandener Prüfung sammeln sie sieben Jahre lang Erfahrungen und studieren die Techniken, bevor sie vorerst formell als Hofmusiker eingestellt werden.
Fast jeder, der sich um eine Stelle als Hofmusiker bewirbt, ist durch die eigene Verwandtschaft, wenn nicht sogar durch ein direktes Familienmitglied, eng mit der Musikabteilung verbunden.
Damit wird eine meiner Aussagen bestärkt. Ich spreche von der Aufrechterhaltung Traditionen, welche durch die Erziehung der Kinder, welche den Lehrer als Vorbild sehen sollen und seine Sitten übernehmen sollen, noch immer nicht ganz verloren gegangen sind.
In diesem Fall ist es ähnlich. Die Kinder derer, welche Mitglied einer solchen Musikabteilung sind, bewerben sich automatisch auch als Musiker am Hofe und haben es durch diese schon familiäre Mitgliedschaft auch noch leichter an diese Stelle zu kommen.
Ein echtes Beispiel ist der 27 jährige Hofmusiker Okubo Yasuo. Sein Vater ist ebenfalls Hofmusiker und hat ihn in dieser Angelegenheit stark beeinflusst. So sagt zum Beispiel Okubo: „Ich beschloss zuerst, mich mit Gagaku zu befassen, weil ich das werden wollte, was mein Vater war. In der Zukunft möchte ich zusammen mit ihm und meinem jüngeren Bruder, der noch in der Ausbildung ist, auftreten.“
Das Hauptziel dieser Musikabteilung ist es, die Erhaltung von Gagaku als Teil des Erbes alter asiatischer Kulturen lebendig zu erhalten.
So versuchen also mehrere Generationen die alte Musik, trotz starkem westlichen Einflusses, aufrechtzuerhalten.

Von der Insel Japan kehre ich nun wieder auf das Festland Ostasiens zurück; nach China.
China segelt noch glücklicher als Japan in den westlichen Musikgefilden mit einem eigenem Wind.
Diesen Wind stellen zwei berühmte Komponisten dar, welche auch international in einer großen Wanne voll Erfolg baden können. Die Rede ist von Tan Dun und Bright Sheng. Sie sind auf dem Gebiet der Klassik wahre Weltstars.
Ihre Musik ist eine sinfonische Version der stark erleuchteten chinesischen Klassik,,, die mit der anmutigen Melodik und dem hellen Klang ihrer Instrumente, aber auch mit ihrem ohrenbetäubenden Getöse ohnehin keinen so übergroßen Abstand zum Westen hatte.
Davon überzeugen kann man sich, indem man sich die Musik von dem, von Tan Dun produzierten und komponierten, Soundtrack des Filmes „Crouching Tiger, Hidden Dragon“ anhört.
Meine ganze Arbeit ist unter Einfluss dieser atemberaubenden CD entstanden.
Tan Dun ist für diese Arbeit wirklich zu loben und wird vermutlich durch die Komposition der Stücke dieses auf der ganzen Welt bekannten Filmerfolges den internationalen Durchbruch geschafft haben.

China wird, im Gegensatz zu Japan und Korea, nicht so sehr vom westlichen Kulturleben beeinflusst.
Der Staat hält die traditionelle Musik im Bewusstsein und vermittelt, eventuell durch diese beiden Komponisten, ihre Globalisierbarkeit.
So wird China unter Spekulanten das „Reich der neuen musikalischen Mitte“ genannt.

Die Musikkultur Chinas wird seit rund 2500 Jahren durch die Lehren des großen chinesischen Philosophen Konfuzius geprägt.
Für Konfuzius galt die Musik nicht als Mittel der Unterhaltung, sondern eher als Mittel dazu, die Leidenschaft zu zähmen und den öffentlichen Frieden zu sichern. Diese Wertschätzung spiegelte sich in den Musikritualen der alten chinesischen Religion wider, die auch über den kaiserlichen Hof und seine Zeremonien herrschte.

