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Titel / Referat: Mensch - Tier - Pflanze

Schlagwörter: Bewegungssystem, Skelett, Knochen, Gewebe, Organe Hausaufgabe, Referat

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Mensch - Tier - Pflanze
Das Stütz-Bewegungssystem
 
Es stützt den Menschen und besteht aus:
 
Ÿ         Das knöcherne Skelett
Ÿ         Das Bindegewebe
Ÿ         Das Knorpelgewebe
Ÿ         Skelettmuskulatur (die an den Knochen sind)
 
Knorpelgewebe
 
Ÿ         Bandscheiben
Ÿ         Ohrmuschel
Ÿ         Gelenkflächen
 
Knochengewebe
 
Ÿ         Knochenzellen
                                                                                  Knochensubstanz
Ÿ         Zwischenzellsubstanz
 
In den Knochenzellen befinden sich die Harversschen Kanäle, in denen sich die Blutgefäße befinden, die den Knochen versorgen.
 
Zwischenzellsubstanz
 
Ÿ         Organische Bestandteile (Kollagen)
Ÿ         Anorganische Bestanteile (Knochenerde)
 
Knochen
 
Ÿ         Knochenhaut (Periost)
Ÿ         Knochensubstanz (Spongiosa)
Ÿ         Knochenmark
 
Knochensubstanz
 
Ÿ         Blutgefäße mit Haversschem Kanal
Ÿ         Knochensäulchen um einen Haverschem Kanal
Ÿ         Knochenlamellen
 
Gelenke
 
Ÿ         Gelenkkopf
Ÿ         Gelenkpfanne
Ÿ         Gelenkschmiere
Ÿ         Gelenkkapsel
Ÿ         Wird von Periost gebildet
Ÿ         Besteht aus starken Bändern
 
 
Kugelgelenk (Schultergelenk)
 
Ÿ         Vielseitige freie Bewegegung
 
Scharniergelenk (Kniegelenk)
 
Ÿ         Bewegung nur in eine Richtung zugelassen
 
Sattelgelenk (unteres Daumengelenk)
 
Ÿ         Ähnlich freie Bewegung wie beim Kugelgelenk
 
Radgelenk (Elle u. Speiche)
 
Ÿ         Nur die Drehung eines Knochens um die Längsachse
wird möglich.   
 
 
Das Skelett
 
Ÿ         Kopfskelett
Ÿ         Rumpfskelett
Ÿ         Gliedmaßenskelett
 
Schädel
 
Ÿ         Hinterschädel
Ÿ         Gesichtsschädel
 
Wirbelsäule
 
Ÿ         7 Halswirbel
Ÿ         12 Brustwirbel
Ÿ         5 Lendenwirbel
Ÿ         5 Kreuzbeiwirbel
Ÿ         3-5 Steißbeinwirbel
 
Schultergürtel
 
Ÿ         Schlüsselbein
Ÿ         Schulterblatt
Ÿ         Ansatzstelle für das Armskelett
 
Beckengürtel
 
Ÿ         Ansatzstelle für das Beinskelett
Ÿ         Ein geschlossener, steifer Ring
 
Gliedmaßen
 
  • Arme
  • Beine
 
Muskulatur des Menschen
 
Muskelaufbau
 
Ÿ         Muskelfasern =  Sind Zellen die sich spezialisiert haben, das sie sich in                                   ihrer Längsrichtung zusammen ziehen können.
Ÿ         Glatte Muskulatur
Ÿ         Einzellige Muskelfasern
Ÿ         Länglich, spindelförmige Zellen mit je einem Zellkern
Ÿ         Das Ende der Zelle geht in feine Sehen über
Ÿ         Sie können sich durch die Muskelfibrillen (Myofibrillen) verkürzen
Ÿ         Glatte Muskulatur kommt z.B. im Darmtrakt vor
Ÿ         Sie arbeitet unwillkürlich
 
Ÿ         Quer gestreifte Muskulatur
Ÿ         Muskelfasern aus sehr vielen Zellen
Ÿ         Verfügen über viele Zellkerne
Ÿ         Die Fasern mit ihrem Myofibrillen werden von einer dünnen Hülle = Sarkolmma (Muskelschlauch) umgeben.
Ÿ         Zellkerne liegen im Sarkolmma
Ÿ         Muskelfibrille = Proteinfilamente
Ÿ         Aktin
Ÿ         Myosin
 
Ÿ         Viele Muskelfasern = Muskelfaserbündel
Ÿ         Viele Muskelfaserbündel = Muskel
Ÿ         Die Muskelfaserenden gehen in Sehnen über, die am Knochen festgewachsen sind.
Ÿ         Zwischen den Fasern und Bündeln liegenNerven und Adern, die den Muskel versorgen.
 
Arbeitsweise des Muskels
 
Wenn Muskeln arbeiten, verkürzen sich die Muskelfasern, der Muskel wird hart und schwillt an. Um die Kontraktion rückgängig zu machen, muß der Muskel erschlaffen und durch einen Gegenmuskel = Antagonist, in die Ausgangsstellung zurück gezogen werden.
 
Ÿ         Beuger = Bizeps
Ÿ         Strecker = Trizeps
 
 
 
 
Kontraktion
 
Ø      Reizung durch Nervenfasern, der Muskelzellen
Ø      Eine vom Zentralennervensystem, d.h. vom Hirn der Rückenmark aus gehende Erregung zu Muskelfaser
Ø      Muskelfasern reagieren nach einer Latenzzeit (Zeit zwischen Erregung und Reaktion) glatte Muskulatur ca. 1 sek. gestreifte Muskulatur ca. 0,1 sek.
 
Das die Muskelzellen arbeiten können benötigen sie Energie, die bekommen sie durch die Zellatmung.
 
 
Blut - Blutkreislauf - Herz - Atmung
 
Blut
 
Ÿ         45% feste Bestandteile
Ÿ         Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
Ÿ         Weiße Blutkörperchen (Leukozyten)
Ÿ         Blutplättchen (Thrombozyten)
 
Ÿ         55% flüssige Bestandteile
Ÿ         Blutplasma
 
Ca. 1/12 des Körpergewichtes ist Blut, das sind ca. 5-6 Liter bei einem Erwachsenen. Beim verlust von 2 Liter Blut besteht Lebensgefahr.
 
Erythrozyten
 
Ÿ         Werden im roten Knochenmark gebildet
Ÿ         Haben keinen Zellkern
Ÿ         Betreiben keinen Stoffwechsel
Ÿ         Lebensdauer 2-3 Monate
Ÿ         Werden in Leber und Milz abgebaut
Ÿ         Sie transportieren Sauerstoff.
Ÿ         Enthalten roten Blutfarbstoff = Hämoglobin
Ÿ         Eisenhaltige Eiweißverbindung
Ÿ         Sauerstoffbeladenes Hämoglobin = Oxihämoglobin
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Leukozyten
 
Ÿ         Haben einen Zellkern
Ÿ         Aktiver Stoffwechsel
Ÿ         Werden in Milz, Lymphdrüsen und Knochenmark gebildet
Ÿ         In Milz und Leber abgebaut
Ÿ         Bewegen sich aktiv fort und können so mit Adern verlassen
Ÿ         Entdecken und vernichten von Fremdkörper, Antigene (Viren, Bakterien)
Ÿ         Sie nehmen Fremdkörper auf und verdauen sie
Ÿ         Fresszellen
Ÿ         Kurz ledig
Ÿ         Erhöhte Leukozyten = Infektion
 
 
 
 
 
Thrombozyten
 
Ÿ         Kleinster fester Bestandteil
Ÿ         Sind kernlos und unregelmäßig geformt
Ÿ         Werden aus sehr großen Zellen im roten Knochenmark gebildet (der Plattenknochen)
Ÿ         Sie sind maßgeblich an der Blutgerinnung beteiligt
Ÿ         Bei Zerstörung (mechanisch) “Prellung” oder bei verlassen der Blutbahn (Verletzung), zerfallen sie und setzen einen Wirkstoff frei der die Blutgerinnung einleitet.
Ÿ         Normal gerinnt das Blut nach 5-9 Minuten
Ÿ         Über der Wunde entsteht ein festes Gerinnsel (Blutkuchen)
Ÿ         Bluter = Hämophilie
 
 
Blutplasma
 
Ÿ          Wässrige Lösung
Ÿ         90% Wasser
Ÿ         7-9% lösliche Eiweiß
Ÿ         0,1% Trauenzucker
Ÿ         0,5% Fett (Fibrinogen/Antikörper)
Ÿ         Ca 1% Salze (Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium)
 
Ÿ         Die in der Zelle entstehenden Stoffwechselprodukte befinden sich auch im Blutplasma
Ÿ         Antikörper sind von dem weißen Blutkörperchen gebildete Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger
Ÿ         Plasma ohne Fibrinogen = Serum
 
 
 
 
Blutgruppe - Rhesusfaktor
 
Es gibt 4 Blutgruppen
 
Bekommt ein Mensch mit der Blutgruppe A, Spenderblut B, verklumpt das Spenderblut sofort, da Antigen a und Antikörper A zusammen treffen.
 
Ÿ         85% der Europäer sind Rhesusfaktor positiv
Ÿ         15% sind Rhesusfaktor negativ
 
Ein Mensch mit Rhesusfaktor positiv bildet gegen Rhesusfaktor negativ Antikörper, die das negative Blut zerstören. Hämolys = Auflösung des Blutes
 
Mama                                    Kind
Rhesus +                               Rhesus -
 
Bei der Geburt bekommt die Mama eine geringe Menge Babyblut gegen das sie Antikörper bildet. Beim zweiten einer zweiten Schwangerschaft, wo das entstehende Kind wieder Rhesusfaktor negativ ist, wandern sie Antikörper des Blutes der Mutter in das entstehende Kind und verursachen dort Schäden bis hin zum Tod.
Heute verabreicht man nach der Geburt der Mutter einen Wirkstoff gegen die Antikörper.
 
