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Nach Verkehrsstatistiken müssen jährlich etwa 2000 Menschen in Deutschland nach Alkohol am Steuer ihr Leben lassen. Mehr als 50.000 Personen werden dabei verletzt. Auf Alkoholmißbrauch ist jeder zehnte Verkehrsunfall mit Personenschaden zurückzuführen. Bei den 18- bis 24jährigen ist sogar jeder dritte schwere Unfall durch Alkoholkonsum am Steuer verursacht.

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Die Wirkung des Alkohols


Ab 0,2 Promille:
Die Risikobereitschaft steigt. Konzentrations- und
Wahrnehmungsfährigkeit, vor allem bei beweglichen
Lichtquellen wie etwa Scheinwerfern, nehmen ab.

0,3 Promille:

Probleme bei der Einschätzung von Entfernungen.

Deshalb oft zu dichtes Auffahren und gewagte Überhol-
manöver.

0,5 Promille:

Die Reaktionsfähigkeit läßt nach. Das heißt: Wer bei

50 km/h eine Sekunde später bremst, verlängert seinen
Anhalteweg um 14 Meter. Rotlichtschwäche; Ampeln,
Warnleuchten oder Bremslichter werden zu spät erkannt.

0,8 Promille:

Gleichgewichtsstörungen. Das Gehirn verarbeitet Infos nur

noch mangelhaft. Der gefährliche Tunnelblick verengt das
Gesichtsfeld. Andere Verkehrsteilnehmer oder Warnzeichen,
die sich links oder rechts am Rande des Blickfeldes be-
finden, werden nur noch unscharf wahrgenommen.

Über 1,1 Promille:

Alle genannten Symptome verstärken sich. Eine sichere Teil-

Nahme am Straßenverkehr ist unmöglich.



Rund 10% der Verkehrsunfälle, bei denen Menschen zu Schaden kommen und 18 % der Verkehrstoten sind auf Fahrten unter Alkoholeinfluß zurückzuführen. Mit etwa 120.000 Führerscheinen werden jährlich rund 83% aller Scheine wegen Alkohol am Steuer entzogen.
Die durchschnittliche Blutalkoholkonzentration beträgt bei Blutproben 1,6 Promille in den alten und 1,3 in den neuen Bundesländern.

Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren sind 2,5 Millionen Bundesbürger alkoholabhängig. Mit einem durchschnittlichen Konsum von etwa 12 Litern REINEN Alkohols pro Jahr stehen die Deutschen direkt hinter den Russen in der Statistik.