Die olympischen Spiele

Einst und heute



Die antiken festspiele in Olympia


Sport stand bei den Griechen in hohem Ansehen – sowohl im Rahmen der Religion, aber auch als
Vorübung zum kriegerischen Einsatz. Deshalb fanden in Olympia – einem Ort auf der Insel Peloponnes –
Zeus zu Ehren in jedem vierten Jahr Wettkämpfe statt: die Olympischen Spiele. Die Männer kamen aus
allen griechischen Staaten zu diesem Ereignis, nach dem sich sogar die griechische Zeitrechnung richtete.
Zum ersten Mal wurden diese Spiele im Jahr 776 v.Chr. abgehalten. Teilnahmeberechtigt zu diesen waren
anfangs nur Hellenen. Das waren die Griechen der gesamten antiken Welt, dei sich durch ihre
gemmeinsame Götterwelt und die gemeinsame Sprache miteinander verbunden fühlten. Selbst wennn sie
untereinander verfeindet waren. Außerem durfte niemand während der Spiele in Griechenland Krieg
führen. Aber seit der Eingliederung der griechischen Staaten in das römische Reich (146 v.Chr.) waren
auch Barbaren (= die Stammler, d.h. Menschen, deren Sprache man nicht verstand) zu den Spielen
zugelassen. Als Zuschauer jedoch jeder, auch wenn er Ausländer war.

Die Sportarten


Die Spiele verleifen nach einer festen Ordnung. Zehn Monate wurde trainiert, davon eiin Monat in Olympia
selbst. Ursprünglich war der Wettlauf die einzige Sportart, später kamen der Fünfkampf (Lauf,
Weitsprung, Sperer-, Diskuswurf und Ringkampf) sowie der Faustkampf, das Pankration (eine Art
Freistilringen) und die Wagenrennen hinzu. Frauen waren von den Spielen ausgeschlossen. Selbst
Zuschauen war ihnen bei Todesstrafe verboten.



Der Sieger


Für jeden Sieg gab es einen Ölzweig: Er war die höchste Ehre, auch für die Familie des Siegers. Dieser
durfte seine Statue in Olympia aufstellen lassen und wurde in seiner Vaterstadt gefeiert und beschenkt.
Steuerfreiheit bis ans lebensende war üblich; in Athen erhielten Olympiasieger kostenlose Speisung. Seit
Solon schenkte Athen einem Sieger in Olympia 500 Drachmen, womit man damals 500 Schafe oder 500
Zenter kaufen konnte. Wer eine Kampfregel missachtete, zahlte hohe Geldstrafen.





Das Ende der Olympischen Spiele


Kaiser Theodosius der 1. verbot 394 n.Chr. die Olympischen Spiele, die er als heidnische Götterfeste
empfand, aus politischen und religiösen Gründen.







Die modernen Spiele


Die Ausgrabungen in Olympta, die Begeisterung an der olympischen Idee ind der Wunsch nach
internationalen sportlichen Wettkämpfe führten 1894 zur Gründung des Internationalen Olympischen
Komitees durch P. Baron de Coubertin und zur Wiedereinführung der Olympischen Spiele. Die ersten
fanden 1896 in Athen statt und werden seitdem alle vier Jahre an einem anderen Ort mit festem Programm
in den olympischen Sportarten und nach olympischen Regeln durchgeführt. Niemand darf aus rassischen,
religiösen und politischen Gründen ausgeschlossen werden. Sommer- und Winterspiele werden vom IOK
an eine Stadt vergeben. Die Winterspiele finden im selben Jahr wie die Sommerspiele statt. Das
Wahrzeichen der internationalen olympischen Bewegung sind die olympischen Ringe.

(c) Napo 2000



REFERAT VON :

Degiorgis nicoló & Werth florian