Erich, Günther: Träume

Schlagwörter:
Gedichtinterpretation, Antithese, Schlaf, Doppelmoral, Gesellschaftskritik, Referat, Hausaufgabe, Erich, Günther: Träume
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Referat
Träume von Günter Eich Der erste Traum: Uralter Uralte Enkel Frau Kind Der vierte Traum: Anton Wassilij Koch 1 Ich beneide sie alle, die vergessen können, 2 die sich beruhigt schlafen legen und keine Träume haben. 3 Ich beneide mich selbst um die Augenblicke blinder Zufriedenheit: 4 erreichtes Urlaubsziel, Nordseebad, Notre-Dame, 5 roter Burgunder im Glas und der Tag des Gehaltsempfangs. 6 Im Grunde aber meine ich, daß auch das gute Gewissen nicht ausreicht, 7 und ich zweifle an der Güte des Schlafes, in dem wir uns alle wiegen. 8 Es gibt kein reines Glück mehr ( - gab es das jemals? - ), 9 und ich möchte den einen oder andern Schläfer aufwecken können 10 und ihm sagen, es ist gut so. 11 Fuhrest auch du einmal aus den Armen der Liebe auf, 12 weil ein Schrei dein Ohr traf, jener Schrei, ...

Autor:
Anzahl Wörter:
1402
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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