Abwehrsystem - Immunsystem
 
Ÿ         Entartete Zellen des eigenen Organismus (Krebszellen)
 
 
Antigen
 
Ÿ         Fremdkörper (Bakterien) erkennen und vernichten
 
Physikalische Abwehr
 
Ÿ         Hornhaut und Oberhaut
Ÿ         Herausspülen von Krankheiten über die Tränenflüssigkeit, Ausniesen, Aushusten
 
Chemische Abwehr
 
Ÿ         Das Abtöten der Krankheitserreger mit der Wirkung von Speichel, Magensäure oder Sekrete der verschiedenen Schleimhäute in Nase, Rachen, Bronchien und Vagina.
 
Unspezifische Abwehr
 
Ÿ         Phagozyten (Fresszellen)
Ÿ         Granulozyten (wenige Tage)
Ÿ         Monozyten (einige Monate)
 
Sie entwickeln sich aus einer Stammzelle im Knochenmark. Granulozyten gehen bei der Phagozytose kaputt.
 
 
 
 
Lymphsystem
 
Ÿ         Abgeschlossene Lymphknoten
Ÿ         Weit verbreitete Lymphbahnen
 
Dor werden die Zellen für ihre Aufgaben spezialisiert und zu ihrem “Einsatzort” transportiert.
Thymusdrüse, Knochenmark, Mandeln, Lymphknoten und Blinddarm produzieren eine Gruppe von Leukozyten, die als Lymphozyten bezeichnet werden.
 
 
 
Lymphknoten
 
Ÿ         Sie filtern Fremdstoffe aus dem Blut
Ÿ         Gedächtniszellen speichern “ das Rezept” zur Herstellung der Antikörper
Ÿ         So das bei einem erneuten Angriff eine “Armee” bereitsteht
Ÿ         So kann der Krankheitserreger nicht mehr in den Organismus eindringen
Ÿ         Der Mensch ist immun gegenüber einer Krankheit
Ÿ         Der Helfer- T- Zelle steht die Supressor-Zelle (Hemmzelle) gegenüber .zum abschwächen der Antwort
Ÿ         Aktivierende und hemmende Zellen stehen im Verhältnis 1:3
Ÿ         So ist die Aktivität des Immunsystems unter Kontrolle.
 
Lymphsystem des Menschen
 
Stammzellen werden zu B-Lymphozyten
Monozyten geben ab Vermittlerstoffe dann kommen Helfer -T- Zellen aktivieren B-Lymphozyten umwandel zu Plasma umwandel zu Antikörper umwandeln zu Gedachtniszellen
 
AIDS
 
Das AIDS-Virus ist in der Lage, eingedrungene Krankheitserreger “auszuschließen” und sich in ihm zu vermehren.
Je mehr Helfer -T- Zellen vom AIDS-Virus befallen werden, desto träger wird das Immunsystem.
 
 
 
 
 
Aktive und passive Immunisierung
 
Man wird schon als Baby geimpft gegen bestimmte Krankheiten z.B. Mums, Masern, Röteln usw. Oder man bekommt sie, aber dann nur ein mal in seinem Leben. Wieso das?
 
Ein Kind erkrankt an Masern, das Immunsystem kämpft dagegen an. Nach der Infektion dauert es eine gewisse Zeit = Inkubationszeit , bis die Krankheit ausbricht. Wenn die Krankheit ausbricht macht sie sich mit ihren Symptomen bemerkbar. Nach einiger Zeit werden die Symptome weniger und der Gesundheitsprozess setzt ein, da das Immunsystem reagiert hat. Im Organismus haben sich Gedächtniszellen gebildet. Kommt es wieder zu einer Infektion mit dem selber Erreger weis das Immunsystem gleich welche Antikörper es brauch.
 
Impfung
 
Aktiven Impfung
 
Ÿ         Dem Menschen werden abgeschwächte Bakterien und Viren gespritzt.
Ÿ         Das Immunsystem reagiert wie bei einer echten Infektion und bildet Gedächtniszellen
 
Passiven Impfung
 
Ÿ         Der Körper ist bereits infiziert
Ÿ         Antikörper in höherer Dosis werden verabreicht
Ÿ         Man hilft dem erkrankten Organismus so lange bis das Immunsystem aktiv werden kann
 
Blutkreislauf - Herz
 
Ÿ         Geschlossener Kreislauf
Ÿ         Lungenkreislauf (klein) Herz à Lunge à Herz
Ÿ         Körperkreislauf
Ÿ         Kopfbereich
Ÿ         Extremitäten
Ÿ         Magen - Darm - Trakt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arterien - Venen - Kapillaren
 
                                               Arterien (Blut geht weg vom Herzen)
 
Adern                                     Venen (bringt Blut zum Herzen)
 
                                               Kapillaren à versorgt Zellen mit Sauerstoff und                                                                        Nährstoffen.                                                                                                             Zellstoffwechselprodukte werden dort                                                                 hin abgegeben. Vereinigen sich zu                                                              großen Gefäßen bzw. verzweigen                                                                        sich vielfach aus größeren Adern.
 
Arterien und Venen
 
Ÿ         3 Zelllagen
Ÿ         Innerste Zellen sind glatt, um die Reibung des Blutes herabzusetzen
Ÿ         Mittelschicht glatte Muskulatur
                        à Arterien stark ausgebildet
                        à Venen schwach ausgebildet
Ÿ         Derbe Bindegewebsschicht für Elastizität und Festigkeit
Ÿ         Veneninnenseite hat taschenförmige Klappen zum Herzen offen(Taschenklappen) So kann kein Blut zurück
Ÿ         Die großen Venen die zum Herzen führen, liegen in der Nähe von Muskeln, durch Kontraktion wird das Blut zum Herzen transportiert
Ÿ         Arterien haben einen gut ausgebildeten Ringmuskel, durch die Kontraktion wird das Blut vom Herzen weg transportiert. Die Kontraktionen nehmen wir als Puls war.
Ÿ         Hauptarterie = Aorta
Ÿ         Pro Kontraktion werden ca. 70ml Blut ausgeschüttet
Ÿ         Liegen Arterien und Venen nebeneinander, so wirken die Kontraktionen der Arterien auch auf die Venen, so das dort auch ein Blutfluss besteht         
Ÿ         Venen und Arterien werden durch ein Kapillarnetz verbunden
Ÿ         Kapillare à  Haargefäße mit einschichtiger Zelllage. Hier findet                    der Stoffaustausch statt.
Ÿ         Kapillarnetze gibt es noch in:
Ÿ         Lungen
Ÿ         Leber
Ÿ         Milz
Ÿ         Hirn   
Ÿ         Niere
Ÿ         Dünndarm
 
 
 
 
 
Das menschliche Herz
 
Ÿ         Herzbeutel mit Flüssigkeit umgibt das Herz
Ÿ         Herzscheidewand trennt es in zwei Herzhälften
Ÿ         Jede Herzhälfte ist in eine Vorkammer u. Hauptkammer unterteilt
Ÿ         Vor- und Hauptkammer sind durch Segelklappen getrennt, die wie ein Ventil wirken.
Ÿ         Das Adernnetz des Herzens heißt Herzkranzgefäße
Ÿ         Werden die Herzkranzgefäße durch Fettablagerungen verengt, wird das als Herzinfarkt bezeichnet
Ÿ         Der Sinusknoten steuert den Herzschlag
Ÿ         Versagt dieser Pulsgeber muss ein Herzschrittmacher eingesetzt werden
 
 
 
Blutstrom
 
Von der oberen Hohlvene à rechten Vorkammer, durch die Kontraktion der VK rechts à rechte Hauptkammer, Kontraktion der HK recht à Lunge (sauerstoffarmes Blut) à linke Vorkammer, durch Kontraktion der linken VK à linke Hauptkammer à Aorta à Körperkreislauf.
 
Das Atmungssystem
 
Die äußere Atmung
 
Ÿ         In den Arterien, die zum Körper führen wird der CO² gehalt im Blut gemessen.
Ÿ         Steigt der Wert in einen bestimmten Bereich, wird die Atemfrequenz erhöht (Anstrengung)
 
Lunge
 
Ÿ         Zwei Lungenflügel die vom Zwerchfell bis zum Schlüsselbein reichen
Ÿ         Der rechte Lungenflügel besteht aus drei Lappen
Ÿ         Der linke Lungenflügel besteht aus zwei Lappen
Ÿ         Die Lunge wird vom Lungenfell umkleidet
 
Atemwege - Bau der Lunge
 
Ÿ         Luft wird durch Nase und Mund aufgenommen
Ÿ         Dann gelangt sie in den Nasen-Rachen-Raum
Ÿ         Von dort aus in den knorpeligen Kehlkopf, dort sitzen die Stimmbänder, die zwischen sich die Stimmritze frei lassen
Ÿ         Dann geht die Luft in die Luftröhre
Ÿ         Die Bronchien schließen an die Luftröhre an
Ÿ         Die Bronchien verzweigen sich in eine Baum
Ÿ         Die letzten feinsten Verzweigungen sind die Lungenbläschen (Aveolen)
 
 
Ÿ         Die eingeatmete Luft besteht aus:
Ÿ         21% Sauerstoff
Ÿ         78% Stickstoff
Ÿ         0,03% CO²
Ÿ         Ca. 1% Edelgase
 
Ÿ         Diese Luft gelangt in die Lungenbläschen
 
Sinnesorgane des Menschen
 
Haut
 
Ÿ         Reiz-Reaktions-Schema
Ÿ         Reiz àRezeptoren à afferente Fasern à Gehirn efferente Fasern à Effektor à Reaktion
 