Der alte chinesische Glaube, dass Musik nicht zur Zerstreuung diene, sondern zur Reinigung des Geistes, findet besonders im Kult der Ch’in (Kin) Ausdruck. Die Ch’in ist eine Wölbbrettzither, deren Ausdrucksvielfalt virtuoses Können erfordert, und die auch heute noch in Kreisen gelehrter Musiker gespielt wird. Ein berühmter Ch’in-Schüler sagte einmal: „Mag der Körper des Ch’in-Spielers auch in einer Galerie oder einer Halle weilen, sein Geist sei mit den Wäldern und Flüssen."
Die Wölbrettzither Qin ist in China ein sehr populäres Musikinstrument Chinas.
Das Qin wird normalerweise Guqin, was im Deutschen Altes Qin oder Qixianqin genannt.
Das Qixianqin ist ein Qin mit sieben Saiten, wobei das alte Qin nur fünf Saiten besitzt.
Von Historikern besteht die Annahme, dass das Qin, bis vor 3000 Jahren, aus fünf Saiten bestand, bis die Zhou Kaiser den schon vorhandenen noch neue hinzufügten.
Ausgrabungen ergaben, dass das älteste, uns bekannte Qin vor etwa 2500 Jahren gebaut sein muss. Ein solches Qin wurde in den 1970ern ausgegraben.
Die Qins, die während der Tang, Song oder Ming Dynastie gebaut wurden, werden noch heute von Qin-Meistern gespielt.
Das chinesische Qin ist mit dem koreanischen Komungo gleichzusetzen.
Das Komungo ist eine Zither und hat sechs Saiten aus gedrehter Seide, von denen die zweite, dritte und vierte über 16 fixierte Bünde gespannt sind, während die übrigen Saiten von drei beweglichen Brücken oder auch Stegen gehalten werden, die zum Stimmen nach rechts und links bewegt werden können, wie ich bei den anderen Zithern schon erwähnte.
Das Komungo wird mit einem kurzem Bambusstab gezupft, den der Spieler in der rechten Hand hält, während er mit der linken Hand die Saiten niederdrückt.
Das Komungo wurde ursprünglich nur in der Kammermusik oder als Begleitung lyrischer Lieder verwendet. Heutzutage kommt es allerdings auch in der Volksmusik zum Einsatz.
Zur Spiritualität der Chinesen gehört auch die Überzeugung, dass Klang die Harmonie des Kosmos beeinflusse, ja ein Abbild der Harmonie und Ordnung des Kosmos sei. Bezeichnenderweise gehörte es zu den wichtigsten Aufgaben jedes ersten Kaisers einer neuen Dynastie, die richtige Tonhöhe für die Dynastie herauszufinden.

