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Titel / Referat: Diabetes

Schlagwörter: Diabetes, Diabetes mellitus, Schwangerschaftsdiabetes, Diabetes insipidus, Diabetes renalis, Phosphatdiabetes, Insulin, Blutzucker, Typ 1 und 2, Diät, Zuckerkrankheit Hausaufgabe, Referat

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Diabetes

Diabetes bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Glukosekonzentration im Blut chronisch erhöht ist.
 
 
Geschichte

Die Bezeichnung „Diabetes mellitus“ ist der Fachausdruck für die Zuckerkrankheit. Es kommt aus dem Griechischen und bedeutet „honigsüßer Durchfluss“. Seit 100 n. Chr. ist diese Krankheit bekannt, bis heute ist sie noch nicht vollständig erforscht.

Mit Insulin kann Diabetes geheilt oder die Krankheit gemindert werden. Insulin ist ein Hormon und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet.
Insulin hat im Körper eine vielfältige Wirkung. Fettgewebe, Muskulatur und Leber sind bei der Aufnahme und Verwertung von Glukose auf die Mithilfe von Insulin angewiesen. Es regt den Transport in das Zellinnere an, indem es bestimmte Strukturen in der Zellwand zur Aufnahme der Glukose aktiviert.
 
Störung bei Diabetes im Körper :
 
Der Körper produziert kein Insulin mehr und somit kann das o.g. nicht eintreten.
 
Definition

Diabetes mellitus ist eine Krankheitsbezeichnung von einer dauerhaften Blutzuckererhöhung(Normalwert nüchtern = 60-100mg/100ml Blut). Es gibt zwei Typen:

TYP I: - es wird kein eigenes Insulin gebildet
- auf Grund von genetischen Defekten auch vererbbar
- auf Grund von möglichen Virusinfekten
- kommt eher im Kindesalter vor und wurde früher als Jugendlicher Diabetes bezeichnet

TYP II: - es wird entweder nicht genügend Insulin freigesetzt oder die . Inselzellen stellen nicht mehr genügend Insulin her
- wurde früher als Erwachsener Diabetes bezeichnet

Eine kurzfristige starke Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt zum Koma. Sind die Blutzuckerwerte über Jahre hinweg erhöht, so kommt es mit der Zeit zu Veränderungen der Blutgefäße. Die Aderwände werden dicker, dies kann zur vollen Erblindung, Zerstörung der Nieren und sogar Herzinfarkt führen.
Kann die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin produzieren, so muss es gezielt „gespritzt“ werden. Wenn man dies nicht macht kann es zu Schlappheit und Gewichtsabnahme des ganzen Körpers führen. Außerdem führen zu hohe Blutzuckerwerte zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder sogar zu tiefer Bewusstlosigkeit.
 
Diabetisches Koma

Bewusstseinseintrübung, Bewusstlosigkeit, ausgelöst durch einen sehr hohen Blutzuckerspiegel. Die Ausatmungsluft der Betroffenen riecht nach Obst (Ketoazidose, siehe dort). Das diabetische Koma wird vom Arzt mit Insulin behandelt.
 
Diabetes-Diät
 
Alkoholfreie Getränke, die mit Süßstoffen gesüßt sind, können von Diabetikern verwendet werden. Der Verzehr von Fruktose oder anderen Zuckeraustauschstoffen soll nicht ermuntert werden. Viele Lebensmittel sind extra für Diabetiker zugelegt worden. Diese Lebensmittel sind meistens vom Preis her ein wenig teuerer, diese Lebensmittel haben oft einen hohen Fett - und Energiegehalt.
 
 
 
 
 
 
 
 
Die normale Ernährung eines Diabetikers sollte folgend aussehen :
 
- auf normalen Zucker verzichten
- 6 - 7 mal am Tag kleine Mahlzeiten essen
- vermeiden fetter Lebensmittel und Gerichte
- auf zuckerhaltige Getränke verzichten
 
- Verbessern der Zuckerverwertung durch körperliche Bewegung
- Gewicht normalisieren
- Halten an die verordnete BE - Menge
- Kontrollieren des Gewichtes (Bei Übergewicht muss ihre Bauchspeicheldrüse mehr Insulin
   herstellen; sie wird überbelastet)
 
Mit Broteinheiten (BE) werden in der Diabetes-Therapie die Kohlenhydrate bezeichnet. Oft werden sie auch mit KE oder KHE (von Kohlenhydrateinheiten) abgekürzt. Eine Broteinheit entspricht 10-12 Gramm verwertbarer Kohlenhydrate in der Nahrung.
 
BE = Broteinheit (Menge Lebensmittel in Gramm)
 
- 1 Apfel = 1 BE
- 1 Glas Milch = 1 BE
- 2 EL Haferflocken = 1 BE
- halbe Scheibe Vollkornbrot = 1 BE
 
 
Ein Unterzucker kann folgende Ursachen haben:
 
- zu viel körperliche Bewegung
- eine zu hohe Dosis von Insulin oder Tabletten
- zu wenig Nahrung bei gleicher Medikamentendosis
 
Sehr häufig bestehen anfänglich keine typischen Symptome. Durst und häufiges Wasserlassen, Müdigkeit und Sehstörungen sind bereits Zeichen einer fortgeschritteneren Krankheit.
 
Diabetes sollte so eigentlich nicht erst anhand von Symptomen erkannt werden. Vielmehr ist zu empfehlen, dass Frauen und Männer ab etwa dem 40. Lebensjahr sich aus eigenem Antrieb vom Hausarzt den Blutzucker (nüchtern oder 1 bis 2 Stunden nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit) untersuchen lassen. Dies ist vor allem notwendig, wenn in der Familie Alterszucker vorkommt, der oder die Betroffene übergewichtig ist (mit typischem „Bierbauch"), erhöhte Blutfette hat und eventuell sogar ein leicht erhöhter Blutdruck gemessen wurde.
 
  

Quellen:

  • Microsoft Encarta 99, 
    Informationen für Diabetiker Hoechst Marion Roussel
  • Mensch und Umwelt Schulbuch (Realschule 9./10. Schuljahr)
  • Der Mensch ist, was er ist ! (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.)
häufige Suchphrasen:
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