Auge
 
Ÿ         Augenbrauen leiten das salzige Schwitzwasser zur Seite
Ÿ         Augenlieder schützen das Auge vor grellem Licht und vor mechanischen Verletzungen
Ÿ         Wimpern verschließen bei feinster Berührung reflexartig das Auge
Ÿ         Die salzige Tränenflüssigkeit, reinigt ständig die Hornhaut und hält das Auge feucht
 
Ÿ         Lederhaut à                   Sie umschließt fast vollständig das Auge und                                                    stützt und schützt es.
Ÿ         Adernhaut à                  Sie versorgt das Auge mit den nötigen Nährstoffen
Ÿ         Netzhaut à                     In ihr wird das auftreffende Licht in Nervenimpulse                                      umgewandelt. Sie enthält Lichtsinneszellen
Ÿ         Gelber Fleck à              Dort befindet sich die größte Dichte an Sehzellen.                                            Er ist hauptsächlich für die Farbwahrnehmung                                                       zuständig
Ÿ         Blinder Fleck à             Ist die Stelle an der der Sehnerv und die                                                 Blutgefäße in das Auge eintreten
Ÿ         Sehnerv à                      Er teilt dem Gehirn Signale mit. Wie das Signal auf                                          der Linken Gesichtshälfte an die rechte                                                               Gehirnhälfte geschickt werden
Ÿ         Glaskörper à                 er füllt das Auge zwischen Linse und Retina mit                                          seinem gallertartigen Glaskörper aus und gibt dem                                          Augapfel so seine Form
Ÿ         Kammerwasserà          Es enthält Nährstoffe für Linse und                                                                 Hornhautendothel. Es dient der Entfernung von                                      potentiell schädigender Agenzien auf dem                                                   Augeninneren
Ÿ         Hornhaut à                     Eine klar und regelrecht benetzte Hornhaut ist eine                                     notwendige Vorraussetzung für das scharfe sehen
Ÿ         Linse à                           Die richtige Krümmung der Linse entscheidet wie                                            scharf man sehen kann. Einstellung auf die                                                  Entfernung
Ÿ         Linsenbänder à            Sie sind das Verbindungsstück zwischen Linse                                                und Zillarmuskel und helfen so mit bei der                                                            Variation der Krümmung der Linse
Ÿ         Zillarmuskel à                er kann die Krümmung der Linse variieren
Ÿ         Iris à                               Sie ist die durch Pikmente gefärbte Blende des                                          Auges. Sie reguliert den Lichteinfall in das Auge
 
Das Ohr
 
Ÿ         Außenohr à Ohrmuschel, Gehörgang, am Ende dessen sitzt das Trommelfell, das Außenohr und Mittelohr voneinander trennt 
Ÿ         Mittelohrà Gehörknöchelchen = Hammer, Ambos und Steigbügel
                    à Verbindung zum Nasen-Rachen-Raum = Eustachische Röhre
 
Ÿ         Innenohr  à Schneck + Gehörorgan (Cortisches Organ)
                        à Bogengänge (Labyrind)
                        à Vorhof = Verbinung von Schnecke und Bogengänge, dort                   liegt das Lagesinnesorgan
                        à In den Bogengängen liegt das Drehsinnesorgan
 
Legesinnorgan
 
Ÿ         Informiert den Menschen über die Haltung des Kopfes
Ÿ         Es besteht aus Gallerthügeln, in die Sinneshärchen hineinragen
Ÿ          Durch Neigung des Kopfes verlagern sich der Gallerthügel auf die selbe Seite und die Sinneshärchen nehmen es wahr und leiten die Reize über Nervenfasern zum Hirn
 
Drehsinnorgan
 
Ÿ         Liegt im Bogengang des Innenohres
Ÿ         Wird der Kopf gedreht, so findet aufgrund der Trägheit der Lymphflüssigkeit Strömungen in den Bodengängen statt.
Ÿ         Die Flüssigkeit drück den Wimpernschopf zur Seite, die Sinneszellen werden gereizt, dies wird über Nervenfasern dem Hirn gemeldet
Ÿ         Hält der Mensch nach einer längeren Drehung plötzlich an, so bewegt sich die Flüssigkeit weiter, dadurch entsteht das Schwindelgefühl
 
 
Ÿ         Die menschliche Haut
 
Ÿ         Schützt vor Verletzungen
Ÿ         Sie besitzt Tast- und Temperatursinneszellen
Ÿ         1/6 des menschlichen Körpergewichtes ist Haut
Ÿ         Oberhaut
Ÿ         Lederhaut
Ÿ         Unterhaut
 
 
 
Oberhaut
 
Ÿ         Hornhaut
Ÿ         Zapfen + Keimschicht, hier werden die Pigmente gebildet
Ÿ         Haare und Nägel sind Horngebilde der Oberhaut
Ÿ         Haare entstehen durch zapfenförmige Wucherungen der Keimschicht
 
Lederhaut
 
Ÿ         Ist bedeutend dicker wie die Oberhaut
Ÿ         In ihr liegen Nervenfasern, Tast- und Temperatursinneszellen
Ÿ         Sie ist stark durchblutet
 
Unterhaut
 
Die Unterhaut oder Subcutis besteht aus lockerem Bindegewebe, in das wie kleine Kissen Fettpolster eingelagert sind. Sie dienen der Wärmeisolierung des Körpers. Durchzogen wird das Bindegewebe von Ausläufern der festen Fasern der Lederhaut. Diese Fasern sind direkt mit der unter der Unterhaut liegenden Körperfaszie verbunden. So haben sie die Funktion von Haltebändern, die die Haut mit dem darunterliegenden Gewebe verbinden. Je nachdem, wie stark diese Haltebänder entwickelt sind, läßt sich die Haut auf ihrer "Unterlage" verschieben, z. B. auf dem Handrücken, oder nicht verschieben, z. B. unter der Fußsohle.
 
Das Verdauungs- und Urogenitalsystem
 
Nährstoffe
 
Nahrung à Fett, Eiweiß und Kohlenhydrat
 
Eiweiß
 
Ÿ         Wasserlöslich
Ÿ         Aus Aminosäuren zusammengesetzt
Ÿ         Kann nicht im Organismus gespeichert werden
 
Kohlenhydrate
 
Ÿ         Können nur von Grünpflanzen im Vorgang der Photosynthese gebildet werden
Ÿ         Die Zucker sind einfache Kohlenhydrate
Ÿ         Einfachzucker (Monosaccharide)
Ÿ         Traubenzucker (Glukose)
Ÿ         Zweifachzucker (Disaccharide)
Ÿ         Vielfachzucker (Polysaccharide)
 
Ÿ         Zellulose ist ein aus Traubenzuckermolekülen aufgebautes Riesenmolekühl
Ÿ         Zellulose ist Ballaststoff für den Menschen
Ÿ         Kohlenhydrate sind Energielieferanten
 
Fette
 
Ÿ         Sind Reservestoffe
Ÿ         Werden aus überschüssigen Kohlenhydraten aufgebaut und in der Unterhaut und der Leber gespeichert
Ÿ         Sind wasserlöslich
Ÿ         Werden bei der Verdauung in die Bestandteile Glycerin und Fettsäuren umgewandelt
 
Mineralstoffe
 
Ÿ         Sind unentbehrliche Bausteine in bestimmten Geweben z.B. Knochen, Zähne
Ÿ         Kalzium, Natrium, Kalium, Phosphor und Magnesium alles in Form von Salzen
 
Spurenelemente
 
Ÿ         Eisen-, Kupfer-, Mangan-, Jod-, Flour- und Chlorverbindungen
Ÿ         Für die Deckung ist eine gemischte Kost aus tierischer und pflanzlicher Nahrung zum empfehlen
 
Vitamine
 
Ÿ         Können nur Pflanzen bilden
Ÿ         Sind im zusammen spiel mit Enzymen
Ÿ         Enzyme beschleunigen die Stoffwechselreaktion
Ÿ         Enzyme wirken in niedriger Konzentration
Ÿ         Sie gehen unverändert aus der Reaktion hervor
 
Gewürze
 
Ÿ         Sind Geschmacksverstärker
Ÿ         Wecken den Appetit und steigern die Produktion der Verdauungssäfte
 
Verdauungsorgane
 
Ÿ         Mund à mechanische Zerkleinerung
Ÿ         Zungeà knetet durch
Ÿ         Speichel à befeuchtet
Ÿ         Stärke wird bereits im Mund gespalten
Ÿ         Das im Speichel enthaltene Ptyalin wandelt Stärke in Malzzucker zum
Ÿ         Kehlkopf à Speiseröhre
Ÿ         Speiseröhre à ist ein faltiger Schlauch aus glatter Ringmuskulatur
Ÿ         Vor der geschluckten Nahrung erschlafft der Muskel, dahinter zieht er sich zusammen (Peristaltik)
Ÿ         Der Magen ist sackartig
Ÿ         Der Magenausgang heißt Pförtner
Ÿ         Die Magenwände sind muskulös
Ÿ         Durch die Kontraktionen wird der Magenbrei durchgeknetet
Ÿ         Die Drüse der Magenschleimhaut produziert täglich 1,5-2 Liter Magensaft
Ÿ         Er besteht aus 0,5%iger Salzsäure und das eiweißspaltende Pepsin
Ÿ         Salzsäure tätet Bakterien und läst Milcheiweiß gerinnen
Ÿ         Pepsin spaltet lange Eiweißmoleküle in kleinere
Ÿ         Der Dünndarm ist etwa 3m lang
Ÿ         Der erste Abschnitt ist der Zwölffingerdarm
Ÿ         Dort mündet der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse und der Leber
 