Diese Form des metaphysischen Konfuzianismus war darauf ausgerichtet, die Harmonie in Gemeinschaft und Kosmos aufrechtzuerhalten. Eine Folge dieser spirituellen Ausrichtung war, dass sich in China noch lange eine gewisse Abneigung gegen Musik als Mittel zur reinen Unterhaltung hielt. Unterhaltungsmusiker hatten dementsprechend ein äußerst geringes soziales Ansehen.
Melodie und Klangfarbe sind die herausragenden Ausdrucksmittel der chinesischen Musik. Große Bedeutung kommt der richtigen Artikulation und Modulation der einzelnen Töne zu. Die chinesische Musik basiert grundsätzlich auf der pentatonischen Tonleiter, die jedoch um das 9. Jahrhundert v. Chr. zur heptatonischen (siebentönigen) Gebrauchsskala erweitert wurde.
Die Instrumente der chinesischen Musik werden traditionell nach ihrem Material klassifiziert: Metall, Stein, Seide, Bambus, Kürbis, Ton, Fell und Holz. Zu den alten chinesischen Instrumenten gehören Langzithern, Flöten, Panflöten, die Scheng (eine Mundorgel) und Schlaginstrumente wie Glocken, Trommeln und Gongs. Später gelangten verschiedene Lauten und Fideln über Zentralasien nach China.
Bei Ausgrabungen an Schauplätzen der Shang-Dynastie, welche von etwa 1766 bis circa 1027 vor Chr. war, fand man Instrumente wie Glockenspiele aus Stein, Glocken aus Bronze, Panflöten und Schengs.
Ich möchte diesen Einwurf nutzen, um noch etwa auf die chinesisches Dynastien einzugehen, bei welchen die Gagaku auch wieder eine Rolle spielt.
Während der Chou-Dynastie, von 1027 bis 256 vor Chr., war Musik eines der vier Pflichtstudienfächer für die Söhne der Adligen und Prinzen.
Bereits die Chou-Kaiser führten ein Musikministerium ein, das in seiner Blütezeit über 1400 Bedienstete beschäftigte.
Durch die Pflege der Musik konnte eine Fülle von ritueller Musik, in China Ya-Musik genannt, in Manuskripten bewahrt werden, auch wenn ein Teil des umfangreichen Musikschatzes im Lauf der Zeit verloren ging. Die Ch'in-Dynastie, von 221 bis 206 v. Chr., verschmähte Musik als Zeitverschwendung. Nahezu alle Musikbücher, Instrumente und Manuskripte wurden zerstört. Trotz dieses schweren Rückschlags erlebte die chinesische Musik während der Hang-Dynastie, von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.). Chr., eine Renaissance. Während der Regierungszeit Mingdis, von 58 bis 75 n. Chr., verfügte der Palast der Han über drei Orchester, die zusammen über 800 Hofmusiker hatten. Ein Orchester wurde für religiöse Zeremonien eingesetzt, das andere für Militärmusik und das dritte für die Musik in den Frauengemächern.
Auf die unruhige Periode der Sechs Dynastien, von 220 bis 589 n. Chr., folgte die Tang-Dynastie, welche von 618 bis 906 n. Chr., unter der die weltliche chinesische Musik, Suyue genannt, ihre Blütezeit erreichte. Zeitweise existierten am Hof zehn verschiedene Orchester, von denen acht aus Mitgliedern verschiedener fremder Stämme bestanden. Elemente der Tang-Musik finden sich auch in der japanischen Hofmusik, nämlich die Gagaku, wieder.
Eines der bedeutendsten Genres der chinesischen Musik ist die chinesische Oper. Diese Form des musikalischen Dramas hat ihren Ursprung in alten Heldensagen und Legenden über das Übernatürliche. Die erste echte Form der chinesischen Oper, das nördliche Drama oder Pei ch'ü, entstand während der Yüan-Dynastie, welche 1279 begann und 1368 endete.
Unter der Ming-Dynastie, von 1368 bis 1644, und der Ch'ing-Dynastie, von 1644 bis 1912, entwickelte sich das südliche Drama, Nan ch'ü. In den westlichen Ländern am bekanntesten ist die Pekingoper, die Ching hsi, eine Verbindung aus religiösem Ritual, höfischem Zeremonialtanz, zirkusartigen Vorführungen und Musikaufführung, die seit dem 19. Jahrhundert sehr populär ist. Nach der Kulturrevolution traten neben die überlieferten Stoffe der Pekingoper auch Episoden aus dem Befreiungskrieg und aus dem sozialistischen Alltag.

Nun ist meine kleine Reise durch die Welt der Musik Ostasiens beendet und was ich durch diese Arbeit erkannt habe ist, dass die Musik, ob instrumental oder vokal, immer bestehen bleiben wird, denn eine Generation trägt es an die nächste weiter, was im Gegensatz zu Europa steht, denn hier kommen die Bands mit ihrem Musikstil und gehen auch wieder, ohne dass man jemals noch ein Wort darüber verliert.
In China, Japan und Korea jedoch wird sie auf Immer und Ewig erhalten bleiben und nun kann sich jeder selbst eine Meinung zu der schon genannten Aussage, mit einem von mir erweiterten Gebiet, bilden.


„Ostasien...Reich der neuen musikalischen Mitte“

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