Lichtenstein, Alfred - Nebel

Schlagwörter:
Alfred Lichtenstein, Epocheneinordnung, Gedicht, Form und Inhalt, Expressionismus, Referat, Hausaufgabe, Lichtenstein, Alfred - Nebel
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Referat
Alfred Lichtenstein (1889 1914): Nebel Nebel Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört. Blutlose Bäume lösen sich in Rauch. Und Schatten schweben, wo man Schreie hört. Brennende Biester schwinden hin wie Hauch. Gefangne Fliegen sind die Gaslaternen. Und jede flackert, daß sie noch entrinne. Doch seitlich lauert glimmend hoch in Fernen Der giftge Mond, die fette Nebelspinne. Wir aber, die, verrucht, zum Tode taugen, Zerschreiten knirschend diese wüste Pracht. Und stechen stumm die weißen Elendsaugen Wie Spieße in die aufgeschwollne Nacht. Alfred Lichtenstein, 1889-1914 Bereits bei der ersten Betrachtung des Gedichts werden expressionistische Züge deutlich, wenn man beispielsweise den Kontrast von Form und Inhalt betrachtet. Während äußerlich drei Strophen in klassischen ...

Autor:
Anzahl Wörter:
424
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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