Ÿ         Die Gallenblase sammelt Gallensaft, der die wasserlöslichen Fette in kleine Tröpfchen zerlegt (emulgiert)
Ÿ         Der Bauchspeichel enthält kohlenhydrat- , eiweiß-, und fettspaltende Enzyme
Ÿ         Amylase macht Stärke zu Malzzucker (Maltose)
Ÿ         Maltase macht Maltose zu Traubenzucker (Glukose)
Ÿ         Die Dünndarmwand ist mit zahlreichen Zotten besetzt = Dünndarmzotten, die die aufgespaltete Nahrung aufnehmen und sie über die Pfortader zur Leber transportieren
Ÿ         Dort werden eventuelle Giftstoffe abgebaut
Ÿ         Überschüssige Kohlenhydrate werden in der Leber zu Glykolen (Reservestoff)
Ÿ         Der im Dickdarm eingeleitete Speisebrei enthält fast keine verdaubaren Stoffe mehr
Ÿ         Reste von Kohlenhydraten und Eiweiß werden von Bakterien, die im Dickdarm leben, zersetzt
Ÿ         Hauptaufgabe es Dickdarms ist es, das Wasser zurück zu gewinne
Ÿ         Der Endabschnitt ist der Mastdarm, dort wird der Kot geformt
Ÿ         Der Kot wird über den After ausgeschieden
 
 
Die Harnorgane
 
Ÿ         Die Leber wandelt die giftigen Stoffe aus dem Blut in Harnstoff und Harnsäure um
Ÿ         Die Nieren reinigen das Blut
Ÿ         Versagen die Nieren führt das zu einer Selbstvergiftung des Körpers
Ÿ         Dialyse = Reinigung des Blutes durch eine Maschine
Ÿ         Am oberen Ende der Nieren liegen die Nebennieren (Hormondrüse)
Ÿ         Sie bilden das Adrenalin
 
 
Nephron
 
Ÿ         Je Niere ca. 1 Million
Ÿ         Es beginnt mit der Bowmanschen Kapsel, sie besitz ein gewundenes Harnkanälchen, dies mündet in einem Sammelröhrchen
Ÿ         Feine zuleitende Arterien bilden ein Knäul aus Kapillaren =Glomerulus
Ÿ         Henlesche Schleife
Ÿ         Täglich werden 1500 bis 1800 Liter Blut gereinigt
Ÿ         Man bezeichtet diese wässrige Lösung, die Salze, Stoffwechselprodukte und Nährstoffe enthält Primärharn
Ÿ         Täglich treten zwischen 150-170 Liter in die Bowmansche Kapsel und von dort in die Harnkanälchen
Ÿ         Dort wird Wasser und verwertbare Stoffe dem Primärharn entzogen
Ÿ         Im absteigenden Ast der Henleschen-Schleife wird der Harn weiter konzentriert
Ÿ         Im aufsteigenden werden Salze entzogen
Ÿ         Im absteigenden Sammelröhrchen bekommt der Harn seine endgültige Konzentration
Ÿ         Dann wird der Harn zum Nierenbeckenboden gebracht und von dort Tröpfchen weise in den Harnleiter und zur Harnblase weitergeleitet
Ÿ         In der Harnblase sammeln sich täglich 1,5 Liter Endharn
 
Die Geschlechtsorgane des Menschen
 
Männlich
 
Ÿ         Hoden à dort liegen die Ursamenzellen, aus denen sich die Spermien              bilden
Ÿ         Nebenhoden à dort werden die Spermien gesammelt
Ÿ         Samenleiter à  Im Endabschnitt der Samenleiter münden die paarigen                              Bläschendrüsen
Ÿ         Sie durchzieht die Prostata
Ÿ         Sie mündet in der Harnröhre
 
Samenflüssigkeit à Spermien, Sekret der Nebenhoden, Bläschendrüsen und                               Prostata
 
Weiblich
 
Äußere
Ÿ         Scheidenlippen
Ÿ         Klitoris (Kitzler)
 
Inneren
Ÿ         Eierstöcke (Ovarien)
Ÿ         Eileiter
Ÿ         Gebärmutter (Uterus)
Ÿ         Scheide (Vagina)
 
Eierstöcke
 
Ÿ         Dort liegen die Eizellen
Ÿ         Die Eizelle wird vom Eibläschen (Folikel) umhüllt
Ÿ         Beim Eisprung platzt das Bläschen und entlässt die reife Eizelle in den Eileiter
Ÿ         Vom Eileiter geht es in die Gebärmutter
Ÿ         Im Eileiter kann die Eizellen von einer männlichen Keimzelle befruchtet werden
 
 
Ÿ         Die befruchtete Eizelle nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein
Ÿ         Wird sie nicht befruchtet, wird sie mit der Lösung der Schleimhaut ausgespült (Menstruation)
 
 
Der weibliche Zyklus
 
Ÿ         Die Hypophyse leitet mit dem follikelstimulierenden Hormon (FSH) das Heranreifen der Eizelle ein
Ÿ         Die Hypophyse produziert das luteinisierende Hormon (LH)
Ÿ         Steht FSH und LH in einem bestimmten Konzentrationsverhältnis, kommt es zum Eisprung
Ÿ         Jetzt wird von der Hypophyse das luteotrope Hormon (LTH), das den Gelbkörper enthält, gebildet
Ÿ         Der Gelbkörper muss während der ganzen Schwangerschaft aufrechterhalten werden
Ÿ         Die Eizelle produziert Östrogene, die das FSH Produktion hemmt und die LH Produktion fördert
Ÿ         Ist der Gelbkörper enstanden, so werden Östrogene und Progesteron ausgeschüttet
Ÿ         Progesteron wirkt hemment auf FSH und LH
Ÿ         Östrogene bewirken den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
 
Zoologie
 
Das Reich der Tiere ist in das Unterreich der Einzeller (Protozoa) und das der Vielzeller (Metazoa) unterteilt.
 
Reich à Tierreich
Unterreich à Vielzellige Tiere
Klasse à Säugetiere (Mammalia)
Ordnung à Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung à Landraubtiere (Fissipedia)
Familie à Hund (Canidae)
Gattung à Wölfe, Schakal (Canis)
Art à Wolf (Canis lupus)
 
Wirbellose Tiere
 
Einzeller
 
Ÿ         Erfüllt alle lebensnotwendigen Aufgaben
Ÿ         Nahrung aufnehme
Ÿ         Verarbeiten
Ÿ         Stoffwechselprodukte auscheiden
 
Ÿ         Bewegen sich aktiv fort um an Nahrung und an Orte mit guten Lebensbedingungen zu kommen
Ÿ         Vermehren sich geschlechtlich oder ungeschlechtlich
Ÿ         Einzeller sind meist nur unter dem Mikroskop zu sehen
 
Das Pantoffeltierchen (Paramaecium)
 
Ÿ         Bekommt seine Form durch einen elastischen Membran
Ÿ         Seine Oberfläche ist mit viele Wimpern bedeckt, die zur Fortbewegung dienen
Ÿ         Seitlich ist das Mundfeld
Ÿ         Durch die Bewegung der Wimpern wird eine Strömung zum Mundfeld erzeugt
Ÿ         Die Nahrung gelangt zum Grunde des Mundfeldes = Zellschlund
Ÿ         Die Nahung wird dort in Bläschen eingeschlossen und verdaut
Ÿ         Die Nahrungsbläschen wandern gezielt zum Zellafter
Ÿ         Pulsierende Bläschen = Vakuolen, pumpen überschüssiges Wasser nach außen
Ÿ         Im Plasma eingebettet liegt der Großkern und daneben der Kleinkern
Ÿ         Es ist eine geschlechtliche und ungeschlechtliche Vermehrung möglich
Ÿ         Pantoffeltierchen reagieren auf unterschiedliche Umweltreize
Ÿ         Bei zu starken Reizen reagieren sie mit dem Ausstoßen von Eiweißfäden
 
Vielzeller (Metazoa)
 
Ÿ         Der Süßwasserpolyp gehört zu der Gruppe der Nesseltier und lebt in heimischen, sauberen Gewässern.
Ÿ         Andere Nesseltier sind Quallen, Korallen, Seeanemonen und Seefedern
Ÿ         Nesseltiere bestehen aus einer äußeren Zellschicht (Ektoderm) und einer inneren Zellschicht (Entoderm)
Ÿ         Zwischen den Zellverbänden werden bei vielen Arten unterstützende Elemente ausgebildet.
Ÿ         Quallen à haben feste Gallerte
Ÿ         Korallen à haben festen Kalk
Ÿ         Organe der Tiere sind die Fangarme, sind meist radial um die Körperachse angeordnet
Ÿ         Der Urmund ist die einzige Körperöffnung
Ÿ         Er dient als Mund, After und eventuell als Ausgang für Geschlechtsprodukte
Ÿ          Der Urdarm ist für die Verdauung und für die Verteilung der Nährstoffe zuständig
Ÿ         Typisch für Nesseltier sind die Nesselzellen im Ektoderm.
Ÿ         Aufgabe Nahrungserwerb und Abwehr von Fressfeinden
Ÿ         Ektodermale Nervenzellen nehmen Reize aus der Umwelt wahr
Ÿ         Muskelzellen im Ektoderm ermöglichen eine aktive Fortbewegung
Ÿ         Vermehrung ist geschlechtlich und ungeschlechtlich möglich
Ÿ         Befruchtung findet meist im Muttertier statt
Ÿ         Eine bewimperte Laver verlässt den Polyp, setzt sich fest und wächst zum fertigen Tier aus
Ÿ         Bei ungeschlechtlicher Vermehrung bildet sich seitlich am Polyp Ausstülpungeb (Knospen), die zu kleine Polypen werden
Ÿ         Der Junge Polyp kann sich lösen oder es bilden sich ganze Polypenstöcke
Ÿ         Der Generationenwechsel, stellt den Wechsel von einer geschlechtlichen und einer ungeschlechtlichen Generation, dar
Ÿ         Polyp erzeugt (durch Knospung) à ungeschlechtliche Quallen, die bilden Geschlechtsprodukte = männliche und weibliche Keimzellen. Aus einer befruchteten Eizelle wird eine Larve à Polyp = nächste Generation
 
 
Gliedertiere (Artikulata)
 
Ÿ         Ringelwürmer und Gliederfüßler bilden den größten Tierstamm
 
Regenwurm
 
Ÿ         Körper ist in einzelnen Abschnitte aufgeteilt à Segmente
Ÿ         In den beiden vorderen Abschnitten liegen Mundöffnung und Gehirn
Ÿ         Im hintersten Abschnitt liegt der After
Ÿ         Haut ist drüsenreich und bietet kaum einen Verdunstungsschutz
Ÿ         Auf der Bauseite sind Tasche mit Borsten zum sich auf dem Boden verankern
Ÿ         Der Teilbereich, der drüsenreich und verdickt ist wird das Clitellum bezeichnet
Ÿ         An diesem Bereich legen sich die zwittrigen Würmer aneinander und tauschen Geschlechtsprodukte aus
Ÿ         Vom Gehirn aus laufen zwei Hauptnervenbahnen, die in jedem Segment miteinander verbunden sind, auf der Bauchseite (Strickleiter)
Ÿ         In seiner Haut liegen Lichtsinneszellen, die hell und dunkel unterscheiden
Ÿ         Der Darm ist ein gerades Rohr
Ÿ         Zur Fortbewegung dient ein Hautmukelschlauch
Ÿ         Verengt sich der Schlauch durch Kontraktion der Ringmuskulatur, so streckt sich das Tier
Ÿ         Mit der Längsmuskulatur verkürzt sich das Tier
Ÿ         Er ernährt sich von alle verwertbaren Substanzen im Boden
Ÿ         Die Nahrung nimmt er auf in dem er sich durch den Boden frisst, das aufgenommene verdaut und das unverwertbare wieder ausscheidet
 
Gliederfüßler
 
Ÿ         Zu ihnen zählen à Krebse, Insekten und Spinnen
Ÿ         Sie sind in Kopf, Brustteil und Hinterleib gegliedert
Ÿ         Sie haben gegliederte Extremitäten
Ÿ         Sie dienen zu Fortbewegung, Nahrungserweb und Reizwahrnehmung
Ÿ          Sie haben ein äußeres Skelett= Chitinpanzer
Ÿ         An Gelenkstellen ist der Panzer dünner, weicher und gut beweglich
Ÿ         Der Panzer kann nichts mitwachsen, daher müssen sich Wachstumsfähige Tiergruppen z.B. Spinne , häuten
Ÿ         Sie besitzen ein Strickleiternervensystem
Ÿ         Im Kopfbereich sind die Nervenbahnen knotenartig verdickt
Ÿ         Sie haben Komplexaugen, die meist farbtüchtig sind und das für den Menschen unsichtbare ultraviolette Licht wahrnehmen können
Ÿ         Ihr Blut ist meisten farblos und wird mit der Körperflüssigkeit als
Hämolymphe bezeichnet
Ÿ         Herz schlauchförmig
Ÿ         Blutkreislauf nicht geschlossen
Ÿ         Atemorgan Landtiere à Tracheen = stark verzweigtes Röhrensystem in dem die Atemgase transportiert werden
Ÿ         Sie bestehen aus chitinisierten Ringmuskulatur
Ÿ         Normalerweise getrennt Geschlechtlich
 
Ÿ         Aus unbefruchteten Eizellen entsteht die männliche Generation = Parthenogenese z.B. bei Honigbienen
Ÿ         Käfer sind die größte Ordnung der Insekten
Ÿ         Besitzen 2 Paar Flügel, die vorderen sind als chitinige Deckflügel ausgebildet, drunter sind die dünn, häutigen Flugflügel
Ÿ         Der Kopf trägt die Mundwerkzeuge, die entsprechend der Nahrungsaufnahme gestaltet sind
Ÿ         Die Fühler sind mit hoch sensiblen Sinneszellen (Sinnesgruben) ausgestattet
Ÿ         Seitlich am Kopf sitzen zwei große Facettenaugen
Ÿ         Facettenaugen à rund, unbewegliche Lichtsinnesorgane, bestehen aus bis zu 6000 Einzelaugen
Ÿ         Es bildet sich aus vielen Einzelbildern ein mosaikartiges, gerastertes Gesamtbild
Ÿ         Am Brustabschnitt entspringen die beiden Flügelpaare und die drei Beinpaare
Ÿ         An den Seiten der Hinterleibsringe liegen die Öffnungen der Tracheen, die durch feine Härchen vor eindringendem Schmutz schützen
Ÿ         Sie sind getrenntgeschlechtliche Tiere
Ÿ         Die Weibchen legen eine große Zahl Eier ab aus denen sich Larven entwickeln
Ÿ         Das Larvenstadium des Maikäfers beträgt 4 Jahre
Ÿ         Dann verpuppt sich der Engerling, dieser Vorgang wird hormonell gesteuert
Ÿ         Nach einiger Zeit schlüpft ein erwachsenes Tier
Ÿ         Man bezeichnet diese Entwicklung, mit verändern der Gestallt, Metamorphose
 
 
Wirbeltiere - allgemeine Baupläne und Besonderheiten
 
Allgemeine Merkmale
 
Ÿ         Wirbeltierkörper ist gegliedert in à Kopf, Rumpf und Schwanz
Ÿ         Kopf à Gehirn, Augen, Ohren, Geschmacks- und Geruchssinnesorgane und die Mundhöhle. Der kopf ist nicht immer geschlossen z.B. Fisch und viele Tiere habe Gebisse die mit Zähnen besetzt sind
Ÿ         Rumpf à gliedert sich in Brust und Eingeweidetrakt, der meist vom Becken geschützt ist. Lungen, Herz und Leber werden geschützt von den Rippen. Vom Rumpf geht die Bildung der Extremitäten
Ÿ         Die Wirbelsäule ist das Achsenskelett = Innenskelett
Ÿ         Die einzelnen Wirbelkörper sind gegeneinander beweglich
Ÿ         Knorpelige Bandscheiben schützen vor Abrieb
Ÿ         Die Wirbelsäule komplett gibt dem Tier Halt und ermöglicht machen einzelnen Tiergruppen die aufrechte Körperhaltung
Ÿ         Im knöchernen Wirbelkanal liegt das Rückenmark
Ÿ         Zwischen den Wirbelkörpern treten Nerven zu den einzelnen Organen aus
Ÿ         Die Rippen bilden im oberen Rumpfabschnitt zusammen mit dem Brustbein, den Brustkorb
 
Ÿ         Die meisten Tier haben zwei Paar Extremitäten, dies können Arme, Beine Flügel oder Flossen sein
Ÿ         Über Schulter- oder Beckengürtel sind sie mit dem Rumpf verbunden
Ÿ         Der Bauplan der Extremitäten, egal ob Land- oder Wasserwirbeltier ist ähnlich
 
Im Laufe der Evolution wurde dieser Grundbauplan bei vielen Tieren umgebildet. 
 
Ÿ         Die Haut der Wirbeltiere besteht aus Oberhaut (Epidermis) und Unterhaut (Dermis)
Ÿ         Die Epidermis ist immer mehrschichtig, sie ist ein Abschlußgewebe und schützt vor mechanischen Verletzungen, eindringen von Bakterien und Austrocknung
Ÿ         In die Haut sind oft Drüsen (Talk- und Schweißdrüsen) und Sinneszellen (Tast- und Temperatursinn) eingesenkt
Ÿ         Die Haarwurzel für die Haare bzw. das Fell liegen auch in der Haut
Ÿ         Die Sinneszellen für Geschmack- und Geruchssinn à Chemorezeptoren, liegen in Mundhöhle und Nase
Ÿ         Lichtreize werden durch paarig angelegte Seitenaugen aufgenommen
Ÿ         Die Leistungen der Linsenaugen der Wirbeltiere sind unterschiedlich
Ÿ         Das Ohr ist Sitz der Gehör und Gleichgewichtssinne
Ÿ         Es ist meistens in Inne-, Außen- und Mittelohr gegliedert
Ÿ         Lage der Sinneszellen ist bei allen Wirbeltieren Innenohr
Ÿ         Gehirn und Rückenmark bilden das Zentralenervensystem
Ÿ         Zum vegetativen Nervensystem zählen Bereiche des ZNS und des peripheren Nervensystems
Ÿ         Das somatische, willkürliche Nervensystem versorgt die Skelettmuskulatur und die Sinnesorgane
Ÿ         Das vegetative unwillkürliche Nervensystem sorgt für die Ausgeglichenheit sei inneren Milieus
Ÿ         Das Gehirn ist in Hirnflüssigkeit eingebettet
Ÿ         Nach außen schließt sich die derbe, harte Hirnhaut an, auf die die Schädelknochen folgen
Ÿ         Der Schädel wird von der dicken Kopfschwarte umgeben
 
 
Ÿ         Ein typisches Wirbeltier Gehirn gliedert sich in 5 Teile
Ÿ         Großhirn à Zentrum für Wahrnehmung, willkürliche Bewegung
Ÿ         Zwischenhirn à Schaltstellen zwischen Sinnesorgane und Großhirn, Steuerzentrum für das vegetative Nervensystem, Steuerung des Hormonsystems, Reglung der Körpertemperatur, Reglung des Wasserhaushalts, Sexualtrieb
Ÿ         Mittelhirn àHauptschaltstelle zwischen Sinnesorgan und der Muskulatur, Schlaf-Wach-Zentrum
Ÿ         KleinhirnàGleichgewichtskoordination, Koordination von Bewegungsabläufen
Ÿ         Nachhirn à in ihm entspringen Nerven, die die Kopfregion motorisch versorgen, Reflexzentrum (Schlucken, Husten, Niesen, Atmung) Regelung des Blutkreislaufs)
 
Ÿ         Der Verdauungstrakt ist vergleichbar mit dem des Menschen
Ÿ         Wirbeltiere haben einen geschlossenen Blutkreislauf
 
Fische
 
Ÿ         Zu den Knorpelfischen zählen vor allem Haie, Rochen und Störe.
Ÿ         Ihr Innenskelett ist sehr hart aber knochenfrei
Ÿ         Die Haut wird von vielen oft sehr spitzen Schuppen bedeckt
Ÿ         Ihnen fehlt die Schwimmblase
Ÿ         Ihr stromlinienförmiger, spindelartiger Körper ermöglicht schnelles Fortbewegen
Ÿ         Die gegabelten oder sichelförmigen Schwanzflossen sorgen für Antrieb, Brust- und Bauchflosse dienen zur Steuerung, Rücken- und Afterflosse dienen zum halten des Gleichgewichts
Ÿ         Die meisten Fische atmen durch Kiemen
Ÿ         Das Wasser wird mit dem Mund aufgenommen und strömt an knöchrigen Kiemenbögen, die mit stark durchbluteten Hautausstülpungen besetzt sind vorbei
Ÿ         Auf den Kiemenblättchen findet der Gasaustausch statt à der Sauerstoff aus dem Wasser wird aufgenommen und das Kohlenstoffdioxid wird ans Wasser abgegeben
Ÿ         Knochenfische schweben mit einer Schwimmblase im Wasser
Ÿ         Knöcherne, ziegelartige übereinander angeordnete Schuppen bedecken den gesamten Fischkörper
Ÿ         Auf den Schuppen wird meist eine schleimige Schicht gebildet, die den Reibungswiderstand im Wasser herabgesetzt
Ÿ         Die weiblichen Tiere legen meist viele Eier ab (Laichen) und vom Männchen besamt werden
Ÿ         Fische sind wechselwarme Tiere, Körper- und Wassertemperatur stimmen überein
 
 
 
Amphibien
 
Ÿ         Die ersten Landtiere waren Amphibien
Ÿ         Die Haut ist sehr dünn und drüsenreich
Ÿ         50% der Atmung läuft über die Haut
Ÿ         Sie verlieren sehr leicht an Feuchtigkeit
Ÿ         Sie sind an Lebensräume mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Wasser gebunden
Ÿ         Sie sind wechselwarme Tiere, deren Körpertemperatur von der Umgebung bestimmt wird
Ÿ         Die vom weiblichen Tier abgelegten Eier werden vom Männchen besamt
Ÿ         Aus den befruchteten Eier werden Kauquappen, die sich durch einen Runderschwanz im Wasser Fortbewegen
Ÿ         Im weiteren Verlauf der Entwicklung wachsen den Kaulquappen zu erst die hinter Beine, dann die vorderen Extremitäten, der Ruderschwanz wird kürzer, die Kiemen verschwinden und es bildet sich eine sackartige Lunge
 
Reptilien (Kriechtiere)
 
Ÿ         Die Außenhaut wird in regelmäßigen Abständen abgestoßen, die Tiere häuten sich
Ÿ         Hautdrüsen sind sehr selten
Ÿ         Sie entstehen aus Eiern die im weiblichen Organismus befruchtet werden
Ÿ         Betreiben keine Brutpflege
Ÿ         Es sind wechselwarme Tiere
Ÿ         Die Zunge ist meist gespalten und ist mit vielen Sinneszellen besetzt die chemische Reize wahrnehmen
Ÿ         Viele Reptilien können die Wärmestrahlung und die von Beutetieren verursachten Erschütterungen über besondere Sinneszellen aufnehmen
 
Vögel (Aves)
 
Ÿ         Sie sind durch Reptilien entstanden
Ÿ         Vögel sind gleichwarme Tiere, d.h. sie halten ihre Körpertemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur, immer Konstant bei etwa 41°C
Ÿ         Der gesamte Körperbau ist dem Leben in der Luft, dem Fliegen, optimal angepasst
Ÿ         Feder bestehen aus toten verhornten Zellen
Ÿ         Der Bildungsort der Feder = Pulpe, entsprechen den Haarwurzel der Säuger
Ÿ         Die Feder ist in einen Kiel, Außen- und Innenfahne gegliedert
Ÿ         Eine Fahne setzt sich aus sehr vielen Federästen, die mit kleinen Häkchen besetzt sind zusammen, mit den Häkchen verkacken sie sich in denn benachbarten Federästen, so entsteht ein fast luftundurchlässige Fläche
Ÿ         Dauen haben weiche Kiele und Fahnen und keine Häkchen, sie dienen zum Kälteschutz
Ÿ         Auf den Dauen liegen die Konturfedern, man findet sie am Flügel als Schwungfeder
Ÿ         Das Federkleid wird mindestens einmal im Jahr gewechselt (Mauser), bei Jungtier öfters
Ÿ         Vogelschnäbel tragen keine Zähne
Ÿ         Die Schnabelformen lassen auf die Art der Nahrungsaufnahme schließen
Ÿ         Die Augen sind sehr gut entwickelt
Ÿ         Vögel atmen mit Lungen
Ÿ         Der ganze Rumpf ist starr, Wirbel mit Ausnahme der Halswirbel sind fest verwachse
Ÿ         Die Füße 3 Zehen nach vorne und eine Zehe nach hinten sind entsprechend ihrer Lebensweisegestaltet
Ÿ         Schwimmvögel haben starke Häute zwischen den Zehen = flossenartig
Ÿ         Die meisten Vögel bauen sich zur Brutzeit ein Nest und betreiben intensiv Brutpflege
Ÿ         Jungtiere die im Nest bleiben à Nesthocker
Ÿ         Jungtiere die das Nest verlassen à Nestflüchter (Enten)
Ÿ         Die Kloake ist der Mündungsraum von Darm, Harn- und Geschlechtsorganen
Ÿ         Die verschiedenen Teile des Hühnereis werden auf dem weg von Eierstock zur Kloake gebildet
Ÿ         Auf dem Dotter, auf dem die Keimscheibe = Entstehungsort des Embryos, schwimmt, lagert sich das Eiweiß an.
Ÿ         Diese Teile werden von der Schalenhaut umgeben, zum Schutz vor Austrocknung und Verletzungen
Ÿ         In der Schalen haut sind die Dotterschnurre die den Dotter schweben im Eiweiß halten
Ÿ         Kalkdrüsen bilden die Kalkschale à sie ist porös und ermöglicht der Luft durchzudringen, zur Atmung
Ÿ         Brutwärme von etwa 40°C
Ÿ         Die Embryonalzeit dauert 3 Wochen
Ÿ         Mit Hilfe des Eizahns bricht das Küken die Kalkschale auf
 
Säugetiere (Mammalia)
 
Ÿ         Haben ein Fell, das aus vielen Haare besteht , die in der Oberhaut gebildet werden
Ÿ         Haare bestehen aus totem Zellmaterial , das durch Pigmeteinlagerungen verschieden gefärbt ist
Ÿ         Tasthaaren sind mit dem Nervensystem verbunden und übermitteln den Tieren Sinneseindrücke ihrer Umgebung
Ÿ         Das Fell wird periodisch gewechselt (Sommer - und Winterfell)
Ÿ         Die feste Haut ist das Abschlußgewebe, mit vielen Drüsen, die unterschiedliche aufgaben erfüllen
Ÿ         Duftdrüsen
Ÿ         Milchdrüsen
Ÿ         Schweißdrüsen
Ÿ         Talkdrüsen
 
 
 
 
 
Ÿ         Fast alle Säugetiere entwickeln sich in der Gebärmutter des weiblichen Tieres
Ÿ         Säugetiere bringen lebende Junge zur Welt à Ausnahme Schnabeltier und Ameisenigel.
Ÿ         Sie betreiben eine intensive Brutpflegt
 
 
Stoffwechselvorgänge
 
Ernährungsweisen der Pflanze
 
Ÿ         Eine Pflanze brauch Wasser um zu leben
Ÿ         Eine Pflanze brauch Mineralsalze die im Wasser enthalten sind
Ÿ         Eine Pflanzen brauch Sonnenlicht, Kohlendioxid und Sauerstoff Bestandteile der Pflanze à Zucker, Stärke, Zellulose, pflanzliche Fett, Eiweiße Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor
Ÿ         Fehlt einer Pflanze wichtige Elemente, so kommt es zu typischen Mangelerkrankungen
Ÿ         Es können nur Elemente in Ionenform aufgenommen werden
 
Photosynthese
 
Sie gewinnen ihre Energie aus der Photosynthese. Diese findet in alles Grünteilen der Pflanzen statt (Stängel, Blatt...). Da bei wird von der Pflanze aufgenommene Sonnenenergie (nur ein geringer Lichtanteil) wird in chemische Energie. Die in den chemischen Verbindungen gelagerte Energie (z.B. Traubenzucker) kann von Mensch oder Tier verwendet werden. Die Pflanze benötigt aber weiterhin Wasser Kohlendioxid und den grünen Blattfarbstoff (Chlorophyll) Zum Schluss kommt dann in erster Linie Traubenzucker der zum Teil in Stärke umgewandelt wird und als Reservestoff der Pflanze dient.
 
Faktor Licht
 
Das Licht wird für die Photosynthese gebraucht, weil sich ohne Licht kein Sauerstoff ansammelt. Licht ist die Energiequelle.
 
Faktor Kohlenstoffdioxid
 
Nimmt man einer Pflanze das CO2 so geht sie ein da keine Photosynthese statt findet. Erhöht man die CO2 Konzentration so kann man an hat der Gewichtszunahme messen das es eine vermehrte Photosynthese gibt was dann bedeutet das mehr Sauerstoffe und Kohlenhydrate produziert wird.
 
Faktor Chlorophyll
 
Das Chlorophyll liegt auf den Membranen der Chloroplasten, die sind durch die Oberflächenvergrößerung in viele Reaktionsräume aufgeteilt. Es nimmt die Lichtenergie auf
Ernährungsspezialisten
 
Ÿ         Saprophyten sind Pflanzen, die sich ausschließlich von faulenden tierischen und pflanzlichen organischem Material ernähren
Ÿ         Sie zählen zu den heterotrophen Pflanzen = anderst Ernährer à Pilze
Ÿ         Die zweite Gruppen sind die Parasiten = Schmarozer
Ÿ         Das sind alle pflanzlichen Organismen, die lebende Tieren und Pflanzen befallen und ihnen die Nährstoffe entziehen, die sie benötigen
Ÿ         Man unterscheidet:
Ÿ         Grüne Halbschmarozer = Mistel, Augentrost, Läusekraut
Ÿ         Nichtgrüne Vollparasiten
 
Ÿ         Die Mistel hat weiße Beeren, die von den Vögeln gefressen werden und die unverdaubaren Samenkörner werden im Kot ausgeschieden
Ÿ         Vollschmarozer betreiben keine eigene Photosynthese, sie sind in ihrer Ernährung voll auf den Wirtsorganismus angewiesen
Ÿ         Entsprechen groß ist der Schaden den sie anrichten
Ÿ         Niederorganische Vollschmarozer sind viele Pilze und Bakterien, die als Krankheitserreger bei Mensch, Tier und Pflanze auftreten 
Ÿ         Eine weitere Gruppe sind die Symbiosen
Ÿ         Als Symbiose bezeichnet man ein zeitweise oder dauerndes Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten zu wechselseitigen Nutzen
Ÿ         Noch eine Gruppe sind die Fleischfressenden Pflanzen à sie fangen kleine Insekten z.B. Sonnentau
Ÿ         Seine Blätter tragen klebrige Fortsätze (Tentakel) an deren Ende Drüsenköpfchen sitzten
Ÿ         Insekten weden durch Duftstoffe angelockt und bleiben kleben, dann werden sie von den blättern umschlossen und von den Verdauungssekreten aus den Drüsenköpfchen zersetzt
 
 
Sonderformen tierischer Ernährung
 
Symbiose
 
bezeichnet das Zusammenleben von Organismen verschiedener Arten. Das Zusammenleben kann für einen oder mehrere Partner nützlich sein.
 
Parasitismus
 
Ÿ         Hier zieht ein Partner Nutzen aus dem Zusammenleben
Ÿ         Sie können für den Wirt zur unangenehmen Plage werden à z.B. Bandwurm, Flöhe, Läuse oder Stechmücken
Ÿ         Es gibt zwei arten von Parasiten:
Ÿ         Innenparasiten = Bandwürmer
Ÿ         Außenparasiten à Läuse. starke Haftorgane, Mundweckzeuge wie Saug- und Stechrüssel
 
Ÿ         Innenparasiten leben im Wirtsorganismus
Ÿ         Außenparasiten leben auf der Körperoberfläche des Wirtes
Ÿ         Bandwürmer nehme alles verwertbare aus dem Speisebrei des Wirtsorganismus
Ÿ         Ihnen fehlen weiterhin Sinnesorgane und Muskulatur, die der Fortbewegung dienen
Ÿ         Der Mensch kann sich eine Schweinebandwurm einfangen in dem die Bandwurmlarven (Finne) besetzt ist
Ÿ          Die Finne heften sich an der Dünndarmwand des Wirts fest, dort wächst er bis zu einer Länge von 10m aus
Ÿ         Er besteht aus 700 bis 1000 Gliedern, jedes Glied enthält vollständig ausgebildete weibliche und männliche Geschlechtsorgane
Ÿ         Die Glieder machen zeitlich versetzt immer ein weibliches und dann ein männliches Stadium durch, so können die Vorderen die Hinterne begatten
Ÿ         Die letzten Glieder eines Bandwurms sind mit entwicklungsfähigen Eiern gefüllt, die nicht nur im Wirt abgelegt werden sondern auch durch den Kot ins Freie kommen
Ÿ         Nimmt ein Zwischenwirt die Eier mit seiner Nahrung auf, so entwickeln sich in seinem Darm die Hakenlarven, sie durch bohren die Darmwand, in der Muskulatur entwickeln sie sich zu Finne
Ÿ         Gelangt der Finne in den Darm des Menschen wird das Kopfteil ausgestülpt und von der Wachstumszone her bildet sich ein neues Tier
Ÿ         Der Aufenthalt eines geschlechtsreifen Bandwurms im menschlichen Darm äußert sich meist mit Heißhunger und Schmerzen
Ÿ         Mutualismus = Symbiose zwischen Tier und Pflanze à Insekt und Blume
 Die Pflanze ein lebender Organismus
 
Aufbau eines Getreidekorns
 
Ÿ         Die Samen von Weizen, Roggen oder Gerste sitzen in den Ähren
Ÿ         Gräser zählen zu den einkeimblättrigen Pflanzen, da die Keimlinge nur ein Keimblatt ausbilden
Ÿ         Hauptbestandteil des Getreidekorns ist der weiße Mehlkörper à er sichert die Ernährung, der sich entwickelten Jungpflanze
Ÿ         Nach außen wir das Korn von der Frucht- oder Samenschale umgeben, sie schützt das Korn
Ÿ         Zwischen der äußeren Schicht und dem Mehlkörper liegt die Klebeschicht, sie ist sehr eiweißhaltig
Ÿ         Am untern Ende des Samenkorns befindet sich der Keimling
Ÿ         An den Mehlkörper schließt sich das Schildchen an, es nimmt aus dem Mehlkörper die Nährstoffe auf und macht sie dem Keimling verfügbar
Ÿ         In der Keimscheide liegen die später oberirdischen Pflanzenteile:
Ÿ         Blattanlagen
Ÿ         Keimknospe
Ÿ         Keimstängel
 
Ÿ         Nach unten hin sind Keimwurzel mit Wurzelhaube angelegt
 
 
 
 
Aufbau eines Bohnensamens
 
Ÿ         Die Bohne zählt zu den zweikeimblättrigen Pflanzen, die bilden zwei Keimblätter aus
Ÿ         Eine derbe, schützende Schale umgibt den Samen
Ÿ         Unter dieser Schale sind die zwei gelblichen Keimblätter
Ÿ         Unter diesen Blätter sitz der Keimling, ein gelb-weißliches Pflänzchen
Ÿ          In den großem Keimblättern sind die Reservestoffe, sie müssen so lange reichen bis die junge Pflanze selber Photosynthese betreiben kann
 
Keimung
 
Ÿ         Durch die Schote nimmt der Samen wasser auf
Ÿ         Die Bohne quillt auf und bringt die Schale zum sprengen
Ÿ         Zu erst erscheint die Primärwurzel (Keimwurzel) = Hauptwurzel sie wächst in die Länge
Ÿ         An ihr entwickeln sich viel Seitenwurzeln
Ÿ         Dann kommt der Stängel
Ÿ         Er schiebt die abgewinkelten ersten beiden Laubblätter nach oben bis sie aus der Erde schauen
Ÿ         Die beiden Keimblätter werden ebenfalls aus der Erde gezogen
Ÿ         Die Pflanzenteile ergrünen langsam und beginnen mit der Photosynthese
 
Aufbau der Sprosspflanze
 
Ÿ         Gegliedert in vier Teile:
Ÿ         Wurzel
Ÿ         Stängel mit Blätter
Ÿ         Blüte
 
 
Wurzel
 
Ÿ         Sie hat drei Aufgaben zu erfüllen:
à Sie nimmt aus dem Boden Wasser und somit Nährsalze auf und leitet sie zum Spross
à Verankert die Pflanze im Boden
à dient als Reservespeicher
Ÿ         Es gibt verschiedene Wurzeltypen
Ÿ         Wurzelstöcke = Kakteen, sie speichern viel Wasser
Ÿ         Pfahlwurzeln = reichen tief in die Erde und können die Pflanze mit tief liegendem Grundwasser versorgen
Ÿ         Flachwurzler = verankern sich an der Erdoberfläche
 
Ÿ         Die Hauptwurzel wächst senkrecht nach unten, was an der Schwerkraft liegt
 
 
 
 
 
Sprossachse
 
Ÿ         Spossachse = Stängel
Ÿ         Sie ist bei Pflanzen und Kräutern grün, bei Bäumen und Sträuchern braun und verholzt
Ÿ         Ihre Aufgaben sind:
Ÿ         Sie gibt der Pflanze Halt und Festigkeit
Ÿ         Ist für den Ferntransport verschiedener Stoffe zuständig, deswegen hat sie unterschiedliche Röhrensysteme
Ÿ         An der Spitze liegt der Vegetationskegel = Wachstumszone des Sprosses à von ihm werde Blätter und Blüten gebildet
 
Stofftransport in der Sprossachse - Leitbündel
 
Ÿ         Leitbündel dienen höheren Pflanzen zum Transport von Wasser und gelösten Nährsalzen
Ÿ         Von ihnen wird die gesamte Pflanze, wie von Röhrensystemen durchzogen
Ÿ         Es gibt verschiedene Gefäß- und Zelltypen
Ÿ         Röhrenartige Gefäße (Tracheen und Tracheiden) à in denen Wasser und gelöste Nährsalze transportier werden
Ÿ         Tracheen entstehen dadurch, das sich lang gestreckte Zellen erweitern und ihre Querwände auflösen. Es sind tote Zellen ohne Zellplasma
Ÿ         In ihnen entsteht nämlich durch den Transpirationssog der Blätter ein Unterdruck
Ÿ         Nadelgewächse haben anstelle der Tracheen kleiner Tracheiden
Ÿ         Der Transport von energiereichem organischen Stoffen wird von Siebröhren übernommen
Ÿ         Durch die Poren verlaufen Plasmafäden von Zelle zu Zelle
Ÿ         Das ermöglicht eine schnelle Weiterleitung von Assimilate
Ÿ         Siebröhren und Gefäße sind zu Leitbündeln zusammengefasst
Ÿ         Im Stängel der Einkeimblättrigen liegen die Leitbündel über den gesamten Querschnitt verteil
Ÿ         Der Siebteil liegt dabei immer nach außen
Ÿ         Im Stängel der Zweikeimblättrigen sind die Leitbündel in einem Ring angeordnet, sie werden durch den Markstrahl = Zellen aus Grundgewebe, voneinander getrennt
Ÿ         Das Kambium wird von einer Schicht teilungsfähigen Zellen gebildet, es ist ein geschlossener Ring von der Zelle
Ÿ         Sie bilden nach außen Zellen des Phloems und nach innen Tracheen bzw. Tracheiden
Ÿ         Im Bereich des Markstrahls werden Gewebezellen gebildet
Ÿ         Einkeimblättrige Pflanzen = Palme und Gräser fehlt das Kambium, so mit können sie ihren Umfang nicht vergrößern, sie wachsen nur in die Höhe
 
 
 
 
 
Blatt
 
Ÿ         Die Laubblätter stehen im Dienste der Photosynthese
Ÿ         Der Querschnitt zeigt, das die Blattoberfläche von einer chlorophyllfreinen Schicht, abgeschlossen wird à obere Epidermiszellen
Ÿ         Die Kutikula à eine Wachsschicht, schützt das Blatt vor übermäßiger Verdunstung und vor mechanischen Verletzungen
Ÿ         Unter der Epidermis liegt ein Verband länglicher Zellen (Palisadenzellen), sie enthalten sehr viel Chlorophyll
Ÿ         Das Sonnenlich gelangt ungehindert durch die farblosen Epidermiszellen zu den Palisadenzellen, dem eigentlichen Ort der Photosynthese
Ÿ         Unter dieser Zellschicht liegt das Schwammgewebe, mit wenig Chlorophyll
Ÿ         Zwischen den großen Schwammzellen befinden sich viele Zellzwischenräume à dadurch gelangt Sauerstoff und Kohlendioxid in das Blattinnere
Ÿ         Die untere Epidermis schließt das Blatt ab, hier liegen viele Spaltöffnungen, zur Verbindung zwischen dem Blattinneren und der Atmosphäre
Ÿ         Im Blatt liegt als Leitbündelsystem, die Blattadern
 
Blatt als Transpirationsorgan
 
Ÿ         Die oberirdischen Teile der Grünpflanzen, geben ständig Wasserdampf ab
Ÿ         Die Transpiration geschieht über die gesamte Blattoberfläche
Ÿ         Der Wasserdampf tritt aus den Epidermiszellen durch die Kutikula hindurch
Ÿ         Bedeutlich mehr Wasserdampf wird durch Spaltöffungen abgeben, die sich meist an der Blattunterseite befinden
Ÿ         Durch die Wasserdampfabgabe entsteht der Transpirationssog à er ist dafür verantwortlich das die Wurzel immer wieder Wasser aus dem Boden aufnimmt und in die Pflanze transportier
Ÿ         Dies dient zum Schutz vor Überhitzung
Ÿ         Um den Wasserdampf zu erzeugen brauch man Energie, die wird der Pflanze entzogen
Ÿ         Durch die Spaltöffnungen findet auch der Gasaustasch statt
Ÿ         Sie besitzen als einzige Blattgrünkörperchen = Chloroplasten
Ÿ         Die Zellen selbst besten aus zwei schlauchförmigen, aneinander liegenden Schließzellen, die in ihrer Längsrichung einen kleinen Spalt bilden, sind also nicht mit einander verwachsen
Ÿ         Nimmt der Innendruck der Zelle zu, so weichen die wenig dehnungsfähigen dicken Zellewände auseinander à dies passiert wenn die Zuckerkonzentration ansteigt und durch osmotische Kräfte Wasser in die Zelle eindringt
Ÿ         Erschlafft die Zelle durch Wassermagel, schließt sich der Spalt zum Schutz vor Austrocknung
 
 
 
 
 
Blüte
 
Ÿ         Sie dient der Samenerzeugung und der sexuellen Vermehrung
Ÿ         In ihr sind männliche und weibliche Geschlechtsorgane enthalten
Ÿ         Es gibt auch Ausnahmen, die nur weiblich oder nur männlich sind (Kiwi)
Ÿ         Eine typisch Blüte besteht aus:
Ÿ         Sprossteil = Blütenstiel, der sich nach oben weitet und Blütenboden bildet
Ÿ         Blütenboden à hier sitzt die restliche Blüte
Ÿ         Blütenblätter à Aufgabe Insekten anzulocken
Ÿ         Kelchblätter à sind grün und um geben die die Blütenblätter
Ÿ         Kelch- und Blütenblätter = Blütenhülle
Ÿ         Staubblatt à besteht aus Staubfaden und Staubbeutel, sie stellen die männlichen Geshclechtsorgane dar
Ÿ         Staubbeutel à hier reifen männliche Keimzellen = Blütenstaub (Pollen)
Ÿ         Stempl à wird in Narbe, Griffel und Fruchtknoten unterteilt
Ÿ         Die meist klebrige Narbe wird z.B. von Insekten aufgebracht
Ÿ         Der Griffel ist die Verbindung zwischen Narbe und Fruchtknoten
Ÿ         Im Fruchtknoten reifen die weiblichen Keimzellen (Eizelle), aus ihnen entwickeln sich nach der Befruchtung, Samen
 
Bestäubung - Befruchtung
 
Ÿ         Bestäubung à eine Narbe mit Blutenstaub belegen
Ÿ         Befruchtung à Ei- und Samenzelle verschmelzen miteinander
Ÿ         Die Befruchtung schließt sich an die Bestäubung an
Ÿ         Es gibt Wind- und Insektenbestäubung
Ÿ         Eigen- oder Selbstbestäubung liegt dann vor, wenn der Blütenstaub die benachbarte Narbe der eigenen Blüte belegt. Die geschieht oft bei geschlossenen Blüten (Erbsen, Bohnen)
 
Befruchtung - Samenbildung
 
Ÿ         Gelabt Blütenstaub auf die Narbe einer Blüte, beginnt der Pollen auszukeimen = der Pollenschlauch bildet sich
Ÿ         Der Pollenschlauch durchwächst den Griffel und die Samenanlage, so entsteht die Verbindung zu befruchtungsfähigen Eizelle, so werden aus dem Pollenkorn zwei kleine Zellen, die nicht viel mehr als nur die Zellkerne besitzen
Ÿ         Einer dieser Kerne verschmilzt mit der Eizelle zur Zygote
Ÿ         Aus der Zygote entwickelt sich durch viele Zellteilungen der Embryo
Ÿ         Jede Eizelle kann nur von einer männlichen Keimzelle befruchte werden
Ÿ         Verbreitung der Samen:
Ÿ         Durch Sprengung der Samelnkapsel und verschleudern der Samen (Erbsen, Bohnen)
Ÿ         Durch Aufnahme der Samen von Vögel, und wieder ausscheiden des Kotes (Beeren)
Ÿ         Durch Ausbildung von Schwebefortsätze wird ermöglicht vom Wind weggetragen zu werden (Löwenzahn)
Ÿ         Oder durch Bildung von Häkchen, so das sie im Fell, vorbeistreifender Tiere hängen bleiben (Kletten)
 
Ungeschlechtliche Vermehrung
 
Ÿ         Vermehrung durch Stecklinge = man schneidet junge Triebe ab und steckt sie in die Erde
Ÿ         Unterirdische Sprossen als Organe sind z.B. Kartoffeln
Ÿ         An den Enden der Steitensprossen werden Kartoffelknollen ausgebildet à sie besitzen Knospen = Augen, an der neue Triebe entstehen
Ÿ         Vermehrung durch Zweiteilung à pflanzlichen Einzellern, Bakterien, Blaualgen und nieder Pilze
Ÿ         In der Mutterzeller verdoppel sich die Zellbestandteile, dann schnürt sich die Zelle meist in der Mitte ein und es entstehen zwei Tochterzellen, die sich nach einer Wachstumsphase erneut teilen
 
Bedeutung verschiedener Früchte und Samen für den Menschen
 
Ÿ         Alle Samen enthalten wichtige Eiweiße
Ÿ         Samen vieler Getreidearten werden wegen ihrem hohen Kohlenhydratgehalt zu Mehl verarbeitet
Ÿ         Es werden Öle und pflanzliche Fette aus verschiedenen Samen gewonnen
Ÿ         Das Fruchtfleisch vieler Pflanzen enthält für den Menschen wichtige Nährstoffe
Ÿ         Obst à hat einen geringen Nährwert, aber ist als Vitaminlieferant unentbehrlich
Ÿ         Die meisten Gewürze unserer Küche werden aus Samen gewonnen 
häufige Suchphrasen:
getreide aufbau pflanze Ähre stengel korn, sprossachse aufbau sprosspflanze, aufbau einer sprosspflanze und ihre einzelnen bestandteile, aufbau einer sprosspflanze, drehsinnesorgan





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